Google hat eine neue Version des Chrome-Browsers für Windows, Linux, Mac OS X sowie Chrome Frame veröffentlicht. Chrome 18 behebt diverse Sicherheitslücken und soll Grafiken deutlich schneller darstellen können.
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Neun Schwachstellen behoben
Behoben wurden insgesamt neun Schwachstellen, von denen einige Anfang März im Rahmen der Hacker-Konferenz Pwnium entdeckt worden waren. Als kritisch wurde aber keines der Lecks klassifiziert; überwiegend vergab Google die Sicherheitseinstufungen "niedrig" und "mittel". Auch die Höhe der gezahlten Prämien blieb ungewöhnlich niedrig: Lediglich 4.000 Dollar wurden an externe Entwickler für das Aufspüren neuer Fehler ausgezahlt.
Eine Reihe weiterer Schwächen konnte bereits in den Vorabversionen ausgemerzt werden. Hier zeigte sich der Internet-Konzern zusätzlich mit insgesamt 8.000 Dollar erkenntlich, die an fünf Programmierer für die Zusammenarbeit während der Entwicklungsphase ausgezahlt wurden.
Hardware-Beschleunigung für 2D-Canvas-Grafiken
Darüber hinaus enthält Chrome 18 auch sichtbare Verbesserungen. Deutliche Unterschiede zu den Vorversionen verspricht Google etwa bei der Grafikanzeige von "2D-Canvas-Elementen" durch eine nun dauerhaft integrierte CPU-Hardware-Beschleunigung auf Windows- und Mac-Computern. Online-Applikationen wie Spiele sollen so wesentlich flüssiger ausgeführt werden können. Wer Chrome auf älteren Konfigurationen ohne Web-GL-Unterstützung einsetzt, darf sich ab sofort zudem dennoch über 3D-Grafiken freuen. Realisiert wird die Anzeige dabei über die Software SwiftShader.
Weitere Informationen stehen auf dem Google Chromium-Blog zur Verfügung. Chrome 18 kann über die Google-Homepage heruntergeladen werden. Vorhandene Installationen werden automatisch aktualisiert.


