Anzeige:

Samstag, 16.06.2012 11:01

myTV-2GO-m Test: DVB-T-Tuner für iPad & iPhone

aus den Bereichen Computer, Sonstiges

Mit mobilem Fernsehen verhält es sich ähnlich wie mit der 3D-Technik: Immer mal wieder gibt es neue Geräte und Vorstöße, um auch unterwegs fernzusehen. Nachdem das Handy-TV nach dem DVB-H-Standard in Deutschland vor vier Jahren eingestellt wurde, ist mobiles TV via Internet derzeit beispielsweise per WLAN mit dailyme oder Zattoo möglich. Ab Herbst will außerdem die Telekom mit Entertain to Go mit einem eigenen Angebot für iPad, Handy oder Notebook über WLAN und 3G-Mobilfunk mitmischen. Unabhängig von Datenverbindungen klappt es nur per DVB-T: Passende Empfänger lassen sich nicht nur an einem Notebook nachrüsten, auch für Apples Hardware gibt es entsprechendes Zubehör. Gerade zur Fußball-Saison sind die ansteckbaren Tuner begehrt, um das nächste Spiel auch im Freien verfolgen zu können. Hersteller Hauppauge hat ein kleines Modell namens myTV-2GO-m samt Programm-Guide und Aufnahmefunktion im Sortiment – wir haben den Tuner mit dem iPad der dritten Generation getestet.

Anzeige

Hauppauge myTV-2GO-m Test – Inhalt

TV-Tuner mit Schlaufenantenne

Der DVB-T-Empfänger steckt in einem etwa 51x30x12 Millimeter kleinen, weißen Hochglanz-Gehäuse, das optisch gut zur weißen Version des iPad passt. In der Farbe Schwarz ist das knapp 100 Euro teure Gerät nicht erhältlich. Eine ausziehbare Antenne, wie sie Laptop-Tuner oder DVB-T-Handys bieten, gibt es bei Hauppauges Modell nicht. Die Antenne befindet sich stattdessen in einer Schlaufe und lässt sich daher zwar einerseits nicht ausrichten, kann andererseits aber auch nicht abbrechen oder versehentlich umgeklappt werden. Neben dem neuen iPad mit Retina-Display versorgt myTV 2GO-m auch das iPad 2 mit iOS-Version 4.3 oder höher und das iPhone 4S mit iOS 5.1 mit Fernsehsignalen. Darüber hinaus ist lediglich ein Benutzerkonto bei iTunes erforderlich.

Hauppauge myTV 2GO-m für das neue iPad
Der Hauppauge myTV 2GO-m TV-Tuner ist schnell einsatzbereit. Mitgeliefert wird nur ein USB-Kabel, das sich mit dem iPad-Ladegerät nutzen lässt. Bilder: onlinekosten.de

Integrierter Akku

Im schmalen Lieferumfang finden sich eine Kurzanleitung und ein gerade einmal 8 Zentimeter langes USB-Kabel, das auf Micro-USB endet. Darüber lässt sich der interne Akku des Tuners laden, was gleichzeitig dem einzig nötigen Schritt zur Vorbereitung entspricht. Ein Netzteil spendiert Hauppauge nicht: Das Kabel wird an das Ladegerät von iPad oder iPhone angeschlossen, was durchaus als Vorteil zu werten ist. Immerhin wächst dadurch die eigene Netzteilsammlung nicht unnötig an und auf Reisen wird Gewicht gespart. Die mittig auf dem Gerät platzierte LED leuchtet nur, wenn der Tuner mit dem Netzteil verbunden wird. Sobald sie sich von rot auf grün verfärbt, ist der Akku vollständig geladen und der Tuner kann an den 30-poligen Docking-Port des Smartphones oder Tablets gesteckt werden. Vom Akku des iPads oder iPhones profitiert myTV 2GO-m nur, wenn der Anwender dies in den Optionen einstellt, und zwar, bevor der Tuner wieder komplett geleert ist. Andernfalls wird er vom iPad/iPhone nicht gefunden und muss zunächst kurz an die Steckdose.

Ausschließlich mit dem eigenen Akku genutzt, verspricht der Hersteller eine Laufzeit von bis zu zwei Stunden, was wir anhand des Praxistests bestätigen können. In unserem Versuch brachte der Tuner sogar knapp drei Stunden lang Fernsehprogramme auf das Display. Der genaue Füllzustand des Akkus ist übrigens nicht einsehbar. Als sich der Tuner geleert hatte und nur noch über den Tablet-PC versorgt wurde, haben wir mit dem iPad 3 eine Laufzeit von etwa acht Stunden ermittelt. Auch dieser Wert liegt über der Herstellerangabe (sieben Stunden mit dem iPad 2).

Anstecken, App laden, Sender suchen

Die eigentliche Inbetriebnahme verläuft unkompliziert. Nach dem Anschluss erscheint auf dem Display automatisch ein Hinweis auf die kostenlose App myTV 2GO powered by Fuugo im App Store, zu dem der Nutzer über einen Link geleitet wird. Anschließend sind der Receiver-Typ und das Nutzungsland auszuwählen. Wer sich dann mit der Bedienung vertraut machen möchte, kann sich die Gestensteuerung zeigen lassen. Ein Senderwechsel wird mit einer Wischgeste mit einem Finger vorgenommen, bei einer Berührung mit zwei Fingern wird eine Infoleiste mit Buttons zum Vor- und Zurückspulen und Pausieren eingeblendet. Um Details zum laufenden Programm zu erhalten oder das Menü aufzurufen, muss lediglich auf das Display getippt werden. Das Menü besteht aus einer Hilfefunktionen, Einstellungen, einem elektronischen Programmführer (EPG) und dem Punkt Aufnahmen, in dem Mitschnitte gespeichert werden.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Montag, 21.04.2014
Hardware-Geschäft macht IBM weiter Kummer: Gewinn fällt um 21 Prozent
Sonntag, 20.04.2014
Öffentliche Banken: Bitcoin bedarf internationaler Regeln
Cashback-Aktion: Bis zu 15 Euro Rabatt für Samsung Galaxy S5 mit Speicherkarte
SAP bemüht sich verstärkt um den Mittelstand
Microsoft: Nur noch ein Preis für Universal Windows Apps
Bürgerrechtler fordern mehr Export-Kontrollen für Überwachungssoftware
Getinternet: Neue tooway-Tarife mit bis zu 22 Mbit/s zum Sparpreis
"Museum-Digital": Kultur online für Ausgeh-Muffel
Intel: Weniger Gewinn trotz Umsatzsteigerung
Samstag, 19.04.2014
PonoPlayer: 6,2 Millionen Dollar für Neil Youngs Anti-MP3-Player
Garmin: Echtzeit-Anzeige für Benzinpreise über nüvi-App "Smartphone Link"
Neuer Mozilla-CEO: Marketingchef Beard übernimmt nach Eich-Rücktritt
TP-Link: WLAN-AC-Router Archer C2 funkt per Dual-Band mit bis zu 733 Mbit/s
Studie: Deutscher Mittelstand unterschätzt Cyber-Risiken
SAP: Starker Euro dämpft guten Jahresbeginn
Weitere News
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
VDSL Verfügbarkeit
VDSL Neukunden profitieren von Startguthaben und kostenloser Hardware wie einem Router oder einem Mediacenter.
Jetzt die Telekom VDSL Verfügbarkeit an ihrem Ort prüfen, nach Vodafone VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit klären.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs