HP ist bereit, den Markt zu verändern. Mit diesen Worten eröffnete Steve Hoffman, Vice President der Druckersparte bei Hewlett-Packard, den Global Influencer Summit 2012, der am Mittwoch und Donnerstag in Shanghai stattfindet. Zunächst skizzierte Hoffman vor mehr als 500 Medienvertretern aus aller Welt die Rolle des chinesischen Hardware-Marktes, auf dem insbesondere der Druckerbereich noch großes Wachstumspotenzial bietet, um dann mehr als 80 neue Produkte für den Geschäftskunden- und Consumer-Markt in Aussicht zu stellen.
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Ultrabooks - Ivy Bridge und LTE
Diese gab es aber erst zu sehen, nachdem das Unternehmen, das im März die PC- und Druckersparte zusammenlegte, einige Kunden auf die Bühne treten ließ – darunter Jacob Rosenberg, Director von den Bandito Bros., und Ryan Friedlinghaus, Chef der Tuning-Firma Westcoast Customs. Neben zahlreichen neuen Druckern, Business- und Endkunden-Monitoren stellte HP auch etliche Notebooks aus. Wenig überraschend: Die Ultrabook-Klasse wurde verstärkt – und zwar in den Produktreihen Spectre, Envy und Folio. Vor allem das knapp 1,4 Kilogramm leichte und 14,5 Millimeter dünne 13,3-Zoll-Modell HP Spectre XT wurde von zahlreichen Journalisten umzingelt. Das mit Intels Smart Connect-Technologie und Beats Audio-Sound mit vier Lautsprechern ausgestattete Notebook liefert eine bis zu 256 Gigabyte (GB) fassende SSD und bis zu acht Stunden Akkulaufzeit. Hinzu kommen eine Tastaturbeleuchtung sowie Adobe Photoshop Elements 10 und Premiere Elements 10. In der Variante Spectre Pro tauscht HP Windows 7 Home Premium gegen die Professional-Edition aus und fügt ein Trusted Platform Module hinzu. Während die genauen technischen Details der XT-Version für den deutschen Markt noch ausstehen, sind die der Pro-Ausführung bereits bekannt: ein Intel Core-i-Prozessor der dritten Generation alias Ivy Bridge, bis zu 4 GB Arbeitsspeicher und eine SSD mit 128 GB. Die Display-Auflösung liegt bei 1.366 x 768 Bildpunkten. Die Ports: Gigabit LAN, USB 2.0, USB 3.0, HDMI, Kopfhörer/Mikrofon sowie ein Kartenleser.

In Shanghai stellt HP derzeit neue Produkte aus den Bereichen Drucker und PC aus. Bild: onlinekosten.de
Das HP Envy Ultrabook ist mit einem Startgewicht von 1,8 Kilogramm etwas schwerer, bietet jedoch auch ein größeres Display. Die Serie ist mit 14- und 15,6-Zoll-HD-Bildschirm sowie in rot und schwarz verfügbar und soll bis zu acht beziehungsweise neun Stunden mit einer Akkuladung durchhalten. Den Sound steuern HPs Beats Audio und ein Subwoofer bei. Die Hardware-Bestückung setzt sich aus einem Intel Core-i3- beziehungsweise i5-Prozessor, bis zu 8 GB RAM und einer HDD mit bis zu 500 GB zusammen. Eine Grafikkarte Typ AMD Radeon HD 7670M spendiert nur das größere Modell, der 14-Zöller ist ausschließlich mit Intels integrierter Grafikeinheit gelistet. Günstiger, aber auch dicker und schwerer ist das Envy Sleekbook, das auch in zwei Größen und auf Wunsch mit einer Grafikkarte mit dediziertem Speicher erhältlich ist. Anders als die Ultrabooks ist das Sleekbook alternativ mit AMD Prozessoren zu haben.

Neben Pavilion-Geräten wird in China derzeit auch das neue HP Spectre (re) gezeigt. Bilder: onlinekosten.de / HP
Mit dem EliteBook Folio 9470m, mit einer HDD oder SSD versehen, adressiert der Hersteller die Business-Kundschaft und baut daher ein Trusted Platform Module, einen Smart Card-Reader und einen Fingerprint-Sensor ein. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Professional zum Einsatz. Die neunstündige Akkulaufzeit lässt sich durch einen zweiten Akku weiter steigern; dann werden bis zu 20 Stunden erreicht, verspricht HP. Optional können die Laptops, die Intels Ultrabook-Anforderungen erfüllen, auch mit einem 4G-Modul für mobiles Internet via LTE geordert werden. Das Hantieren mit Adaptern ist nicht nötig, externe Monitore und andere Peripherie lassen sich über Schnittstellen in Originalgröße anschließen. Im Gegensatz zu den Consumer-Varianten bietet das Folio einen entspiegelten Bildschirm, eine Gesichtserkennung und eine Docking-Lösung.
Die Laptops HP Spectre XT, Spectre Pro und Envy sollen ab Juli zu Preisen ab 999, 1.199 und 699 Euro im Handel zu finden sein. Das EliteBook Folio folgt im Oktober, einen Preis nannte der Hersteller in Shanghai noch nicht. Auch die Publikumsfrage, ob in diesem Jahr noch Touchscreen-Ultrabooks mit Windows 8 von HP zu erwarten sind, ließ das Unternehmen offen. Vermisst wurden zudem News aus der Tablet-Sparte.


