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Dienstag, 29.05.2012 14:05

Telekom & Unitymedia an Primacom interessiert

aus dem Bereich Breitband

Der deutsche Kabelmarkt ist weiter in Bewegung. Nachdem im vergangenen Jahr Unitymedia-Eigner Liberty Global Kabel BW übernommen hatte, kam es in der vergangenen Woche zum nächsten großen Deal: Kabel Deutschland kauft Tele Columbus. Doch damit ist die Konsolidierung in der Branche noch nicht abgeschlossen, denn mit Primacom steht auch der fünftgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland zum Verkauf. Das Unternehmen ist vor allem in Ostdeutschland aktiv und versorgt rund eine Million Kabelhaushalte. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters drängen die Primacom-Eigner laut Banken- und Brancheninsidern auf einen möglichst raschen Verkauf.

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Kabel Deutschland winkt bei Primacom ab

Die Verkaufsunterlagen seien bereits an eine kleine Gruppe potentieller Bieter verschickt worden. Noch vor den Sommerferien könnten demnach unverbindliche Kaufofferten eingehen. Zu den Interessenten sollen sowohl die Deutsche Telekom als auch Unitymedia gehören. Beide Unternehmen wollten sich zu den Spekulationen jedoch nicht äußern.

Zuvor waren sowohl die Telekom als auch Unitymedia an Tele Columbus interessiert gewesen, für knapp 620 Millionen Euro kam aber schließlich Kabel Deutschland zum Zug. Da das Bundeskartellamt diesen Kauf ohnehin erst noch genehmigen muss, winkte Kabel Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein denn auch bei Primacom ab, um den Tele Columbus-Deal nicht zu gefährden.

Primacom erhofft sich Verkaufserlös von mindestens 400 Millionen Euro

Die Primacom-Eigner, zu denen die Investoren Alcentra, Avenue Capital Group, Tennenbaum Capital Partners und die niederländische Großbank ING gehören, wollen laut Reuters mit einem Verkauf mindestens 400 Millionen Euro erlösen, der Schuldenberg des Kabelnetzbetreibers erreicht derzeit eine Höhe von 350 Millionen Euro. Primacom erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 78 Millionen Euro, der operative Gewinn lag bei 28 Millionen Euro.

Jörg Schamberg
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