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Dienstag, 24.04.2012 12:17

CPUs: Intel startet Ivy Bridge für PCs und Laptops

aus dem Bereich Computer

Auf die "sandigen Brücken" folgen nun die mit "Efeu" bewachsenen Exemplare: Intels Ivy Bridge Prozessoren lösen die Sandy Bridge-Generation mit leichter Verzögerung ab. Zum Auftakt sind zunächst nur Core-i5- und i7-Prozessoren mit vier Kernen für Desktop-PCs und Notebooks verfügbar.

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Start der 22-Nanometer-CPUs

Mit den Ivy-Bridge-Chips wechselt die Core-i-Reihe von einer Strukturbreite von 32 Nanometern zur 22-Nanometer-Fertigung. In Intels Tick-Tock-Modell entspricht der Umschwung auf die nächstkleinere Strukturbreite einem "Tick". Die dritte Core-Generation verspricht wie üblich gesteigerte Leistung bei sinkendem Energieverbrauch und liefert wie bereits Sandy Bridge eine integrierte Grafikeinheit – jetzt teils mit Direct-X-11-Unterstützung und Intel Wireless Display in Version 3.0. Von den Vorgänger-Chips ausgehend soll sich die Grafik-Performance verdoppeln, um genügend Kraft für Full-HD-Videos und 3D-Inhalte zu spendieren.

Zunächst nur 4-Kern-Chips erhältlich

Die vorgestellten Quad-Core-Prozessoren der Reihen Core i5 und i7 mit 6 bis 8 Megabyte L3-Cache sind mit Intels Turbo Boost Technologie bestückt, um bei Bedarf die Taktfrequenz anzuheben. Die kommenden Core-i3-CPUs lassen das Feature wie gehabt aus. Für Desktop-Rechner kündigt Intel zwei Core i7-Prozessoren und drei Core-i5-Modelle an, unter denen sich jeweils ein K-Modell für Übertakter befindet. Die Spitze bildet der Core i7-3770K mit 3,5 Gigahertz (GHz) Basistakt, die Version i7-3770 liefert 3,4 GHz. Beide Varianten sowie der Core i5-3570K mit 3,4 GHz enthalten einen Intel GMA 4000. Ein 2500er Grafikchip steckt derweil im Core i5-3550 mit 3,3 GHz und im Core i5-3450 mit 3,1 GHz. Die Thermal Design Power (TDP) gibt der Chipriese mit jeweils 77 Watt an.

Intel startet Ivy Bridge für PCs und Laptops
Die dritte Generation der Core-Prozessoren startet Ende April. Bilder: Intel

Sparsame Ausgaben sind ebenfalls verfügbar. Mit 45 Watt soll sich der Core i7-3770T mit 2,5 GHz begnügen, der wie der i7-3770S mit 3,1 GHz und 65 Watt Leistungsaufnahme eine Intel HD 4000 spendiert. Der Core i5-3550S mit 3,0 GHz sowie der i5-3450S mit 2,8 GHz und 65 Watt TDP beschränken sich auf einen HD 2500 Grafikchip.

Der Laptop- und All-in-One-PC-Markt erhält sechsfachen Zuwachs mit Intel HD 4000 Grafik. Angeboten werden der Core i7-3720QM mit 2,6 GHz, der i7-3820QM mit 2,7 GHz (beide 45 Watt) und das rund 1.000 US-Dollar teure Topmodell i7-3920XM mit 2,9 GHz und 55 Watt. Jeweils mit 2,3 GHz getaktet sind die 45-Watt-Modelle i7-3615QM und i7-3610QM, die sich lediglich hinsichtlich des maximalen Grafiktaktes unterscheiden. Sparsamster Prozessor ist der i7-3612QM mit 2,1 GHz und 35 Watt.

Die passenden Chipsätze stammen aus der Serie 7, die sich auch mit der letzten Prozessorgeneration verstehen soll. Für Desktops hält Intel die Chipsätze Z77, Z75, H77, Q77, Q75 und B75 bereit, im mobilen Bereich angesiedelt sind HM77, UM77, HM76 und HM75. Die neuen CPUs sollen noch in diesem Monat im Einzelkauf und in Komplettsystemen im Handel erhältlich sein. Die Preise der Desktop-Prozessoren beziffert der Hersteller auf 174 bis 313 US-Dollar (etwa 132 bis 238 Euro). Die neuen Ultrabook-Chips und Dual-Cores stehen noch auf der Warteliste.

Saskia Brintrup
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