Anzeige:
Mittwoch, 11.04.2012 12:19

Internet by Call: Abrechnungsfehler bei Flashnet

aus dem Bereich ISDN/Analog

Internet-by-Call-Kunden, die Mitte März den Flashnet-Tarif F4 genutzt haben, um sich ins Internet einzuwählen, könnten von einem aktuellen Abrechnungsfehler betroffen sein. Wie der Anbieter gegenüber unserer Redaktion bestätigte, wurde am 14. März ein falscher Preis zur Berechnung der Internetkosten herangezogen. Aus der vermeintlich günstigen oder sogar kostenlosen Einwahl wurde demnach ein Stundenpreis von knapp 9 Euro.

Anzeige

9 Euro pro Stunde statt Gratis-Internet

Wie aus den Schilderungen der betroffenen Leser sowie den uns vorliegenden Abrechnungen und Tarifauskünften hervorgeht, schlug sich eine Nutzung von Flashnet F4 mit der Einwahlnummer 019193588 am 14. März mit einem Minutenpreis von rund 15 Cent nieder. An den Tagen zuvor wurden die korrekten Minutenpreise berücksichtigt: Bis einschließlich 14. März sollte F4 zwischen 18 und 16 Uhr täglich nur 0,04 Cent pro Minute und somit 2,4 Cent pro Stunde kosten. Von 16 bis 18 Uhr war die Einwahl sogar gratis. Erst für den 15. März war eine Tarifänderung angesetzt. Seitdem ist eine Einwahl für 0,04 Cent nur noch zwischen 22 und 0 Uhr möglich, in der übrigen zeit fallen 14,99 Cent pro Minute an.

Kunden sollten Rechnung prüfen

Flashnet hat onlinekosten.de den Fehler auf Nachfrage bestätigt. Demnach ist nur der Tarif F4 am 14. März betroffen. Wie es zu dem Fehler kam und wie eine Erstattung für betroffene Nutzer geregelt wird, klärt der Anbieter eigenen Angaben zufolge derzeit noch mit dem Abrechnungsdienstleister Verizon. Häufig werden Abrechnungspannen im Internet-by-Call-Bereich mit einer der folgenden Telefonrechnungen ausgebügelt, je nach Höhe der zu viel gezahlten Beträge ist das für viele Kunden aber keine zufriedenstellende Lösung.

In jedem Fall sollten Kunden, die den Tarif F4 genutzt haben, ihre Rechnung genau prüfen und einen Einzelverbindungsnachweis bei nexnet anfordern, um die genauen Einwahlzeiten, Nummern und Preise aufzudecken. Wie uns Flashnet mitteilte, haben sich einige Nutzer bereits bei dem Anbieter gemeldet, um auf die fehlerhafte Abrechnung hinzuweisen, und die Kosten in Form einer manuellen Rücküberweisung erstattet bekommen. Sobald uns weitere Informationen zur Abwicklung der Gutschriften vorliegen, werden wir sie an dieser Stelle nachreichen. Unabhängig davon können sich Betroffene per E-Mail an info@flashnet.de wenden und um eine Erstattung bitten. Zur Zuordnung sind Daten wie die Buchungskontonummer und Kundennummer notwendig.

Update vom 19. April: Alle Kunden erhalten automatisch eine Gutschrift

Zwischenzeitlich teilte uns Flashnet mit, dass alle betroffenen Kunden mit der nächsten, spätestens aber mit der übernächsten Rechnung automatisch eine Gutschrift erhalten. Das trifft auch auf diejenigen Kunden zu, die bereits eine manuelle Gutschrift in Form einer Rücküberweisung erhalten haben.

Saskia Brintrup
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 25.10.2014
Rover soll Mondspaziergang mit Oculus Rift ermöglichen
"WSJ": Apple will Musik-App von Beats in iTunes integrieren
Webradiomonitor 2014: Mehr Online-Radio, mehr Audio-Werbung
Netflix und Co. treiben die Preise für Film- und Serienrechte in die Höhe
Sprung aus 41 Kilometern Höhe: Google-Manager knackt Rekord von Felix Baumgartner
Smart-Homes: Branche sieht riesiges Potential
Freitag, 24.10.2014
EuGH-Urteil: Einbetten von Videos verstößt nicht gegen das Urheberrecht
Trotz Angriff auf iCloud-Nutzer: Apple-Chef Cook wirbt in China um Kunden
Nach Kritik: Anti-Facebook Ello verzichtet auf bezahlte Werbung
Online-Magazin "Krautreporter" ist gestartet: Breite Themenpalette von Zensur bis Ebola
Microsoft nutzt Marke Nokia nur noch für günstige Handys
ESET warnt vor Malware für den Mac
Smartwatch LG G Watch R erscheint später, kostet weniger
"Rooms": Facebook stellt App für anonyme Chats vor
Simply: Allnet-Flat mit LTE und 1 GB Highspeed-Volumen ab 9,95 Euro
Weitere News
Root Server
Mit einem Root Server haben Sie vollen Zugriff und richten ihren Dedicated Server komplett selbst ein.
Einfach einen Apache Server oder einen Webserver mit Windows Server 2003 erstellen - sie haben freie Hand.
Auch vServer sind kein Problem. Mit Plesk oder Confixx ist die Konfiguration schnell erledigt.
Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
Video on Demand
Trotz Kabel digital oder IPTV nix Interessantes gefunden?
Abhilfe schafft Video on Demand.
Per Download oder Videostream über das DSL Kabel kommen aktuelle Filme und Serien direkt nach Hause.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs