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Freitag, 15.06.2012 10:35

Blick auf die ersten Ivy-Bridge-Ultrabooks

aus dem Bereich Computer

Mit Vereinbarungen mit Touchscreen-Herstellern, um Lieferengpässe zu vermeiden, einem 300-Millionen-Dollar-Fonds für Design, Hard- und Software sowie Forschungen im Gehäusebereich zur Kostenreduktion will Intel weiter dafür sorgen, dass die eigene Notebook-Marke Ultrabook zum Erfolg wird. Auf der Computex, die in der zweiten Juniwoche in Taiwan stattfand, teilte Intel mit, dass etwa 35 neue Ultrabooks bereitstünden, und kündigte mehr als 110 weitere Ausformungen für das kommende Jahr an. Während berührungsempfindliche Bildschirme und flexible Gehäuse in Convertible-Form erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen, zeichnet sich die aktuelle Geräte-Generation zunächst durch neue Prozessoren aus: Intels Ivy Bridge-CPUs. Eingangs stellte der Halbleiterhersteller die Quad-Core-Chips für Desktops und Notebooks vor. Zur Computex folgten die sparsamen Mobilvarianten für Ultrabooks, die Intel am Donnerstag zusammen mit zahlreichen neuen Ultrabooks vor rund 150 Journalisten in München präsentierte. Wir haben uns die Geräte von Acer, Asus, Fujitsu, Toshiba und Wortmann genauer angeschaut.

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Ivy Bridge bringt mehr Grafikleistung

Wie die Sandy-Bridge-Ultrabooks werden auch die neuen Exemplare von Dual-Core-Prozessoren mit einer Thermal Design Power von 17 Watt angetrieben. Insgesamt soll die aktuelle und dritte Generation jedoch rund 15 Prozent sparsamer und dabei 22 Prozent schneller rechnen. Als Grafikchip dient allen Ultrabook-Ivys, die am U in der Produktbezeichnung zu erkennen sind, ein Intel 4000 Chip, der gegenüber der Sandy-Bridge-Reihe eine bis zu doppelt so hohe Grafikleistung verspricht. Intel demonstrierte dazu während der Präsentation in München das Spiel Diablo III parallel auf einem Sandy- und einem Ivy-Bridge-Ultrabook. Zwar konnten beide Geräte das Spiel flüssig wiedergeben, der neue Chip ließ jedoch bessere grafische Details erkennen, zum Beispiel bei der Schattendarstellung. Unter Ivy wirkte diese natürlich, bei Sandy eher klötzchenartig.

Intel vergleicht Sandy Bridge und Ivy Bridge
Intel verglich die Grafikleistung von Ultrabooks mit Sandy Bridge und Ivy Bridge (Intel HD 4000). Bild: onlinekosten.de

Eine Leistungssteigerung ist jedoch nicht die einzige Neuerung gegenüber den ersten Ultrabooks. Mit den neuen Core i-Prozessoren erhalten die Laptops einen eingebauten Identitätsschutz für Log-Ins in sozialen Netzwerken und auf Websites wie eBay sowie die Anti-Theft-Technologie. So sollen auch Unternehmenskunden Geschmack am Produkt finden.

Intel Ivy Bridge für Ultrabooks
Die Ultrabook-Prozessoren der neuen Generation. Bild: Screenshot der Intel Vergleichsseite

USB 3.0 oder Thunderbolt wird Pflicht

Für die neue Ultrabook-Generation gelten bestimmte Kriterien. Werden diese nicht erfüllt, dürfen die Hersteller ihre Laptops nicht entsprechend benennen. Intel sieht eine maximale Höhe von 18 Millimetern (mm) für Ultrabooks kleiner 14 Zoll vor, ab 14 Zoll dürfen die Rechner bis zu 21 mm messen. Die geforderte Mindestakkulaufzeit liegt bei fünf Stunden, angestrebt wird eine Ausdauer ab acht Stunden. Zudem dürfen vom Tiefschlaf bis zur Ansprechbarkeit der Tastatur nicht mehr als sieben Sekunden vergehen (Intel Rapid Start). Neu ist die Verpflichtung zur schnellen Datenübertragung: Mit dem Start der dritten Core i-Generation besteht der Chipriese auf Thunderbolt oder USB 3.0. Eine Gewichtsgrenze ist nicht festgelegt.

Weiter auf Seite 2 und Seite 3: Die neuen Asus Zenbooks, Toshibas 21:9-Ultrabook Satellite U840W und weitere Geräte im Hands-on

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