Anzeige:
Dienstag, 10.04.2012 10:30

Toshiba Dynadock U3.0 im Test: Universal-Dock

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Nicht jedes Notebook ist mit unzähligen Schnittstellen für Peripherie aller Art gesegnet. Unterwegs ist die sparsame Bestückung mancher Subnotebooks oder auch größerer Geräte weniger dramatisch, soll der Rechner aber am Schreibtisch einen Desktop-PC ersetzen, ist es deutlich komfortabler, wenn weitere Ports zur Verfügung stehen. Die Lösung: Eine Docking-Station – insbesondere im Business-Umfeld zu finden. Im Zuge der Ultrabooks und ihrer in der Regel kleinen Anschlussauswahl werden die Erweiterungen auch für Privatanwender interessanter. Toshiba hat eine neue Docking-Station, die Dynadock U3.0, im Programm, die nicht nur mit den Laptops des japanischen Herstellers, sondern mit sämtlichen Notebooks verwendbar ist, die auf Windows basieren und über einen USB-Anschluss verfügen. Wir haben die Dynadock-Station getestet.

Anzeige

Docking-Station in zwei Farbvarianten

Das Dynadock U3.0 ist in zwei baugleichen Versionen verfügbar, die sich lediglich in ihrer Optik unterscheiden. Passend zu den Ultrabook-Serien Toshiba Portégé Z830 und Satellite Z830 gibt es das Dynadock in der Farbe Stahlgrau Metallic für 189 Euro, günstiger ist die Variante im Klavierlack-Look für 179 Euro. Die Docking-Station wiegt etwa 350 Gramm und misst rund 23x7,7x3,2 bis 4,5 Zentimeter (cm) ohne Standfuß. Dieser bringt knapp 200 Gramm auf die Waage und ist dadurch in der Lage, dem Dock eine solide Basis zu bieten: Es wird senkrecht aufgestellt. Die beiden Teile lassen sich einfach zusammenstecken und sind nach dem Einrasten fest genug verbunden. Beim Lösen ist Achtsamkeit gefragt, sonst klemmt man sich schnell die Finger. An der Vorderseite ist der 12,5 cm tiefe Standfuß mit etwa 5 cm zwar recht schmal, läuft aber an der breitesten Stelle auf etwas mehr als 11 cm auseinander. Die dreieckige Form lässt sich nicht so schnell umwerfen, auch ein kräftiger Stoß gegen den Schreibtisch sollte das Dock nicht zu Fall bringen. Vorsicht sollten Nutzer aber dennoch walten lassen, bei einem versehentlichen Rempler an die Oberseite könnte die Station umkippen. Das gilt insbesondere dann, wenn viele Stecker mit dicken Kabeln angeschlossen sind.

Toshiba Dynadock U3.0 und Toshiba Satellite Z830
Test-Modelle: Die Toshiba Dynadock 3.0 Station und das Satellite Z830 Ultrabook. Bilder: onlinekosten.de

Rutschfester Stand

Durchdacht: Unter der Basis sind vier Gummifüße angebracht. Wir haben die Station auf verschiedenen Oberflächen – Kunststoff, Holz, einer Tischdecke, Metall und Glas – ausprobiert und sie blieb in ihrer Position. Verrutschen lässt sie sich nur, wenn sie direkt am Fuß beziehungsweise im unteren Bereich bewusst verschoben wird.

Das Design ist jedenfalls gelungen. Das Dynadock erinnert mit seiner aufrechten Form auf den ersten Blick eher an einen Router als an eine Erweiterungsstation und sieht daher auch abgedockt nicht nach üblicher Büro-Peripherie aus. Der schwarze Hochglanz-Kunststoff ist aber sicher nicht Jedermanns Geschmack. Sowohl Staub als auch Fingerabdrücke lassen die Station schnell zum Fall für das Putztuch werden. Wer es unkomplizierter mag, ist mit der grauen Ausführung besser beraten. Ob die Station gerade an der Steckdose hängt, ist anhand einer blauen Leuchte zu erkennen. Einen Ein-/Ausschalter gibt es nicht. Nutzer, die ihre Stromrechnung im Blick haben und alle unnötigen Energiekonsumenten auf Diät setzen, sollten bei Nichtgebrauch den Netzstecker ziehen. Sobald das Netzteil angeschlossen wird, nimmt das Dock rund 3,4 Watt auf. Im Betrieb stellt sich hingegen keine großartige Steigerung der Leistungsaufnahme ein. Mit einem Notebook und zwei Displays verknüpft, zeigte unser Messgerät 6,1 Watt an.

Ein Kabel, zwölf Anschlussmöglichkeiten

Mitgeliefert werden beim Dynadock U3.0 ein Netzteil, ein Stecker-Adapter für die USA, ein DVI-auf-VGA-Adapter, ein USB-3.0-Kabel und eine CD mit einem Handbuch und Treibern für die Display-Einrichtung.

An Ports stehen auf der Vorderseite Anschlüsse für ein Mikrofon und Kopfhörer sowie zwei USB-3.0-Schnittstellen zur Verfügung. Beide sind Sleep-and-Charge-fähig und lassen sich als Akku-Tankstelle für Smartphones, MP3/MP4-Player und Tablet-PCs nutzen. Das neue Apple iPad konnten wir allerdings nicht aufladen, dafür steht den Anschlüssen offenbar nicht genügend Leistung zur Verfügung. Rückwärtig finden sich zwei weitere USB-3.0-Ports, außerdem zwei USB-2.0-Anschlüsse, ein Gigabit-LAN-Port, HDMI und DVI. Für Besitzer eines Sound-Systems gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Da drei analoge Audio-Anschlüsse für 5.1-Sound vorhanden sind, lässt sich auch ein älterer Verstärker noch anschließen. Die schlechte: SPDIF fehlt. Sollte der jeweilige Laptop also nicht entsprechend gerüstet sein, springt auch die Docking-Station nicht dafür ein. Das frühere Dynadock-Modell von Toshiba kommt mit SPDIF, kann dafür aber nicht mit HDMI und USB 3.0 aufwarten.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Mittwoch, 04.03.2015
RWE: Bis zu 50 Mbit/s für 84 Gemeinden im Hunsrück
Kickstarter-Rekord: Pebble Smartwatch startet durch
EU-Staaten wollen begrenzte Roaming-Gebühren weiter erlauben
WLAN im gesamten Fernverkehr der Deutschen Bahn
 SanDisk zeigt Micro-SD-Karte mit 200 Gigabyte
Kabel-Internet im März: Aktuelle Angebote von Kabel Deutschland, Unitymedia & Co.
Blackberry zeigt Z30-Nachfolger Leap und einen Slider mit Samsungs Edge-Display
o2 und E-Plus: Gemeinsame Nutzung beider Netze ab April
Lenovo Tab2: Zwei neue Android-Tablets mit LTE - ideapad mit Windows 8.1
Neues Ziel: Blackberry-Chef setzt auf Geschäft mit Software
Wieder mehr "Zombie-Rechner" in Deutschland
Dienstag, 03.03.2015
"Forbes"-Liste der Reichen: Bill Gates ist weiter Spitzenreiter
Streit um Einspeiseentgelte: BGH fällt Urteil zum Kabelfernsehen im Juni
Tele Columbus: Hohe Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen
Kooperation von Watchever und o2: Kunden profitieren von Sonderkonditionen
Weitere News
Root Server
Mit einem Root Server haben Sie vollen Zugriff und richten ihren Dedicated Server komplett selbst ein.
Einfach einen Apache Server oder einen Webserver mit Windows Server 2003 erstellen - sie haben freie Hand.
Auch vServer sind kein Problem. Mit Plesk oder Confixx ist die Konfiguration schnell erledigt.
DSL 16000
DSL Turbo und ganz oben dabei im DSL Speed Test:
Mit DSL 16000 durchs Internet und alle Vorzüge wie Internettelefonie und Internet TV genießen.
Alle Anbieter von DSL und dem schnellen VDSL in der Übersicht.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs