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Freitag, 06.07.2012 19:01

Neue Notebooks: Günstig und bunt, teuer und tough

aus dem Bereich Computer

Auf die Notebook-Neuvorstellungen dieser Woche zurückblickend, haben Acer und Panasonic Geräte beigesteuert. Acer betätigt sich im Subnotebook-Bereich und verkauft ein neues Aspire One in bunten Gehäusefarben und mit HD-Display sowie Prozessoren von Intel. Panasonic hat währenddessen weiteren Toughbooks ein Hardware-Update beschert.

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Aspire One 756 in vier Farben

Mit dem Begriff Netbook wurden zunächst nur kleine Laptops mit Intel Atom Prozessor umschrieben, später bürgerte sich die Bezeichnung auch für andere günstige Rechner im Mini-Format ein, zum Beispiel mit AMD CPU. Auch Acer nennt seine Aspire One 756-Laptops mit 11,6-Zoll-Bildschirm Netbook, obwohl kein Atom-Prozessor, sondern je nach Modell ein Intel Celeron Dual-Core 877 mit 1,4 Gigahertz (GHz) oder ein Pentium-Modell 967 oder 987 mit 1,3 beziehungsweise 1,5 GHz eingebaut ist. Als Grafiklösung dient eine Onboard-Grafik von Intel mit 128 Megabyte Speicher. Mit Windows 7 Starter liefert Acer das Aspire One 756 mit 2 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher aus, die Ausgabe mit Windows 7 Home Premium 64-bit wird mit 4 GB bestückt und kann auf bis zu 8 GB erweitert werden. Die Speicherkapazität liegt bei 320 bis 500 GB.

Das 1,5 Kilogramm leichte Aspire One 756 in den Farben Schwarz, Blau, Silber oder Rot hat ferner LAN, WLAN, einen Kartenleser für SD-Karten und MMCs, dreimal USB 2.0, einen VGA- und einen HDMI-Port vorzuweisen. Ob auch Bluetooth-Verbindungen unterstützt werden, ist modellabhängig. USB 3.0 lässt sich hingegen nicht nutzen. Mit Windows 7 Home Premium soll der Laptop 349 Euro aufwärts kosten. Die Laufzeit fällt mit rund 4 Stunden eher knapp aus.

Acer Aspire One 756
Das Aspire One 756 ist in vier Farben und in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. Bilder: Acer

Update für weitere Toughbooks

Nach dem Panasonic CF-19 Convertible sind nun auch das CF-31 mit 13,1-Zoll-Bildschirm und das 14-Zoll-Exemplar CF-53 mit mit Intel vPro-Prozessoren der dritten Core-i-Generation lieferbar. Das Toughbook CF-31 kommt als Full-Ruggedized-Modell mit 1.200 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) hellem Touchscreen und einem Core i5-3320 vPro mit 2,6 GHz oder einem i5-3360 vPro mit 2,8 GHz sowie jeweils integrierter Intel HD 4000 Grafik. Im stärkeren Exemplar werkelt zusätzlich eine AMD Radeon HD 7750M Grafikkarte, die sich je nach Anwendung mit dem integrierten Grafikchip abwechselt. Beiden stehen 4 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung, wobei maximal 8 GB unterstützt werden. Standard ist eine 500-GB-Festplatte, optional bietet der japanischer Hersteller aber auch SSDs mit 128 oder 256 GB an. Die Akkulaufzeit beziffert Panasonic auf 14,5 Stunden ohne Grafikkarte mit dediziertem Speicher und 12 Stunden für das Gerät mit AMD-Karte.

Auch das CF-53 ist mit einem überdurchschnittlich hellen Bildschirm ausgerüstet, der in der Touchscreen-Variante mit 1.000 cd/m² leuchtet. Alternativ verkauft der Hersteller das Notebook mit Tragegriff ohne Touch-Funktion und mit zwei PC-Card-Anschlüssen. Das Innenleben besteht jeweils aus einem Intel Core i5-3320 vPro, integrierter Grafik, 4 GB RAM und einer HDD mit 500 GB Speicherplatz oder einer SSD mit maximal 256 GB. Vollständig geladen, soll der Akku bis zu 11 Stunden durchhalten. Beide Toughbook-Laptops bieten WLAN und Bluetooth, USB 3.0, HDMI, einen Kartenleser und eine serielle Schnittstelle, ein 3G-Mobilfunkmodul für Datenverbindungen mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde sowie Extras wie GPS, Firewire oder einen Fingerabdruckleser gibt es gegen einen Aufpreis.

Die Toughbooks mit aktualisierter Hardware starten im Juli zu Netto-Preisen ab 1.544 Euro für das CF-53 und mindestens 3.699 Euro für das CF-31.

Saskia Brintrup
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