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Donnerstag, 29.03.2012 16:01

Neues iPad im Test: Viele Pixel, wenige Ports

aus dem Bereich Computer

Das mobile Betriebssystem iOS 5 zeigt sich auf dem neuen iPad flüssig und hübsch. Eine anklickbare Statusleiste wie bei Android, die direkt in die Optionen für die Konnektivität oder das Display führt, gibt es in der Form nicht. Nur Erinnerungen sind anklickbar, WLAN, mobiles Internet, die Uhrzeit und Displayhelligkeit erfordern explizites Aufrufen der Einstellungen. Eine Wischbewegung mit vier Fingern nach oben blendet am unteren Bildschirmrand die zuletzt aufgerufenen Anwendungen ein, zwischen denen durch Streichen über den Touchscreen gewechselt werden kann. Beim Verlassen werden die Programme pausiert beziehungsweise beendet. Wenn Safari während eines Ladevorgangs verlassen wird, ist dieser daher nicht abgeschlossen, wenn der Nutzer zurückkehrt, sondern wird in dem Moment fortgesetzt. Zurück zum Startbildschirm springt iOS, wenn vier Finger oder die ganze Hand zusammengezogen werden. Im Gegensatz zu den verschiedenen Android-Versionen tummeln sich dort weder Nachrichten-Widgets noch Lesezeichen oder das Wetter, sondern ausschließlich die Symbole der Apps.

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Apple iPad Test – Inhalt

  • Seite 1: Display, Optik und Akkulaufzeit
  • Seite 2: Schnittstellen, Leistung und Apps
  • Seite 3: iOS, iTunes, Diktierfunktion und Tastatur
  • Seite 4: Formatunterstützung, Kameras, Fazit und Info-Tabelle

An iTunes führt kein Weg vorbei

Sie lassen sich über iTunes auf dem Mac oder Windows-PC auch vorab kaufen oder gratis herunterladen und anschließend mit dem iPad synchronisieren. Außerdem werden auf diese Weise Kontakte, Termine, Fotos und Videos abgeglichen. Ein automatisches Backup sichert die Daten auf der Computer-Festplatte, um sie später wiederherstellen zu können oder auf ein neues iPad zu übertragen. Uns lag noch ein altes Backup des iPad 2 vor, das wir im Rahmen der Tablet PC Kaufberatung ausprobiert hatten. Es ließ sich problemlos aufspielen, inklusive Apps, Fotos und Notizen. Ein drahtloser Abgleich per WLAN ist möglich, in die gleiche Kategorie fällt Apples Dienst iCloud, der Dokumente, Mails, Kontakte, Fotos und Musik aufnimmt. Ohne iTunes lässt sich mit dem iPad allerdings nicht viel anstellen. Ohne die Software greift Windows lediglich auf den Bilderordner zu und der verpackt die Aufnahmen in zu viele verschiedene Ordner mit kryptischen Bezeichnungen - übersichtlich ist das nicht.

Die Diktierfunktion

Neues iPad im Test
Das neue iPad ist etwas dicker und schwerer als sein Vorgänger. Bilder: onlinekosten.de

Apple hat dem neuen iPad zwar keinen vollständigen Sprachassistenten wie Siri spendiert, es lassen sich aber immerhin Notizen oder E-Mails bequem vorsprechen. Wird die Diktierfunktion erstmalig aktiviert, weist Apple darauf hin, dass die eingesprochenen Informationen sowie der eigene Vorname und Spitzname und die Namen der Kontakte an Apple gesendet werden. Bei Deaktivierung werden die Benutzerdaten und die letzten Spracheingaben gelöscht, ältere Inhalte können aber gespeichert bleiben. Die Spracheingabe ist nur mit Internetanbindung nutzbar und funktioniert insgesamt gut, wobei die besten Ergebnisse bei deutlicher Aussprache und ganzen Sätzen erreicht werden. Auch Satzzeichen können mitdiktiert werden. Probleme hat das iPad mit einzelnen Wörtern und versteht manchmal bei jedem neuen Anlauf etwas anderes. Kniffelig scheinen auch solche Sätze zu sein, in denen einzelne englische Begriffe vorkommen. Selbst "iPad" oder "Tablet" wollte die Schreibkraft nicht verstehen, um das nachträgliche Ausbessern kommt der Nutzer daher nicht herum.

On-Screen-Tastatur

Die einblendbare Tastatur des iPads lässt sich gut bedienen. Sowohl im Hoch- als auch im Querformat wird sie durch Auseinanderziehen zur geteilten Tastatur, um mit den Daumen zu schreiben. Im Ansatz ist die Aufteilung sehr praktisch, es hapert aber leider an der Größe der Tasten. Zwar lassen sich die Buchstaben gerade noch halbwegs sicher treffen, insgesamt ist die Tastatur nach der Teilung für unseren Geschmack aber zu klein. Im Hochformat fällt es außerdem schwer, das Tablet nur am unteren Ende festzuhalten, obwohl das iPad nicht so länglich geschnitten ist wie andere Geräte.

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    Zuletzt kommentiert von Qantas am 30.03.2012 um 10:18 Uhr
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