Anzeige:
Mittwoch, 02.05.2012 13:46

Neues Blackberry: RIM zeigt Prototypen

aus dem Bereich Mobilfunk

Der kriselnde Blackberry-Anbieter RIM hat erste Prototypen für seine nächsten Telefone präsentiert. Allerdings gab es noch keinen Termin für die Markteinführung oder einen Hinweis, wie die fertigen Geräte aussehen werden. Speziell für Software-Entwickler standen mehrere tausend Prototypen bereit, damit sie bereits an Apps arbeiten können. Die Blackberrys werden mit der nächsten Generation auf ein moderneres Betriebssystem wechseln.

Anzeige

Touchscreen statt Tastatur?

Die Prototypen, die der neue RIM-Chef Thorsten Heins bei der Konferenz Blackberry World vorstellte, haben einen großen berührungsempfindlichen Bildschirm statt der klassischen Tastatur. Zugleich hieß es, dies gebe noch keinen Aufschluss über das Aussehen der fertigen Modellreihen.

Mit den aktuellen Modellen geht es für die Blackberry-Plattform steil abwärts. Das neue Betriebssystem Blackberry 10 und die damit verbundenen neuen Geräte sind die großen Hoffnungsträger von RIM (Research In Motion). In der Branche gibt es jedoch einige Skepsis, ob das gelingen wird. Im vergangenen Quartal halbierte sich der Anteil der Blackberrys am Smartphone-Markt nach Zahlen der Marktforschungsfirma IDC auf 6,7 Prozent.

Entwickler bevorzugen iPhone und Android

Auch die Software-Entwickler schreiben viel lieber Apps für die iPhones und iPads von Apple oder die meistgenutzte Smartphone-Plattform Android. RIM hat mit dem Playbook-Tablet auch einen iPad-Konkurrenten im Angebot, der sich bisher jedoch nur schwach verkaufte und nur mäßig die App-Programmierer anzog. Deswegen buhlt der Konzern jetzt so aktiv wie noch nie um die Aufmerksamkeit der Software-Entwickler. Mit den ausgehändigten Prototypen könne man noch keine Anrufe machen oder sich mit drahtlosen Netzen verbinden, berichtete die "New York Times". Allerdings sei die Technik dafür in den Geräten enthalten und solle später per Software-Update aktiviert werden, sagte RIM-Manager Alec Saunders.

Blackberry 10 basiert auf dem Betriebssystem QNX, das bisher zum Beispiel in Industrieanlagen, Auto-Bordcomputern sowie Atomkraftwerken und Militärtechnik zum Einsatz kommt. Die Blackberrys sollen damit entsprechend stabil und effizient laufen, betonte Heins. Der einstige Manager der Siemens-Mobilfunk

RIM war mit seinen vor allem auf E-Mail spezialisierten Telefonen ein Pionier im Smartphone-Markt und konnte vor allem viele Unternehmen und Behörden als Kunden gewinnen. Doch das iPhone von Apple und Telefone mit dem Google-Betriebssystem Android nahmen den Blackberrys zuletzt den Wind aus den Segeln. Unter anderem setzte das Unternehmen zu lange auf die klassischen Mini-Tastaturen. Mit dem Modell Blackberry Storm experimentierte RIM zwar schon mit einem Touchscreen, der bei Druck leicht nachgab und damit eine Tastatur imitieren sollte, das Telefon war jedoch kein Hit.

Marcel Petritz / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 29.01.2015
Facebook wächst auf 1,39 Milliarden Nutzer und verdient fast 3 Milliarden Dollar
Mittwoch, 28.01.2015
Speedtests: Wie schnell ist mein Internet?
Neue Facebook-Bedingungen beschäftigen Bundestag
Datenschützer sehen Datenübermittlung in die USA kritisch
Vodafone: Marke Kabel Deutschland soll noch 2015 vom Markt verschwinden
Congstar: LTE-Verzicht der Preis für günstige Tarife
Weltrekord-Gewinn: Triumph für Apple-Chef Tim Cook
Telekom: 50 Prozent Rabatt auf Smartphones
Google ignoriert bereits zweite Sicherheitslücke in Android
Vodafone und Secusmart lassen verschlüsselt telefonieren: App fertiggestellt
Rekord-Quartal für Apple dank iPhone 6: Fast 75 Millionen verkaufte Smartphones
Dienstag, 27.01.2015
Vectoring: Die Technik hinter den schnellen VDSL2-Anschlüssen
Twitter: Mehr Austausch zwischen Nutzern - Videos direkt hochladen
Unitymedia KabelBW sichert sich Versorgung von über 60.000 Haushalten in Hessen
BITKOM: Frequenzauktion macht Weg frei für LTE-Advanced mit 1 Gbit/s
Weitere News
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
Internettelefonie
Günstig per VoIP telefonieren auch ohne Telefonanschluss.
Telefon einfach an den VoIP DSL Router oder WLAN Router anschließen.
Gleichzeitig via DSL Modem mit DSL Speed ins Internet.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs