Anzeige:

Freitag, 13.07.2012 13:16

Raidsonic: Powerline-Adapter Icy Box im Test

aus dem Bereich Computer
Von Jörg Schamberg

Neue internetfähige Flachbild-Fernseher erobern das heimische Wohnzimmer. Außerdem lässt sich mit immer mehr Geräten wie Spielkonsolen oder Receivern auf das Internet zugreifen. Die Verbindung ins Netz finden diese neben der direkten Anbindung per LAN-Kabel alternativ meist drahtlos per WLAN. Doch die Tücken zeigen sich hier manchmal im Detail: Der WLAN-Router steht beispielsweise im Keller, der Standort des Fernsehers befindet sich im Erdgeschoss. Die Qualität der WLAN-Verbindung kann da schon mal schlechter ausfallen. Zwar lässt sich die Reichweite des Funknetzwerkes mit einem zusätzlichen WLAN-Repeater vergrößern, doch es geht auch anders und einfacher – ganz ohne WLAN oder mühselige Kabelverlegung: mit einer Powerline-Lösung. Die bereits seit Jahren verfügbare, aber immer noch eher in einer Nische befindliche Internetzugangstechnologie, wird über das hausinterne Stromnetz realisiert. Hierzu griffen wir im Rahmen eines Tests auf den Powerline-Adapter Icy Box IB-PL500 des Herstellers Raidsonic zurück, der nach Unternehmensangaben theoretisch Brutto-Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) bietet. Was die Hardware in der Praxis leistet, haben wir in verschiedenen Alltagssituationen auf die Probe gestellt.

Anzeige

Kompakter Powerline-Adapter

Der Icy Box Adapter kommt mit Abmessungen von 94 x 60 x 28 Millimetern in weißem, kompaktem Gehäuse daher und sieht recht unspektakulär aus. Auf der Rückseite findet sich nur ein Schuko-Stecker, der sich an jeder beliebigen Standard-Steckdose verwenden lässt. Auf der Oberseite hat Raidsonic drei LEDs platziert, die Auskunft geben über Betriebsstatus, Ethernet- sowie Powerline-Verbindung. Zusätzlich informiert die Powerline-LED je nach Art der Blinkfrequenz über die aktuell erreichten Datenraten.

Frontseitig ist der Powerline-Adapter mit einem Gigabit-LAN-Anschluss für die Verbindung per Ethernetkabel (RJ45) sowie einer kleinen Taste zum Gruppen-Pairing, zum Einbinden weiterer Adapter in ein Netzwerk, ausgestattet. Seitlich findet sich zudem ein Reset-Taster.

Über eine zusätzliche integrierte Steckdose verfügt das Modell IB-PL500 nicht. Wer mit dem Adapter nicht eine Anschlussdose komplett belegen möchte, kann beispielsweise zur Icy Box PL550 greifen, die einen entsprechenden Steckplatz mitbringt. Für unseren Test nutzten wir zwei identische IB-PL500, die im Doppelpack als Adapter-Set IB-PL500D erhältlich sind.

Icy Box IB-PL500
Kompakt, in weißem Gehäuse und mit drei LEDs präsentiert sich die Icy Box von Raidsonic.
Bilder: Raidsonic (li.), onlinekosten.de (re.)

Einfache Handhabung per Plug and Play

Die Inbetriebnahme erfolgt schnell und ohne Installation einer Software per Plug and Play. Zunächst muss ein mit einem Internetmodem oder Router verbundenes Ethernetkabel an den RJ45-Anschluss des Adapters angeschlossen werden, die Icy Box selbst wird in eine freie Steckdose gesteckt. In unserem Test nutzten wir unter anderem auch Mehrfachsteckdosen. Um eventuelle Störungen beispielsweise durch andere Geräte zu vermeiden, wird aber die Verwendung direkt an Wandsteckdosen empfohlen. Mit dem zweiten Adapter verfahren wir ähnlich: Das Powerline-Gerät wird im gleichen oder einem anderen Raum in eine Steckdose geschoben, ein Ethernetkabel an die Icy Box angeschlossen und mit einem PC, Notebook oder anderem Gerät mit RJ45-Anschluss verbunden.

Weiter auf Seite 2: Die Icy Box im Alltagstest
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Freitag, 01.08.2014
BGH erlaubt interne Vorratsdatenspeicherung für sieben Tage
Internet per Kabel im August: Sparangebote für Neukunden und Wechsler im Überblick
Leistungsschutzrecht: Yahoo beschwert sich beim Verfassungsgericht
Deutsches Fernsehen im Ausland: Internet-Plattform ProSiebenSat.1 Welt startet
DeutschlandSIM, winSIM und McSIM: Drei Smartphone-Tarife im August günstiger
AVM: FRITZ!Powerline 1000E mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde ab jetzt im Handel
Microsoft wehrt sich: US-Behörden wollen E-Mail-Daten von Kunden aus Europa
Simply: Allnet-Flatrate mit EU-Paket für 17,95 Euro
Android steigert Marktanteil auf 85 Prozent
Androids Quasi-Monopol: EU befragt Google-Partner
1&1 startet Vectoring-Tarif: VDSL 100 ab 34,99 Euro
Logitech G402 Hyperion Fury: Die Gaming-Maus beschleunigt auf 12,7 Meter pro Sekunde
CIA entschuldigt sich für Spähangriff auf Senatscomputer
RTL Group kauft Vermarkter für Onlinevideo-Werbung
Donnerstag, 31.07.2014
Französischer Mobilfunker Iliad will Telekom-Tochter T-Mobile US übernehmen
Weitere News
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
Webhosting
Sie kennen sich im Webhosting bisher überhaupt nicht aus? Sie können mit Whois und DNS Server nichts anfangen?
Sie wissen nicht, was eine Firewall oder ein Cluster bewirkt? Und Sie haben auch noch nie von Small Business Server oder Switch gehört?
Dann einfach unsere Hintergrundseiten zum Thema nutzen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe - kurz und verständlich.
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs