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Freitag, 08.06.2012 18:01

Ultrabook: Neue Zenbooks von Asus

aus dem Bereich Computer

Die Computex-Woche brachte nicht nur jede Menge Hardware-News rund um Windows 8 auf Tablets und Touchscreen-Notebooks hervor. Auch neue Ultrabooks mit Windows 7 wurden vorgestellt – wie die Zenbooks von Asus. Der Computer-Hersteller liefert zur Monatsmitte insgesamt neun neue 11,6- und 13,3-Zöller aus, die sich von ihren Vorgängern durch eine stärkere Ausstattung abheben. Nachgebessert hat Asus auch bei Display-Auflösung und -Oberfläche sowie im Bereich der Extras.

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Matte Display und beleuchtete Tastaturen

Die Zenbook-Reihe, wie Asus die eigenen Ultrabooks im schlanken und stabilen Alu-Gehäuse nennt, rechnet derzeit mit Intel Sandy-Bridge-Prozessoren und beschert den Käufern je nach Displaygröße 1.366x768 (11,6 Zoll) oder 1.600x900 Pixel (13,3 Zoll). Mit der neuen Linie Zenbook Prime löst Asus die Sandy- durch Ivy-Bridge-CPUs ab und schraubt die Pixeldichte der Bildschirme hoch. Statt Hochglanz-Oberflächen gibt es nun obendrein eine Entspiegelung, was vor allem mobile Nutzer freuen dürfte. Ebenfalls neu: Die Gehäusefarbe und eine Tastaturbeleuchtung. Zum Asus Zenbook UX21E (Test) mit HD-Display gesellen sich die 1,1 Kilogramm leichten und maximal 17 Millimeter dünnen Prime-Versionen UX21A-K1010V und UX21A-K1009V für 1.199 und 1.299 Euro. Die Konfigurationen unterscheiden sich nur bezüglich ihrer SSD-Kapazität, die bei 128 beziehungsweise 256 Gigabyte (GB) liegt. Beide warten mit einem Full-HD-Display in IPS-Qualität auf und werden von einem Intel Core i7-3517U Prozessor mit Intel HD 4000 Grafikchip und 1,9 Gigahertz (GHz) angetrieben, dem 4 GB Arbeitsspeicher auf dem Mainboard zur Seite stehen.

Asus Zenbook Prime und UX32VD
Das Zenbook Prime (li) und das UX32VD (re) unterscheiden sich optisch kaum, die Prime-Serie ist allerdings teurer und leichter und verlässt sich gänzlich auf SSDs. Bilder: Asus

Zenbook Prime: Full HD und IPS

Auch bei den 13,3-Zoll-Notebooks mit einem Gewicht von 1,3 Kilogrann, die die gleichen Bildschirm-Eigenschaften verzeichnen, liegt das RAM-Maximum bei 4 GB. Preislich geht es bei 1.099 Euro mit dem Zenbook Prime UX31A-R4005V mit Intel Core i5-3317U mit 1,7 GHz und 128 GB SSD-Speicher los. Für 100 Euro mehr können Interessenten zum UX31A-R4002V mit doppeltem Speicherplatz greifen, während das UX31A-R4004V für 1.299 Euro ein Prozessor-Upgrade auf einen i7-3517U durchführt. Als Spitzenmodell UX31A-R4003V für 1.399 Euro gibt es das größere Zenbook mit Core i7 zudem als 256-GB-Version.

Zenbook UX32A und UX32VD: Günstiger durch HDD

Günstiger sind die neuen UX32-Zenbooks ohne den Zusatz Prime, von denen nur das Topgerät UX32VD-R4002V zum Preis von 1.099 Euro 1.920x1.080 Bildpunkte auf einem IPS-Panel versammelt. Anders als Prime-Vertreter können die 13,3 Zoll großen Serien-Notebooks jedoch zusätzlich zum CPU-internen Chip auf eine Nvidia GeForce GT 620M Grafikkarte mit 1 GB eigenem Speicher zurückgreifen. Die Preisersparnis schlägt sich in einer HDD mit 500 GB und einer Gewichtssteigerung von 200 Gramm nieder. Damit die Zenbooks dennoch flott aus dem Ruhestand erwachen und die Ultrabook-Kriterien erfüllen, setzt Asus eine 24-GB-SSD ein. Im teuersten HDD-Exemplar steckt ein Intel Core i7-3517U, im UX32VD-R3001V für 999 Euro hingegen ein Core i5-3317U. Außerdem gibt es statt Full HD eine HD-Auflösung. Einzig das UX32A-R3001V arbeitet mit einer CPU aus Intels i3-Reihen der älteren Sandy-Bridge-Generation (i3-2367M mit 1,4 GHz), ist aber auch 200 Euro günstiger.

Alle Zenbook Prime-Modelle verfügen zudem über WLAN nach den Standards 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, zwei USB-3.0-Ports, Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sowie einen HDMI- und VGA-Ausgang, die – zumindest innerhalb der Prime-Gemeinde – nur im Micro- beziehungsweise Mini-Format vorliegen. HDMI regulärer Größe bleibt den größeren und schwereren Zenbooks vorbehalten. Auch einen Kartenleser finden Nutzer nur bei diesen Subnotebooks und den Prime-Ultrabooks mit 11,6-Zoll-Display vor, das Prime im 13,3-Zoll-Format ist mit einer VGA-Webcam bestückt. Wie bei der Vorgänger-Generation nutzt Asus die Sound-Technologie SonicMaster, die zusammen mit Bang & Olufsen ICEpower entwickelt wurde.

Die neuen Zenbooks werden mit Windows 7 Home Premium 64-bit und einer Tragehülle ausgeliefert. Die Garantiezeit beträgt zwei Jahre.

Saskia Brintrup
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