Anzeige:

Mittwoch, 16.05.2012 09:01

Medien: Facebook schraubt an neuen Dimensionen

aus dem Bereich Sonstiges

Der Facebook-Börsengang wird laut US-Medienberichten immer größer. Das Online-Netzwerk wolle nun ein Viertel mehr Aktien als ursprünglich geplant auf den Markt bringen, berichteten die Finanznachrichtenagentur Bloomberg und der Sender CNBC in der Nacht zum Mittwoch. Mit den genannten rund 420 Millionen Aktien könnten die Einnahmen des Börsengangs 16 Milliarden Dollar erreichen.

Anzeige

Der der größten Börsengänge der US-Geschichte

Weitere zwei Milliarden würde die sogenannte Mehrzuteilungsoption bringen, bei der die teilnehmenden Banken zusätzliche Aktien bekommen können. Damit würde Facebook an die beiden größten Börsengänge der US-Geschichte anschließen: Visa hatte 2008 inklusive Mehrzuteilung 19,7 Milliarden Dollar eingenommen und der erneuerte Autokonzern General Motors 18,1 Milliarden Dollar im Jahr 2010.

Die US-Börsenaufsicht SEC solle am Mittwochmorgen über die Pläne informiert werden, hieß es bei CBNC. Facebook hatte erst am Dienstag die Preisspanne für die Aktienplatzierung auf 34 bis 38 Dollar je Aktie hochgeschraubt. Damit würde der Gesamtwert von Facebook zum Börsenstart alles in allem bei mehr als 100 Milliarden Dollar liegen. Zuvor waren 28 bis 35 Dollar angepeilt. Eine endgültige Entscheidung über den Ausgabepreis werde für Donnerstagabend erwartet, berichtete CNBC. Der Börsengang von Facebook ist von Anfang an der bislang größte eines Internet-Unternehmens.

Ist Facebook überbewertet?

Ein weiterer Anstieg der Einnahmen dürfte auch die Diskussion darüber anfachen, ob Facebook nicht doch überbewertet sei. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen gerade einmal 3,7 Milliarden Dollar Umsatz und 1 Milliarde Dollar Gewinn. Zudem bekam Facebook gerade erst einen unangenehmen Nadelstich von General Motors. Der Opel-Mutterkonzern wolle keine Werbung mehr bei dem Online-Netzwerk schalten, berichteten das "Wall Street Journal" und später auch die "Financial Times". Die Marketing-Verantwortlichen des Autobauers seien zu dem Schluss gekommen, dass die Anzeigen zu ineffizient seien.

Es geht zwar nur um ein Budget von zehn Millionen Euro - für Facebook wäre es jedoch ein negatives Signal zur denkbar schlechtesten Zeit. Werbung ist die Haupteinnahmequelle - und muss noch deutlich mehr Geld einbringen, wenn Facebook der Bewertung von 100 Milliarden Dollar gerecht werden will. GM wollte eine Entscheidung zum Werbestopp nicht bestätigen, offiziell hieß es lediglich, die Werbung bei Facebook werde auf den Prüfstand gestellt. Unabhängig von klassischen Anzeigen betreibt GM auch eine eigene Facebook-Seite. Deren Inhalte seien "effektiv und wichtig", sagte Marketingchef Joel Ewanick dem "Wall Street Journal".

Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Facebook ist toll - aber nicht Google :-) (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von JackHowdy am 16.05.2012 um 12:56 Uhr
 Suche

  News
Sonntag, 20.04.2014
Öffentliche Banken: Bitcoin bedarf internationaler Regeln
Cashback-Aktion: Bis zu 15 Euro Rabatt für Samsung Galaxy S5 mit Speicherkarte
SAP bemüht sich verstärkt um den Mittelstand
Microsoft: Nur noch ein Preis für Universal Windows Apps
Bürgerrechtler fordern mehr Export-Kontrollen für Überwachungssoftware
Getinternet: Neue tooway-Tarife mit bis zu 22 Mbit/s zum Sparpreis
"Museum-Digital": Kultur online für Ausgeh-Muffel
Intel: Weniger Gewinn trotz Umsatzsteigerung
Samstag, 19.04.2014
PonoPlayer: 6,2 Millionen Dollar für Neil Youngs Anti-MP3-Player
Garmin: Echtzeit-Anzeige für Benzinpreise über nüvi-App "Smartphone Link"
Neuer Mozilla-CEO: Marketingchef Beard übernimmt nach Eich-Rücktritt
TP-Link: WLAN-AC-Router Archer C2 funkt per Dual-Band mit bis zu 733 Mbit/s
Studie: Deutscher Mittelstand unterschätzt Cyber-Risiken
SAP: Starker Euro dämpft guten Jahresbeginn
Freitag, 18.04.2014
NRW-Justizminister fordert Verbot von App-Kostenfallen für Kinder
Weitere News
DSL Schnecke
Das DSL Kabel glüht bereits, der WLAN DSL Router blinkt wild, aber trotzdem dauert der DSL Speed Check ewig?
Dann ist auch IPTV oder etwa Video on Demand kaum möglich. Alternativen müssen her.
Wir haben alle Internet Tarife: Zum Beispiel UMTS Flatrate testen oder gleich auf Kabel umsteigen. Den Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
Handys
Wer keinen Mobilfunk-Vertrag abschließen will, braucht zu seiner Prepaid SIM-Karte von Anbietern wie Simyo oder Fonic noch ein Handy ohne Vertrag. Die Auswahl ist groß, ebenso wie die Preisunterschiede.
Ob klassisches Tastenhandy oder Touchscreen Handy: Wir stellen aktuelle Modelle verschiedener Preiskategorien vor.
DSL Speed
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen.
Wenn der Provider wieder zu viel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs