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Sonntag, 06.05.2012 16:01

Großer Notebook-Rollout von Asus bis Samsung

aus dem Bereich Computer

Neues Terrain betritt Sony: Die ersten Ultrabooks stehen vor der Tür. Die Japaner gehörten bereits zur Netbook-Zeit zu den letzten Herstellern, die den Markt mit passenden Vaio-Geräten belieferten und haben auch bei der Marke Ultrabook der Konkurrenz den Vortritt gelassen. Erst zum Monatsende mischt Sony mit silberfarbenen Geräten in zwei Größen mit.

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Sony Vaio T: Ultrabooks in 11,6 und 13,3 Zoll

Mit den Ultraboooks der Vaio T-Serie weicht der Anbieter in mehreren Punkten von den Modellen der Mitbewerber ab. Zunächst sind die Aluminium-Laptops mit einem Startpreis von 699 Euro günstiger als viele andere Ultrabooks, aber auch etwas schwerer und bislang fehlt im Repertoire eine Ausführung mit Intel Core i7. Stattdessen beherrscht die Core-i3-Reihe das Feld. Günstigstes Vaio T ist das SVT1111M1ES mit 11,6-Zoll-Bildschirm und HD-Auflösung, das mit einem Intel Core i3-2367M Prozessor mit 1,4 GHz und Intel HD 3000 Grafik arbeitet. Dass Sony noch keine Ivy-Bridge-Exemplare verbaut, ist dem Unternehmen nicht vorzuwerfen; Intels Veröffentlichung der Ultrabook-CPUs der nächsten Generation steht schließlich noch aus und das kleine Ultrabook soll bereits Ende Mai in den Verkauf gehen.

Weiter bestückt ist das 1,42 Kilogramm schwere Subnotebook mit 4 GB Arbeitsspeicher und einer 500-GB-Festplatte. Eine SSD-Option besteht derzeit nicht, um jedoch Intels Vorgaben zur Aufwachzeit einhalten zu können, weicht Sony daher auf ein Hybrid-Laufwerk mit Flash-Speicher aus. Die Schnittstellen sind für Ultrabook-Verhältnisse umfangreich: Zusätzlich zu HDMI und VGA sind USB 2.0 und 3.0 in jeweils einfacher Ausfertigung sowie ein Kartenleser für SD-Karten und Memory Sticks vorhanden. Die Ports weisen reguläres Format auf, Adapter sind demnach nicht notwendig. Kommuniziert wird via Gigabit LAN, WLAN oder Bluetooth 4.0.

Sony Vaio T Ultrabook
Sonys Ultrabook-Einstieg: das Vaio T11 (li) und das Vaio T13 (re). Bilder: Sony

Zur 13,3-Zoll-Sparte steuert Sony zwei Ausführungen mit ebenfalls 1.366x768 Bildpunkten bei, die teils stärkere Komponenten, aber keine weiteren Ports hinzufügen. Für 799 Euro zu erwerben ist das 1,6 Kilogramm schwere SVT1311M1ES, dem der gleiche Prozessortyp eingepflanzt wurde wie dem kleinen Schwestermodell. Die Speicherkapazität fällt mit 320 GB geringer aus. Einziger SSD-Lieferant ist das mit einem Preisetikett von 899 Euro versehene SVT1311W1ES, das 100 Gramm leichter ist und den Core i3 durch einen Core i5 tauscht. Um welchen Prozessor es sich genau handelt, lässt Sony noch offen, erwähnt aber einen Intel HD 4000 Grafikchip. Das und die Tatsache, dass auf die 13-Zöller noch bis Mitte Juni gewartet werden muss, könnte in diesem Fall für einen Ivy Bridge Prozessor sprechen. Bezug nimmt Sony auch auf die Akkulaufzeit: Mit bis zu neun Stunden hält das SSD-Ultraboook am längsten durch.

Sony stattet seine Vaio-T-Ultrabooks mit Windows 7 Home Premium 64 aus. Mäuse und Taschen sind gegen einen Aufpreis erhältlich.

Saskia Brintrup
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