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Freitag, 23.03.2012 13:24

Test: Asus Eee Pad Transformer Prime mit Tegra 3

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Im Tablet-Bereich ist Asus einer der vielfältigsten Hersteller. Statt einfach flache Touchscreen-Computer mit dem nötigen Zubehör anzubieten, hält das Unternehmen mit Hauptsitz in Taiwan verschiedene Ansätze bereit, die das Bedienkonzept abrunden: Das Eee Pad Memo mit Stifteinsatz, das PadPhone, das die Hardware in ein herausnehmbares Smartphone auslagert, das Eee Pad Slider mit integrierter Tastatur und das Eee Pad Transformer. Der Tablet PC mit Tastatur zum Andocken ist als Eee Pad Transformer Prime TF201 mittlerweile in seiner zweiten Generation erhältlich und zählte schon im Vorfeld zu den interessantesten Geräten: Es ist das erste Tablet mit Nvidia Tegra 3 und kommt zudem mit Update auf Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich. Wir haben den Transformer Prime auf die Probe gestellt und auch das neue iPad von Apple dazugeholt.

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Asus Transformer Prime Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Display, technische Daten und Schnittstellen
  • Seite 2: Docking-Betrieb, Android-Betriebssystem und Leistungsvergleich mit dem neuen iPad
  • Seite 3: Videowiedergabe, Flash, Sound, Kameras, Fazit und Info-Tabelle

Top: Tablet mit stabilem Alu-Body

Asus verkauft sein Eee Pad Transformer Prime TF201 in verschiedenen Varianten: Wahlweise in Grau oder Gold sowie mit 32 Gigabyte (GB) Speicherplatz und Tastatur-Dock oder alternativ mit 64 GB und ohne Dock. Beide kosten 599 Euro.

Bei unserem Testgerät handelt es sich um die graue Version mit Tastatur. Der Tablet-PC misst rund 263x181x8,3 Millimeter (mm) bei einem Gewicht von 586 Gramm und ist damit noch etwas dünner und leichter als das Apple iPad 2 (8,8 mm, ab 601 Gramm). Noch weniger Gewicht bringt das 565 Gramm leichte Samsung Galaxy Tab 10.1N (Test) auf die Waage – doch in diesen Größenordnungen lässt sich mit bloßen Händen kein Unterschied mehr feststellen: Alle drei Tablets sind schlank und liegen gut in der Hand. Allerdings besteht das Galaxy Tab aus Kunststoff, das iPad und das Prime aus Aluminium. Das Gehäuse des Eee Pads macht einen besonders widerstandsfähigen Eindruck. Die Rückseite, in deren Oberfläche ein kreisförmiges Muster eingebürstet wurde, lässt sich nicht eindrücken. Außerdem ist sie matt, sodass sich kaum Fingerabdrücke abzeichnen. Auch neben das neue iPad gelegt bleibt das wertige Empfinden beim Transformer Prime erhalten, Design und Verarbeitung erhalten die volle Punktzahl.

Asus Eee Pad Transformer im Test
Unten Apples neues iPad, oben das Eee Pad Transformer Prime: Bei der Verarbeitung auf Augenhöhe. Bild: onlinekosten.de

Extrahelles, kratzfestes S-IPS-Display

Der 10,1 Zoll große Multitouchscreen mit einer Auflösung von 1.280x800 Bildpunkten wird von einer Gorilla-Glasscheibe des Herstellers Corning geschützt, so wie sie auch für einige Smartphones und Notebooks verwendet wird. Das macht die Oberfläche resistent gegen Kratzer, begünstigt aber natürlich Spiegelungen, insbesondere in der Nähe eines Fensters oder im Freien. Wie die Erfahrung zeigt, sind Spiegel-Displays wieder besser ablesbar, wenn die Helligkeit erhöht wird. Genau da spielt das Eee Pad dann seine Stärken aus. Das Display ist bereits von Haus aus überdurchschnittlich hell, Asus hat aber zusätzlich einen Outdoor-Modus mit noch stärkerer Leuchtkraft spendiert. Als Panel dient ein Super-IPS+-Exemplar, das gegenüber TN-Displays mit einer besseren Farbwiedergabe und größeren Blickwinkeln punktet. Sie kommen einem Tablet in jedem Fall zugute; dreht man es vom Hoch- ins Querformat und schaut von der Seite auf das Display des Transformer Prime, bleiben Farben und Kontraste stabil. Bezüglich der Schärfe gibt es nichts zu beanstanden, aber die Farben wirken ein wenig unnatürlich – Weiß ist nicht ganz Weiß, sondern hat einen leichten Gelbstich (siehe Foto auf Seite 2). Die Bedienung ist wieder vorbildlich; enorm präzise und geschmeidig.

Asus Eee Pad Transformer Prime TF201 im Test
Mit dem Tastatur-Dock wird der Tablet-PC zum Android-Netbook mit 18-stündiger Akkulaufzeit. Bilder: onlinekosten.de

Rundumsicht: Schnittstellen

Das Tablet an sich bietet Lautstärketasten, ein eingebautes Mikrofon, zwei Kameras, einen Kopfhöreranschluss, Micro-HDMI und einen Kartenleser für microSD-Speicherkarten. Auch der Quad-Core-Chip, 1 GB Arbeitsspeicher, der Flashspeicher sowie WLAN und Bluetooth finden im Eee Pad Transformer Platz. Das Tastatur-Dock fügt nicht nur Eingabegeräte, sondern auch einen zusätzlichen Akku, einen Kartenleser für SD-Karten und einen USB-2.0-Port hinzu. Daran lässt sich beispielsweise eine Maus oder ein USB-Stick anschließen. Speichersticks wurden in unserem Test sofort erkannt, ihr Inhalt ist über einen vorinstallierten Datei-Manager verwaltbar. So lassen sich Fotos per Mausklick anzeigen und Musik- oder Videodateien ohne Umwege im Android-eigenen Mediaplayer abspielen. Zudem können Dateien aus der Anwendung heraus kopiert, gelöscht, in Asus Online-Speicher geladen oder per E-Mail versendet werden. Auch die Ordnernavigation wird unterstützt. Kleines Manko: Die Gummi-Abdichtung für den USB-Port ist nicht am Gerät befestigt und kann daher leicht verloren gehen. Eine UMTS-Variante für mobiles Internet wird übrigens nicht angeboten.

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 "Dreht langsamer als das iPad" (3 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Saskia am 26.03.2012 um 09:46 Uhr
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