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Montag, 09.07.2012 09:33

Facebook gewinnt wieder Oberwasser

aus dem Bereich Mobilfunk

Mark Zuckerberg machte sich zuletzt rar in der Öffentlichkeit. Kein Wunder. Was sollte er auch sagen? Gute Nachrichten aus dem Hause Facebook waren dünn gesät nach dem verpatzten Börsengang. Nachdem Zuckerberg im Mai die Eröffnungsglocke der US-Technologiebörse Nasdaq geläutet hatte, war die frisch platzierte Aktie seines Sozialen Netzwerks tief in den Keller gerauscht.

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Es geht vorwärts

Doch nun besteht die Chance, dass Zuckerberg wieder öfter auf der Bildfläche auftaucht. Denn in den vergangenen Tagen überschlugen sich die guten Nachrichten geradezu: Zum einen scheint Facebook neue Einnahmequellen aufgetan zu haben, zum anderen hat das Unternehmen einen kostspieligen und nervenaufreibenden Gerichtsprozess verhindert.

Am Freitag schloss die Facebook-Aktie ein Prozent im Plus bei annähernd 32 Dollar. Das ist zwar immer noch weit entfernt von den 38 Dollar, die die Anleger beim Börsengang für das Papier zahlen mussten. Doch es ist noch weiter weg vom Tiefstand der Aktie Anfang Juni von weniger als 25,52 Dollar.

Geschlossene Baustelle Nummer eins: Der Patentstreit mit Yahoo ist beigelegt. Vier Monate lang hing die Klage des Internet-Urgesteins als Damoklesschwert über Facebook. Hätten die Zuckerberg-Mannen den Prozess verloren, wäre es wohl teuer geworden. Ganz davon abgesehen, dass ein langwieriges Verfahren so oder so viel Energie und Anwaltshonorare verschlingt.

Die Wende kam als der Yahoo-Chef ging

Doch mit dem Führungswechsel bei Yahoo kam die Wende: Nun sind die beiden Internetgrößen sogar plötzlich beste Freunde und wollen gemeinsam Inhalte und Anzeigen vermarkten. Facebook hat mehr als 900 Millionen Nutzer, Yahoo kommt auf etwa 700 Millionen. Nur noch wenige andere Internetfirmen wie Google bieten eine solche Reichweite. Das könnte Facebook Geld in die Kasse spülen.

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