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Samstag, 26.05.2012 09:01

HTC One V im Test - Preiswerter 4.0-Androide

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Mit Smartphones der One-Familie ist es HTC gelungen, neue Maßstäbe am Mobilfunkmarkt zu setzen. Sowohl das One S als auch das One X konnten im Test unserer Redaktion überzeugen und einen Platz im oberen Drittel der Smartphone-Hitliste belegen. Der Nachteil: beide Geräte gehören mit ihrer umfangreichen Ausstattung zu den eher teureren Modellen. Wer es etwas preiswerter mag, kann zum One V greifen, das in der Mittelklasse angesiedelt ist und trotzdem überzeugen kann.

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Telefon mit toller Haptik

HTC One V
HTC One V. Bild: onlinekosten.de

Auffällig ist, dass HTC auch bei seinem momentan preisgünstigsten One-Modell auf eine schnörkellose Verarbeitung geachtet hat, die sich sehr wertig anfühlt. Von Plastik spürt man als Nutzer wenig, weil ein Gehäuse aus Aluminium zum Einsatz kommt und zudem auf der Rückseite zwei gummierte Flächen für eine angenehme Haptik sorgen. Trotzdem gibt es in der Verarbeitung leichte Abzüge in der B-Note. Denn die Übergänge zwischen Display und Gehäuse sind nicht fließend, sondern durch kleine Höhenunterschiede gekennzeichnet. Und dann ist da noch die nach vorn geneigte Unterkante des Telefons, die man in der Vergangenheit auch schon beim HTC Legend finden konnte, die aber sicherlich nicht den Geschmack aller Kunden trifft.

Wichtig zu erwähnen ist auch, dass beim HTC One V auf ein vergleichsweise kleines Display gesetzt wird. Es misst in der diagonalen Abmessung 3,7 Zoll (9,4 Zentimeter) und ist damit nur unwesentlich größer als beim iPhone 4S. Das One S und das One X können hingegen mit 4,3 bzw. sogar 4,7 Zoll punkten, allerdings verbraucht ein größeres Display auch mehr Energie. Grundsätzlich bleibt aber festzuhalten, dass mobiles Surfen auch bei einem 3,7 Zoll-Bildschirm Spaß macht. Gerade dann, wenn er sich wie beim HTC One V reaktionsschnell und mit einer ausreichend hohen Auflösung von 800 x 480 Pixeln präsentiert.

Nur mit Single Core-Prozessor

Höchstens solide präsentiert sich auch der integrierte Prozessor. Für Otto-Normal-Nutzer reicht die Single Core-CPU mit einer Taktrate von 1 Gigahertz vollkommen aus, beim einen oder anderen Spiel mussten wir aber Ruckler im Gameplay registrieren - trotz 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Auch das Starten von Apps kann schon mal etwas länger dauern. Das ist zwar nicht weiter dramatisch, kann aber auf Dauer eben doch störend sein. Hinzu kommt, dass das Telefon nur einen vergleichsweise kleinen Speicher vorweisen kann. Gerade einmal 4 Gigabyte stehen auf dem Papier zur Verfügung. Doch Vorsicht: Das vorinstallierte Betriebssystem Android 4.0.3 Ice Cream Sandwich mit der neuen Oberfläche HTC Sense 4.0 beansprucht davon schon einen großen Teil für sich.

HTC One V
Die Unterkante des HTC One V ist markant, aber nicht jedermanns Sache. Bild: onlinekosten.de

Und so ist man als Nutzer froh, dass es zumindest die Möglichkeit gibt, den Speicherplatz über eine microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte zu erweitern. Das Einlegen in den dafür vorgesehenen Schacht ist möglich, ohne den Akku aus dem Gerät herausnehmen zu müssen. Denn: der Energiespeicher ist wie beim iPhone fest verbaut und kann somit nicht ohne weiteres ausgetauscht werden.

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    Zuletzt kommentiert von Boston am 27.05.2012 um 15:34 Uhr
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