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Freitag, 27.04.2012 12:01

HTC One X im Test - Der Quad-Core-Gigant

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Was es heißt, ein rundum solides Smartphone auf den Markt zu bringen, hat HTC mit dem One S bereits bewiesen. Es geht aber noch eine Spur besser - zumindest was die technische Ausstattung betrifft. Mit dem One X ist HTC auch in jener Smartphone-Liga vertreten, in der schon heute mit einem Quad-Core-Prozessor gearbeitet wird - auch wenn diese Technik Stand heute eigentlich kaum ein Nutzer wirklich braucht. Wir haben uns das neue Flaggschiff aus Taiwan genauer angeschaut.

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Riesiges Display im Einsatz

Abgesehen von der Prozessor-Power unterscheidet sich das One X auch äußerlich recht deutlich vom One S. Zum Einsatz kommt nämlich ein Bildschirm mit einer diagonalen Abmessung von 4,7 Zoll, was verglichen mit dem Schwestermodell noch einmal einen Aufschlag von 0,4 Zoll bedeutet. Und das hat Folgen: denn auch wenn das mobile Surfen im Internet und das Betrachten von Videos auf dem Giga-Display deutlich mehr Spaß mach, muss auch die andere Seite der Medaille betrachtet werden. Das allgemeine Handling ist aufgrund der recht sperrigen Abmessungen von 134 Millimetern in der Länge und 70 Millimetern in der Breite vor allem für Menschen mit kleinen Händen eher kompliziert.

Weiterhin legt HTC viel Wert auf die Tatsache, dass die eigenen Smartphones besonders flach daher kommen. Zwar ist das One X rund einen Millimeter dicker als das One S, trotzdem fühlt es sich insgesamt mit seinen abgerundeten Kanten wie ein kleiner Handschmeichler an. Dass das Gehäuse komplett aus Kunststoff gefertigt wurde, ist schade. Dadurch macht das One X einen weniger wertigen Gesamteindruck als das One S mit seiner neuartigen Keramik-Oberfläche. Die Vorderseite wird nahezu komplett vom Touchscreen und den drei Sensor-Menütasten eingenommen.

HTC One X
Das HTC One X mit 4,7 Zoll großem Display - recht sperrig. Bilder: onlinekosten.de

Akku nicht austauschbar

Um die flachen Abmessungen realisieren zu können, hat HTC aber auch Wege beschreiten müssen, die man schon von anderen Smartphones kennt. Wie beim iPhone 4S wurde ein nicht austauschbarer Akku integriert und es muss eine Micro-SIM in das Gerät eingelegt werden. Mit einer SIM-Karte in Standard-Größe läuft das One X nicht. An der Kopfseite steht ein kleiner Schacht zum Einlegen der Micro-SIM zur Verfügung, der nur mit einer beiliegenden Nadel (oder einer Büroklammer) geöffnet werden kann. Das ist zwar etwas kompliziert, aber als Nutzer hat man so zumindest die Sicherheit, dass die SIM-Karte felsenfest im Gerät sitzt.

Physische Bedienelemente sind an der rechten Seite in Form einer recht großen Lautstärke-Wippe und am oberen Ende durch eine Ein- und Ausschalttaste vorhanden. Rechts wurde ein Micro-USB-Anschluss in das Gehäuse integriert, der allerdings nicht verschlossen werden kann und so ein Einfallstor für Schmutz- und Staubpartikel darstellt. Der Kopfhörereingang wurde an der Kopfseite untergebracht, der Mono-Lautsprecher am unteren Ende der Gehäuserückseite.

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