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Donnerstag, 05.07.2012 15:24

Ex-Apple-Manager für Rausschmiss von Nokia-Chef

aus den Bereichen Mobilfunk, Sonstiges

Verlust der Position als weltweit größter Handy-Hersteller an Samsung, Entlassungen von 10.000 Mitarbeitern und die Herabstufung von Nokia auf Ramschniveau durch die Ratingagentur Moody: Der Niedergang des finnischen Mobilfunkherstellers wurde in den vergangenen Monaten offensichtlich. Das Management des Weltkonzerns steht in der Kritik. Der frühere Apple-Manager und Investor Jean-Louis Gassée rät laut eines Berichts der österreichischen Zeitung "Der Standard" sogar zum Rausschmiss von Vorstandschef Stephen Elop. Der Aufsichtsrat sollte zudem durch Personen ersetzt werden, "die was von der Mobilfunk-Industrie verstehen", fordert Gassée in einem Interview mit Computing.co.uk.

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Nokia hätte auf Android setzen sollen

Bereits vor zwei Jahren hätte der ehemalige Apple-Manager, der unter anderem Chef von Apple Frankreich war, Nokia zu einem Wechsel auf Android geraten. Nokias eigene Plattform Symbian war da schon dem Untergang geweiht. Doch sein Ratschlag wurde nicht befolgt, stattdessen setzte Nokia auf eine Kooperation mit Microsoft und das Betriebssystem Windows Phone.

Der Erfolg ist bislang recht bescheiden: Windows Phone erreicht auch nach dem Start der ersten Nokia-Smartphones mit Microsofts Betriebssystem nur einen Marktanteil von zwei Prozent. Jean-Louis Gassée ist überzeugt, dass das Nokia-Management die eigenen Produkte überschätzt.

Lumia-Smartphones erhalten kein Update auf Windows Phone 8

Dabei hat Nokia nun auch Ärger mit Windows Phone. Sein erst kürzlich vorgestelltes Flaggschiff Lumia 900 sowie auch die sonstigen Windows Phone 7-Smartphones sollen kein Update auf Windows Phone 8 erhalten. Kunden werden dadurch vom Kauf eines Nokia-Smartphones abgeschreckt. Hätte Nokia sich für das Betriebssystem Android entschieden, sei zwar Samsung ein großer Konkurrent, der zudem "keine Gefangenen" nimmt. Angesichts von Nokias Design-Erfahrung hätten die Finnen laut Gassée aber die schönsten Android-Geräte am Markt entwickeln können.

Jörg Schamberg
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