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Samstag, 14.04.2012 09:01

Toshiba Satellite Z830 im Test: Leichtestes Ultrabook

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Das Toshiba Portégé Z830 war eines der Ultrabooks der ersten Stunde – und gleichzeitig das erste mit entspiegeltem Display. Mit Windows 7 Professional, einem Fingerabdruck-Scanner und Mobilfunkmodul bestückt, zielt der schlanke Rechner auf Business-Kunden ab. Für Privatkunden hat das japanische Unternehmen das Satellite Z830 im Programm: Mit Windows 7 Home Premium, ohne UMTS und Fingerabdruckleser. Mit einem Gewicht von lediglich 1,12 Kilogramm bei einer Displaygröße von 13,3 Zoll ist es laut Toshiba "das leichteste Ultrabook der Welt". Wie leicht sich die Portégé-Version anfühlt, davon konnten wir uns bereits im Ultrabooks Hands on überzeugen. Jetzt haben wir uns das Satellite Z830 in der Konfiguration Satellite Z830-10J für 1.099 Euro (UVP) genauer angesehen und dabei auch gleich die neue Docking-Station Toshiba Dynadock U3.0 getestet, die es als Zubehör zu kaufen gibt.

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Toshiba Satellite Z830-10J Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Display und Gehäuse
  • Seite 2: Schnittstellen, Tastatur, Hardware und Leistung
  • Seite 3: Lautsprecher, Fazit und Test-Tabelle

Schlichtes Ultrabook im Business-Zwirn

Das Satellite Z830 ist genauso ein Fliegengewicht wie das Asus Zenbook UX21E, das mit seinem 11,6-Zoll-Bildschirm aber deutlich kleiner ausfällt als Toshibas rund 316x227x8 bis 16 Millimeter großes Subnotebook. Im Vergleich zu anderen Ultrabooks, die sich optisch an das Apple MacBook Air annähern (Asus Zenbooks) oder sich anderweitig mit auffälligen Design-Elementen schmücken (zum Beispiel HP Envy 14 Spectre), um sich von ihren Mitstreitern abzuheben, wirkt das Toshiba Satellite Z830 sehr brav und fast schon unauffällig. Einzig der Chrom-Look der Klicktasten unter dem Touchpad und der Display-Scharniere sowie die ungewöhnlichen Aussparungen direkt darüber stechen ins Auge. Dass sich das Ultrabook zurückhält, ist aber kein Nachteil. Wer schlichteres Design bevorzugt und sich an Hochglanz-Oberflächen und putzfreudigem Glas stört, der dürfte das fast ausschließlich matte und Business-taugliche Erscheinungsbild der Satellite Z830-Serie äußerst zufrieden abnicken.

Toshiba Satellite Z830-10J Test - Display und Gehäuse
Das Satellite Z830-10J: Mattes Display (li) und mattes Gehäuse (re). Bilder: onlinekosten.de

Mattes Display

Ins Bild passt auch das entspiegelte Display, das sich nicht nur in der Portégé-Ausführung für Geschäftskunden, sondern auch in der Consumer-Variante findet. Der Bildschirm misst 13,3 Zoll und bietet eine Auflösung von 1.366x768 Bildpunkten (16:9) sowie eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Einen verblüffend schmalen Rahmen oder andere optische Reize wie eine Glas-Abdeckung finden sich hier nicht, stattdessen zieht sich die dezente Design-Sprache fort und der Nutzer kann bei Sonnenschein am Fenster oder auf dem Balkon sitzen, ohne sich über lästige Spiegelungen aus Nachbars Garten zu ärgern. Die Helligkeit des Displays ist ausreichend, behält sich aber leider wenig Spielraum vor. Bei trübem Wetter oder aber im Freien ist man daher gut mit der maximalen Stufe beraten. Die Farben wirken insgesamt weder blass noch ausgewaschen, satte Rottöne aber eher orangefarben - es fehlt an Kontraststärke. Die Blickwinkel sind TN-Panel-bedingt beschränkt, das heißt, bei Blick von oben auf das Display wird der Bildschirminhalt heller, von unten entsprechend dunkler. Seitlich schneidet das Display etwas besser ab, sodass auch zu zweit oder von der Seite geschaut noch zu erkennen ist, was sich auf dem Laptop abspielt.

Sehr leicht, aber auch nachgiebig

Toshiba Satellite Z830 Ports
Die Satellite Z830-Serie punktet mit zahlreichen Schnittstellen (li). Der Display-Deckel ist auffallend dünn (re) und daher auch wenig stabil. Bilder: onlinekosten.de

Das Display ist keinen halben Zentimeter dick und da kein festes Aluminium, sondern leichtes Magnesium zur Fertigung des Gehäuses verwendet wurde, macht der Bildschirm einen sehr filigranen und anfälligen Eindruck. Klappt man ihn nicht mittig, sondern an einer Ecke nach unten, biegt er sich durch. Auch komplett zugeklappt gibt der Deckel, insbesondere in der Mitte, schnell nach. Schon leichte Berührungen mit dem Finger reichen aus. Die Scharniere halten das Display zwar noch gerade fest genug, sodass es nicht versehentlich herunterklappt, es wippt aber nach und gerät direkt in Bewegung, sobald jemand gegen den Tisch stößt. Wie kratzfest das Gehäuse tatsächlich ist, lässt sich erst nach einer längeren Nutzung beurteilen. Fingernägel machen der Oberfläche nichts aus, unser Testgerät, das bereits durch verschiedene Testerhände und über diverse Schreibtische ging, war jedoch bereits von ersten Kratzern auf Ober- und Unterseite gezeichnet. Offenbar ist das Material nicht widerstandsfähig genug. Für den Transport empfiehlt sich daher unbedingt eine stabile Tragetasche. Die Hülle, die sich neben Netzteil und Kurzanleitung im Lieferumfang befindet, hat lediglich die Festigkeit eines Brillenputztuchs und ist daher kein Ersatz für eine gute Laptop-Tasche.

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