Anzeige:

Montag, 30.04.2012 10:16

"FTD": Nokia will Vertu (immer noch) verkaufen

aus dem Bereich Mobilfunk

Der unter Druck stehende Handy-Hersteller Nokia will nach einem Zeitungsbericht seine Edelmarke Vertu verkaufen. Verhandlungen mit der Beteiligungsfirma Permira seien bereits weit fortgeschritten, berichtete am Montag die "Financial Times" unter Berufung auf informierte Kreise. Der Wert des Geschäfts wird auf etwa 200 Millionen Euro geschätzt - Geld, das der finnische Hersteller in seiner schwierigen Übergangszeit gut gebrauchen könnte.

Anzeige

Verkaufsabsichten sind nicht neu

Nokia hatte Vertu 1998 gegründet, um in den lukrativen Markt für Luxushandys einzusteigen. Die handgefertigten Geräte - unter Verwendung von Edelmetallen und Edelsteinen wie Saphiren - können Preise von mehr als 200.000 Euro erreichen. Der Jahresumsatz mit Vertu-Handys wird auf 200 bis 300 Millionen Euro geschätzt. Schon im vergangenen Jahr hatte es Gerüchte um Verkaufspläne von Vertu gegeben. Damals war noch über einen Verkaufspreis in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro spekuliert worden.

Nokia war seit 1998 Weltmarktführer im Handy-Geschäft, ehe das Unternehmen nach jahrelangem Rückgang seiner Marktanteile in diesem Jahr von Samsung überholt wurde. Vor allem bei Smartphones ist Nokia weit zurückgefallen. Hier setzten die Finnen lange auf das eigene Betriebssystem Symbian, bis sie die Reißleine zogen und eine enge Partnerschaft mit Microsoft eingingen.

Im Herbst vergangenen Jahres kam das erste Smartphone mit dem System Windows Phone auf den Markt. Von dieser Modellreihe Lumia wurden bislang zwei Millionen Geräte verkauft. Im ersten Quartal dieses Jahres musste Nokia einen Verlust von 929 Millionen Euro hinnehmen, der Umsatz fiel binnen Jahresfrist um 29,3 Prozent auf 7,35 Milliarden Euro.

Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Montag, 22.09.2014
Ultimatum: Iran will Kommunikationsprogramme auf Smartphones verbieten
Sonntag, 21.09.2014
Amazon geht auf Buchverlage zu
Raumstation ISS bekommt 3D-Drucker
Kampf gegen Prostitution und Pornografie: China sperrt 1,8 Millionen Konten im Netz
Studie: "Echte" Freunde für Kinder wichtiger als Online-Freunde
Innenminister de Maizière will Persönlichkeitsprofile im Internet verbieten
Apple Store Berlin: Tageseinnahmen aus Geldtransporter entwendet
Apple, Google und Amazon: Gabriel will "asozialen" Silicon-Valley-Kapitalismus zähmen
Samstag, 20.09.2014
Moskau dementiert: Russland will Internet nicht abschalten
Alibaba mit skurillen Produkten: Jungfrauenhaar und Blutlaugensalz
"Ice Bucket Challenge": Was wird aus den Spenden?
Microsoft schließt Forschungslabor im Silicon Valley
Wer haftet bei Betrug im Online-Banking?
Freitag, 19.09.2014
Alibaba gelingt größter Börsengang: Internetkonzern überflügelt Amazon und eBay
SMS-Fallen: Bundesnetzagentur ordnet Abschaltung von 60 weiteren Rufnummern an
Weitere News
Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
Kabel
Ein Internet Anschluss über Kabel bei Anbietern wie Unitymedia, früher ish, oder Kabel Deutschland liegt voll im Trend.
Ob Internet Fernsehen oder nur surfen mit Highspeed: Vieles wird erst richtig mit Kabel Internet möglich.
Jetzt bestellen und den Sieger im Speedcheck testen. Einen Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs