Anzeige:

Freitag, 22.06.2012 14:46

Google will seltene Sprachen retten

aus dem Bereich Sonstiges

Der Internet-Konzern Google hat ein Web-Portal zur Dokumentation gefährdeter Sprachen gestartet. Das "Endangered Languages Project" will umfassende Informationen über Sprachen zusammentragen, die nur noch von wenigen Menschen gesprochen und somit vom Aussterben bedroht sind - das sind rund 3.000 oder etwa die Hälfte der bekannten Sprachen. Das Verschwinden einer Sprache sei immer auch ein Verlust von wertvollen wissenschaftlichen und kulturellen Informationen, heißt es auf der Webseite des Projekts.

Anzeige

Auch Sorbisch soll gerettet werden

In Deutschland gehört etwa Sorbisch zu den bedrohten Sprachen. Es wird, so heißt es in der Dokumentation, noch von 20.000 bis 30.000 Menschen gesprochen, vor allem in Sachsen, in der Umgebung von Bautzen, Hoyerswerda und Kamenz.

Zur Unterstützung der Initiative haben mehrere wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen eine Allianz für Sprachenvielfalt (Alliance for Linguistic Diversity) gegründet. Digitale Technologien könnten zum Beispiel mit der Aufzeichnung von Sprechern einen wichtigen Beitrag leisten, um bedrohte Sprachen zu dokumentieren, erklärten die Projektmanager Clara Rivera Rodriguez und Jason Rissman am Donnerstag (Ortszeit) im Firmenblog von Google.

Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 20.12.2014
Trendforscher Horx warnt vor ständigem Online-Sein
Weißrussland erleichtert Verbote regimekritischer Onlineforen
Abzockvorwürfe: Millionenstrafe für T-Mobile US
Instagram löscht Millionen von Spam-Konten - Justin Bieber & Co verlieren Follower
Telekom Adventsaktion: 24 Monate 10 Prozent Online-Rabatt auf MagentaMobil
Rekordstreik bei Amazon bis Heiligabend - Verdi klagt gegen Sonntagsarbeit
Telekom plant Verkauf von T-Online an Axel Springer
OnePlus: Kommt das Mini?
2014: Datenklau nur an 134 Geldautomaten
Sony-Hackerangriff: FBI macht Nordkorea verantwortlich - Obama bestätigt Verdacht
Freitag, 19.12.2014
Android 5.1 steht bereits in den Startlöchern
Microsoft: Browser-Auswahl ist Geschichte
Kabel Deutschland: "Select Video" für weitere 350.000 Kunden
Streaming-Player: Sky verkauft ab sofort "Sky Online TV Box"
Urteil: Autofahrer dürfen nichts aufs Handy blicken
Weitere News
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs