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Mittwoch, 06.06.2012 09:01

Ultrabook-News von Toshiba: 21:9 oder extra leicht

aus dem Bereich Computer

Auch Toshiba nutzt den Zeitpunkt der Computex in Taiwan, um neue Notebooks zu präsentieren, und hat mit dem Satellite U840W ein ganz besonderes Modell im Angebot. Mit der Umstellung vom 4:3- auf das 16:9-Format sind die Laptop-Displays bereits jetzt deutlich breiter als vor einigen Jahren, das neue Gerät, das sich Ultrabook nennen darf, treibt es allerdings auf die Spitze: Das Subnotebook spendiert einen 14,4 Zoll großen 21:9-Bildschirm und soll damit vor allem Filmfans gefallen. Zusätzlich stellt der japanische Elektronikkonzern neue Business-Notebooks vor.

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Satellite U840W: Ultrabook für Kinogänger

Aufgrund des ungewöhnlichen Formats bringt es das rund 37x20x2,1 Zentimeter große und 1,57 Kilogramm schwere Satellite U840W auf eine Display-Auflösung von 1.792x768 Pixel, die störende schwarze Balken ausblenden soll. Für einen guten Sound verbaut der Hersteller Harman/Kardon-Lautsprecher. Abseits der Kinowelt dürfte das Format gewöhnungsbedürftig sein, wird der zusätzliche Raum in der Breite doch beispielsweise bei schmaleren Websites einfach mit schwarzem Hintergrund aufgefüllt. Toshiba installiert daher eine Split-Screen-Anwendung, mit der sich Programme im 16:9-Format und Anwendungen in Hochkant-Ausrichtung nebeneinander anzeigen lassen.

Hardware-technisch hat das Ultrabook im Alu-Gehäuse einen Intel Core i-Prozessor der dritten Generation mit integrierter Grafik und bis zu 10 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher zu bieten, ein optisches Laufwerk erwähnt Toshiba in seiner Produktankündigung nicht. An Speicherlösungen sieht die Ultrabook-Serie eine HDD mit bis zu 500 GB und zusätzlicher 32-GB-SSD sowie reine SSD-Konfigurationen mit bis zu 256 GB Speicherplatz vor. Neben HDMI, drei USB-3.0-Ports und einem Kartenleser sind LAN, WLAN, Bluetooth 4.0 und Intel Wireless Display sowie eine Tastaturbeleuchtung mit von der Partie.

Toshiba Satellite U840W, U840 und Z930
Von links nach rechts: Satellite U840W, U840 und Z930. Bilder: Toshiba

Das ebenfalls vorgestellte Satellite U840 kommt gleichermaßen aus der 14-Zoll-Klasse, bietet aber ein herkömmliches Display-Format. Mit einem Intel Prozessor der Ivy-Bridge-Generation aus 22-Nanometer-Fertigung sowie bis zu 8 GB RAM bestückt, werden sich die meisten Serienmodelle auf Intels integrierte Grafiklösung verlassen, Exemplare mit AMD Radeon HD 7550M Grafikkarte sollen aber auch verfügbar sein. Als maximale Akkulaufzeit gibt Toshiba neun Stunden an. Beide Serien sollen im dritten Quartal erscheinen, einen Preisrahmen nannte Toshiba nicht.

Z930: Nachfolger für das Satellite Z830

Dieser steht auch für die Satellite Z930-Serie noch aus, mit dem das Toshiba Satellite Z830, das derzeit leichteste Ultrabook, eine Nachfolgerreihe erhält. Wieder verlässt sich der Konzern auf entspiegelte 13,3-Zoll-Displays und ein leichtes Magnesiumgehäuse, tauscht aber die Sandy-Bridge-Prozessorgeneration gegen die aktuelle Ivy-Bridge-Plattform mit Intel 4000 Grafikchip aus. Hinzu kommen bis zu 8 GB Arbeitsspeicher, eine SSD mit maximal 256 GB und eine beleuchtete Tastatur. Inklusive 8-Zellen-Akku bringt das Ultrabook 1,12 Kilogramm auf die Waage und soll über genügend Reserven für eine achtstündige Laufzeit verfügen. Ausgeliefert wird das Gerät mit Windows 7 Professional und einem Trusted Platform Module (TPM).

Keine ausgewiesenen Ultrabooks, aber ebenso mit den neuen Intel Prozessoren versehen sind die neuen Business-Laptops der Serien Portégé R930 mit 13,3-Zoll-Bildschirm, Tecra R940 im 14-Zoll-Format sowie die 15,6-Zöller Tecra R950. Bei allen drei Linien zählen mattierte Bildschirme und bis zu 8 GB RAM zur Ausrüstung, ausgewählte Modelle spendieren zudem ein HSPA+-Modul für mobiles Internet oder einen SmartCard-Reader. Modelle mit dedizierter Grafikkarte sind nur im Tecra-Lager vorgesehen. Die Laptops starten laut Toshiba im zweiten Quartal und müssten somit noch im Juni erscheinen.

Saskia Brintrup
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