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Freitag, 15.06.2012 10:35

Blick auf die ersten Ivy-Bridge-Ultrabooks

aus dem Bereich Computer

Etwas beengte Anschlussvielfalt fanden wir auch bei Fujitsu vor. Zur CeBIT im März trat das 14-Zoll-Ultrabook von Fujitsu noch als erstes Muster auf, jetzt ist es beim Hersteller konfigurierbar.

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Fujitsus LTE-Ultrabook von der CeBIT ist fertig

Der enorm schmale Display-Rahmen stach bereits beim Prototypen hervor, wie beim Dell XPS 13 sitzt die schwarze Umrandung hinter der Scheibe. Fujitsu spendiert dem Lifebook U772 genannten Laptop einen Fingerabdruckleser, optional UMTS oder LTE und einen Docking-Anschluss, um beim Einsatz am Arbeitsplatz weitere Schnittstellen hinzufügen zu können. Die Preise beginnen bei 999 Euro. Fertig konfigurierte Seriengeräte des 1,4 Kilogramm leichten und 16 mm dünnen Modells sind ebenso geplant, treffen aber erst später im Fujitsu Shop ein.

Acer mit neuen, großen Ultrabooks

Außerdem bekommt das Acer M3 Gesellschaft: Der Anbieter stellte mit dem Aspire Timeline U M5 eine neue Reihe im 14- und 15,6-Zoll-Format vor, die ab Juli ab 799 Euro startet. Im Gegensatz zu den kleineren Ultrabooks warten die Geräte mit einer Grafikkarte (Nvidia GeForce GT 640M) und einem optischen Laufwerk auf, eingebaut hat Acer ferner eine beleuchtete Tastatur. Als Prozessor dient jeweils ein Intel Core i5-3317U mit 1,7 Gigahertz. Ungewöhnlich: Der Großteil der Anschlüsse befindet sich auf der Rückseite, jedoch nicht wie beim Aspire S5 hinter einer ausfahrbaren Klappe. Lediglich ein Kopfhöreranschluss und ein Kartenleser sind an der Seite zugänglich.

Acer Aspire Timeline U M5
Acers Aspire Timeline U M5 ist eines der größten Ultrabooks: Das Gerät kommt im 14- oder 15-Zoll-Format und mit optischem Laufwerk. Bilder: onlinekosten.de

Wortmann Ultrabook 1450

Der deutsche Hersteller Wortmann zeigte schließlich das Ivy-Exemplar Terra Mobile Ultrabook 1450 mit Intel Core i5, das in etwa sechs bis acht Wochen im Fachhandel eintreffen soll. Der Preis beträgt 799 Euro, dafür erhält der Kunde 4 Gigabyte (GB) RAM, eine 500-GB-HDD, eine SSD mit 64 GB, Gigabit LAN, WLAN und Bluetooth. Neben zwei USB-2.0-Ports sind USB 3.0, HDMI und VGA verbaut. Das 14-Zoll-Display mit 1.366x768 Bildpunkten ist entspiegelt. Den Deckel lässt der Anbieter aus Aluminium fertigen, lediglich im oberen Bereich, in dem sich die Antennen verbergen, wird Kunststoff verwendet. Eine Tastaturbeleuchtung gibt es nicht, da Wortmann das Gehäuse vom aktuellen Sandy-Bridge-Ultrabook übernommen hat, sei dafür kein Platz gewesen, sagte Wortmann.

30 Touchscreen-Ultrabooks in Arbeit

Als nächstes stehen dann Touchscreens auf dem Plan. Wie Intel Anfang Juni mitteilte, sind derzeit 30 touch-basierte Ultrabooks in Arbeit, von denen 10 Exemplare als Convertible-Notebook erscheinen werden. Sie sollen noch in diesem Jahr erhältlich sein. In München zeigte der Hersteller ebenfalls ein Touch-Modell. Das Muster-Notebook lief mit einer Vorabversion von Windows 8 und integrierte GPS sowie einen Neigungssensor zur Steuerung von Spielen, den Intel auch in Aktion zeigte. Weitere Ultrabooks sind zur IFA zu erwarten, die am 31. August in Berlin startet. Erst für 2013 angesetzt sind Ultrabooks mit Haswell-CPU, die aktuellen Erwartungen nach bis zu zehn Tage im Connected Standby verweilen können. In diesem Modus rufen die Ultrabooks E-Mails und Status-Updates aus sozialen Netzwerken ab, die dann nach dem Aufwachen bereitstehen.

Die technischen Details zu den einzelnen Laptops und weitere Ultrabooks sind auf unserer Ultrabook-Seite abrufbar.

Saskia Brintrup
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