Anzeige:
Mittwoch, 06.06.2012 08:01

Samsung Galaxy S III im Test

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Über kaum ein Smartphone wurde in den vergangenen Tagen so viel berichtet, wie über das neue Flaggschiff von Samsung Mobile, das Galaxy S III. Dass sich das Telefon im oberen Drittel der Ranglisten namhafter Mobiltelefone tummeln würde, war im Prinzip schon nach der Präsentation des Geräts in London klar. Denn die technischen Spezifikationen können sich nicht nur sehen lassen, sondern sie stellen die Konkurrenz in vielen Fällen sogar in den Schatten. Doch was liefert das Galaxy S III im Alltag? Das haben wir rund eine Woche lang auf die Probe gestellt.

Anzeige

Smartphone im Plastik-Kleid

Wer sich das neueste Galaxy-Smartphone zulegt, wird vor allem eines schnell feststellen: das Telefon ist für seine üppigen Abmessungen von 137 x 71 x 9 Millimeter sehr leicht: gerade einmal 133 Gramm bringt es auf die Waage. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass bei der Fertigung besonders leichte Materialien verwendet wurden. Und in Fall des S III bedeutet das vor allem eines: Plastik; auch wenn Samsung Wert darauf legt, dass das Gehäuse aus Polycarbonat, einem besonders harten und dadurch kratzfeste(re)n Kunststoff, gefertigt wurde.

Samsung Galaxy S III
Samsung Galaxy S III. Bild: onlinekosten.de

Tatsächlich fühlt sich das Telefon aber leider anders als Apples iPhone oder Top-Modelle der One-Serie von HTC alles andere als wertig an, Das ist ziemlich schade wenn man sich ein Smartphone zulegt, das ohne Vertrag ein paar hundert Euro kostet. Es wäre aber ein Jammern auf ziemlich hohem Niveau, würde man Samsung nur für die wenig wertige Ummantelung kritisieren. Denn zweifelsohne gehört das S III zum Besten, was der Smartphone-Markt aktuell zu bieten hat.

Da wäre zum Beispiel der HD Super AMOLED-Touchscreen, der bei einer Auflösung von satten 1.280 x 720 Pixeln 16 Millionen Farben darstellen kann. Satte Kontraste und auf Fotos eine sehr natürliche Farbgestaltung sind nur zwei Vorzüge. Auch sehr schnelle Reaktionszeiten sorgen dafür, dass es bei der Bedienung des Displays im Prinzip nichts zu meckern gibt. In wenigen Worten könnte man sagen: der Bildschirm macht einfach Spaß - selbst unter freiem Himmel bei starker Sonneneinstrahlung.

Display im Giga-Format

Wäre da nicht ein kleines Aber. Denn auch wenn der Trend bei vielen Smartphones zu einem großen Display geht, ist die Bedienung ab einer Größe von mehr als 4,3 Zoll in der Regel nicht mehr komfortabel. Insbesondere Inhalte in den oberen Ecken sind für Rechts- bzw. Linkshänder mit dem Daumen nur schwierig zu erreichen. Und dieses Problem tut sich auch beim Galaxy S III auf. Denn getrieben vom Erfolg des Galaxy Note mit einer Display-Größe von 5,3 Zoll hat sich Samsung dazu verleiten lassen, dem Galaxy S III eine üppige 4,8 Zoll Display-Diagonale zu spendieren.

Doch auch hier gilt: so schwierig die Bedienung in mancherlei Situationen auch sein mag, so sehr lernt man die Vorzüge eines großen Bildschirms beim Surfen durch das Internet oder beim Betrachten von Videos schätzen. Am Ende muss jeder Nutzer selbst entscheiden, ob er sich lieber ein etwas kompakteres Mobiltelefon zulegen möchte oder eben einen Giganten wie das S III verwendet.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Freitag, 24.10.2014
EuGH-Urteil: Einbetten von Videos verstößt nicht gegen das Urheberrecht
Trotz Angriff auf iCloud-Nutzer: Apple-Chef Cook wirbt in China um Kunden
Nach Kritik: Anti-Facebook Ello verzichtet auf bezahlte Werbung
Online-Magazin "Krautreporter" ist gestartet: Breite Themenpalette von Zensur bis Ebola
Microsoft nutzt Marke Nokia nur noch für günstige Handys
ESET warnt vor Malware für den Mac
Smartwatch LG G Watch R erscheint später, kostet weniger
"Rooms": Facebook stellt App für anonyme Chats vor
Simply: Allnet-Flat mit LTE und 1 GB Highspeed-Volumen ab 9,95 Euro
Kann eine Zeitungs-Flatrate nach dem Modell Spotify die Printmedien retten?
helloMobil: LTE-Allnet-Flat mit 2 GB Highspeed-Volumen ab 14,95 Euro
Neue Internetsteuer: Ungarn will 48 Cent pro Gigabyte kassieren
Microsoft steigert Umsatz um ein Viertel
Amazon eröffnet Rechenzentrum in Deutschland
Amazon auf Crashkurs: Riesenverlust von 437 Millionen Dollar
Weitere News
VDSL
Auf der Suche nach dem wahren Highspeed Internet mit DSL Flat?
Mit ihrem VDSL - Internetzugang kommt die Telekom-Tochter T-Home auf bis zu 50 Mbit/s.
Fernsehen im Internet gibt's im Entertain-Paket dazu. Auch Fußball in HD-Qualität über LIGA total und Filme per Video on Demand sind kein Problem.
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs