Anzeige:
Donnerstag, 14.06.2012 17:31

Schott: Sat-Internet für kleine Kabelnetzbetreiber

aus dem Bereich Breitband

Seit Jahren bietet die Internetagentur Schott aus dem fränkischen Trunstadt Internetzugänge via Satellit an. Standen zunächst vor allem direkte Zugangsprodukte für einzelne Haushalte an, hält der Anbieter inzwischen auch verschiedene Lösungen für die Anbindung mehrerer Teilnehmer bereit. Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover präsentierte Schott Breitband-Internet per Satellit für Kommunen, eine spezielle Lösung zur Versorgung von Ortsnetzen per Sat-Internet über vorhandene Kabelverzweiger (KVZ). Ganz neu zeigte der Spezialist für Sat-Internet in dieser Woche auf der Anga Cable schnelles Internet über Satellit auch für kleine und mittlere Kabelnetze: Sat_Speed für Kabelnetze. Zielgruppe sind private Kabelnetzanbieter, die in der Regel maximal wenige hunderte Haushalte versorgen.

Anzeige

Bis zu 40 Mbit/s im Download

Die Lösung zur Breitbandaufrüstung bestehender Kabel-TV-Netze hat Schott zusammen mit dem Bochumer Kommunikationstechnik-Dienstleister STG Kommunikation entwickelt. Am Mittwoch gab Schott-Geschäftsführer Stephan Schott auf der Anga Cable den Startschuss für die Vermarktung, erste Verhandlungen mit Interessenten laufen bereits.

Zum Start sollen den Nutzern in den kleinen Kabelnetzen zunächst 8 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download sowie 2 Mbit/s im Upload bereitgestellt werden. In den nächsten Monaten will Schott im Download auch 20 Mbit/s anbieten. Im nächsten Jahr könnten dann Bandbreiten von 30 bis 40 Mbit/s im Download und 16 Mbit/s im Upload verfügbar sein.

Günstige Erweiterung bestehender Infrastruktur

Schott Sat-Internet für Kabelnetze
"Sat_Speed für Kabelnetze" ermöglicht Betreibern kleiner TV-Kabelnetze eine schnelle und günstige Breitbandaufrüstung. Bild: onlinekosten.de

Das neue Angebot basiert auf den über den Satelliten Ka-Sat bereitgestellten Eutelsat-Breitbanddiensten und erlaubt die Nutzung von Breitband-Internet und VoIP. Der Vorteil für die Betreiber kleiner Kabelnetze: Bestehende Infrastruktur lässt sich nutzen. Die Aufrüstung kann nach Angaben von Schott daher schnell und kostengünstig ohne aufwändige Baumaßnahmen erfolgen. Neben einer Satellitenschüssel wird in der bestehenden Anlage des Anbieters ein Satelliten-Modem installiert, das den Internetzugang bereitstellt. Die Endkunden können mit einem herkömmlichen Router per LAN oder WLAN auf den Breitbandzugang zugreifen.

Schott bietet den Kabelnetzbetreibern die Lösung in flexiblen Service-Paketen an. Der Sat-Internet-Spezialist kann sich beispielsweise um die komplette technische Umrüstung, den Betrieb, das Kundenmanagement mit Rechnungsstellung und den Kundensupport sowie die Finanzierung kümmern. Aber auch sogenannte Whitelabel-Lösungen sind möglich, bei der der Kabelnetzbetreiber der direkte Ansprechpartner der Endkunden bleibt. Die dritte Möglichkeit ist ein reiner Zulieferdienst für Netzbetreiber, bei der Schott die Internetanbindung per Satellit bereitstellt. Die Kabelnetzbetreiber können die Ausgestaltung ihrer Produkte für die Endkunden hinsichtlich Tarif und Konditionen selbst gestalten. Für die Nutzung von reinem TV über das Web sei der neue Dienst aber nicht gedacht. Auch wenn mehr als 1.000 Haushalte versorgt werden sollen, rät Schott eher zu einer terrestrischen Lösung.

Keine Angst vor LTE-Konkurrenz

Internet per Satellit richtet sich vor allem an Nutzer in ländlichen Regionen, die nicht oder nur unzureichend mit Breitband versorgt sind. Vor einer möglichen Konkurrenz durch den voranschreitenden LTE-Ausbau gerade auch in den "weißen Flecken" fürchtet sich Stephan Schott nicht. Für die Zukunft sieht er sein Unternehmen gut gerüstet, da die Mobilfunknetzbetreiber mit LTE vielfach noch weit entfernt von den versprochenen Bandbreiten seien.

Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Freitag, 31.10.2014
Halloween-Schnäppchen bei helloMobil und Phonex: LTE-Tarif ab 9,95 Euro
Ungarn zieht umstrittene Internet-Steuer nach massiven Protesten zurück
Breitband-Förderungen und NetCologne-RWE-Kooperation: Windeck und Eitorf erhalten Glasfaser
Immer mehr Verbraucher meiden US-Internetdienste
Donnerstag, 30.10.2014
Filesharing-Drosselung: Kabel Deutschland stellt Bestandskunden auf aktuelle AGB um
Fonic startet als erster Mobilfunkanbieter Bewertungsportal
Über 100 Euro sparen: Amazon bietet 40 Apps zum kostenlosen Download an
Rabatt-Feuerwerk bei simply, maXXim und BigSIM - LTE-Tarif ab 9,95 Euro
KAMP DHP im Kurztest: Virtuelles Rechenzentrum einfach per Mausklick erstellen
Sky und Warner Bros. verlängern Kooperation: Blockbuster für Pay-TV gesichert
FireEye hilft Deutscher Telekom bei Abwehr von Cyberangriffen
Lenovo schließt Übernahme von Motorola ab
Microsoft stellt eigenes Fitness-Armband "Band" vor: Verkaufsstart in den USA
Apple-Chef Tim Cook: "Ich bin stolz, schwul zu sein"
Sky Online startet: Sky-Pakete ab 9,99 Euro online empfangen - monatlich kündbar
Weitere News
Hoster
Mit dem eigenen Clan auf der Suche nach einem Gameserver mit integriertem Teamspeak für mehr Spielspaß?
Oder brauchen Sie etwa einen vServer mit Unterstützung für POP3, IMAP und SMTP um ihre E-Mails zu verwalten?
Auch wenn nur Webspace für eine eigene Homepage oder die Internetseite des Vereins gesucht wird: Der richtige Hoster bietet alles.
Kabel
Ein Internet Anschluss über Kabel bei Anbietern wie Unitymedia, früher ish, oder Kabel Deutschland liegt voll im Trend.
Ob Internet Fernsehen oder nur surfen mit Highspeed: Vieles wird erst richtig mit Kabel Internet möglich.
Jetzt bestellen und den Sieger im Speedcheck testen. Einen Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
Internetzugang
Zahlreiche Provider haben günstige DSL Angebote. Inzwischen bieten einige von ihnen auch das schnelle VDSL an.
Jetzt die Vodafone VDSL Verfügbarkeit checken, nach T-Home VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit vor Ort prüfen.
Schnell anmelden und mit Highspeed im Internet surfen.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs