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Samstag, 16.06.2012 09:01

Jeannine Michaelsen - Neuer Online-Star beim ZDF

aus dem Bereich Sonstiges

Sie ist der heimliche Star der EM-Übertragungen im ZDF: Moderatorin Jeannine Michaelsen (30) hat als Online-Expertin bei ihren bisherigen Live-Auftritten viele Fans und Kritiker überzeugt. Charmant und kenntnisreich präsentiert sie Internet-Kuriositäten und Web-Tools zur Europameisterschaft - keine leichte Aufgabe, denn Internet im TV, das geht oft schief.

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Keine Angst vor Shitstorm

Angst vor einem Shitstorm, also massiver Online-Kritik, habe sie nicht gehabt: "Respekt davor schon. Ich weiß, dass das manchmal schneller geht, als ich tippen kann. Ich habe hier das Glück und die Freiheit, meinen Part so zu machen, wie ich möchte, mich so zu zeigen, wie ich bin, und so hoffentlich sensibel, bedacht und selbstironisch genug zu sein, um das zu verhindern", sagte die 30-Jährige der dpa.

Sie sehe sich keineswegs als Online-Feigenblatt des Senders, der sich mit seinem Zuschauerschnitt von über 60 Jahren eine Verjüngung verschrieben hat. Es gehe dabei um Mehrwert: "Wir möchten am liebsten eine Plattform bieten für alle Leute, die über Fußball diskutieren wollen und selbst Inhalte anbieten. So finden wir im besten Fall auch Sachen, die man nicht so einfach googeln kann."

So las sie bei den bisherigen ZDF-Übertragungen nicht nur Twitter-Nachrichten von Fans und Fußballern vor, sondern präsentierte auch Fußball-Blogs, die sich mit Taktik und Spielanalyse beschäftigen, in ihrem ZDF-"Strandblog" können die Nutzer mitreden. "Wir bieten eine Art Rundschau durchs Netz zur EM und fragen uns, was gibt es Neues, wie ist die Stimmung - das können auch mal politische Blogs sein."

Karrierestart bei "Ehrensenf"

Michaelsen selbst startete ihre Karriere im Netz: Von 2008 bis 2011 moderierte sie beim Internet-Fernsehsender Ehrensenf. Derzeit präsentiert sie die ZDFinfo-Sendungen "log in" und "SportXtreme", wo es auch um Web-Themen geht und die Zuschauer interaktiv beteiligt werden.

Für die bekennende Anhängerin des 1. FC Köln ("Ich bin leidgeprüft und freue mich dann umso mehr über den Aufstieg") schließen sich Internet und Fernsehen nicht aus: "Ich denke, beide Medium können eigentlich nur voneinander profitieren. Ich finde es super, wenn sich das annähert, man die Angst voreinander verliert und hab' einfach die Hoffnung, das Netz im Fernsehen glaubwürdig und kompetent vertreten zu können."

Hayo Lücke / dpa
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    Zuletzt kommentiert von Bash am 19.06.2012 um 00:13 Uhr
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