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Dienstag, 20.03.2012 10:01

Dell XPS 13 Test: Ultrabook aus Alu, Carbon & Glas

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Im Herbst vergangenen Jahres, als sich der Marktstart der ersten Ultrabooks abzeichnete, berichtete das "Wall Street Journal", dass Dell nicht vorhabe, "Apples Beispiel zu folgen oder gedrängt durch Intel ein Ultrabook zu entwickeln". Doch die Zeiten haben sich geändert: Ein Hersteller nach dem anderen gab zwischen Jahreswechsel und CES im Januar seinen Einstand im Ultrabook-Geschäft – auch Dell. In der XPS-Reihe der Texaner waren mit dem XPS 14z und XPS 15z ohnehin bereits zwei schlanke und leistungsstarke Laptops vertreten und der Sprung zu einem kleineren Modell, das Intels Ultrabook-Kriterien erfüllt, nicht mehr weit. Das Gerät nennt sich XPS 13 und ist seit der vergangenen Woche auch in Deutschland erhältlich. Worin unterscheidet sich Dells Ultrabook von seinen Mitstreitern? Wir haben das neue Metall-Notebook getestet.

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Dell XPS 13 Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Schnittstellen und Display
  • Seite 2: Eingabegeräte, technische Daten und Leistung
  • Seite 3: Akkulaufzeit, Fazit und Test-Tabelle

Überzeugt mit hochwertigem Alu-Gehäuse

Dass das Dell Ultrabook mit den zwei größeren XPS-Modellen verwandt ist, zeigt sich bereits bei der Verpackung: Das XPS 13 wird in einem ebenso hübschen, schwarzen Karton angeliefert. Offenbar wollen die OEMs den Käufern ihrer Ultrabooks direkt das Gefühl vermitteln, ein Premiumprodukt erworben zu haben, denn auch Asus packt seine Ultrabooks standesgemäß ein. Das XPS 13 ist mit einem Gewicht von 1,36 Kilogramm so leicht wie Apples großes MacBook Air und andere Ultrabooks aus der 13-Zoll-Klasse. Dennoch hat der Hersteller nur für die gummierte und somit rutschfeste Unterseite zur leichten Carbonfaser gegriffen. Deckel und Rahmen des Bodys bestehen aus Aluminium, das aus einem Stück gefräst wurde. Damit sieht das Gehäuse sehr hochwertig aus und ist außerdem stabil: Wer den Laptop schließt und auf den Deckel drückt, wird feststellen, dass er so gut wie nicht nachgibt. Auch an den abgerundeten Ecken leistet sich die Verarbeitung keine Patzer, zu spitze Stellen oder Grate sind nicht zu befürchten. Zudem haben Fingerabdrücke so gut wie keine Chance.

Dell XPS 13 Test - Gehäuse
Das Alu-Gehäuse wurde aus einem Stück gefräst (li); die wenigen Ports sitzen links und rechts. Bilder: onlinekosten.de

Viele Extras, kaum Schnittstellen

Bezüglich der Schnittstellen hat sich Dell für eine Aufteilung auf die Seiten entschlossen. Links befinden sich neben dem Anschluss für das kleine und leichte Netzteil ein USB-2.0-Port und ein Kopfhöreranschluss, während die rechte Seite USB 3.0 und einen Mini-DisplayPort hinzufügt. Weitere Grafikausgänge gibt es nicht. Soll ein Flachbildfernseher per HDMI- oder ein Monitor per DVI-Kabel verbunden werden, ist ein Adapter erforderlich. Diese gibt es bei Dell zu Preisen zwischen 20 und 40 Euro pro Stück zu kaufen. Auch Bildschirme mit DisplayPort herkömmlicher Größe benötigen einen Adapter. Eine andere Möglichkeit ist es, auf Intel Wireless Display zurückzugreifen, falls der anzuschließende Bildschirm entsprechend ausgerüstet ist. Ebenfalls nicht von außen sichtbar: Das XPS 13 ist eines der ersten Ultrabooks mit Intel Smart Connect. Wird es in den Schlafmodus versetzt, wacht es regelmäßig kurz auf, um den Eingang neuer E-Mails und Status-Updates aus sozialen Netzwerken abzufragen. Hierzu muss natürlich der WLAN-Empfang eingeschaltet werden. Des Weiteren befindet sich Bluetooth an Bord, ein LAN-Kabel lässt sich wiederum nur via Adapter verbinden. Die fünf kleinen LEDs und der schwarze Knopf neben dem USB-3.0-Port dienen zur Anzeige des Akkufüllstands. Auch wenn das Notebook ausgeschaltet ist, gibt die Taste Auskunft über die verbleibende Energie, so wie es die Serienkollegen 14z und 15z vorgemacht haben.

Dell XPS 13 Test - Vorder- und Rückseite
Oben Aluminium (li), unten Carbon (re). Bilder: onlinekosten.de

Display mit "Gorilla"-Glas

Obwohl Dells Ultrabook mit einem 13,3-Zoll-Bildschirm ausgestattet ist, hat es mit 316x205x6 bis 18 Millimetern nur etwa DIN-A4-Ausmaße und ist fast genauso kompakt wie ein 11,6-Zoll-Subnotebook. Der Grund: Den Platz für einen breiten Rahmen rund um das Display hat sich Dell gespart. Da die schmale Umrandung komplett mit unter der kratzfesten Glasabdeckung – Typ Gorilla von Corning – verschwindet, wirkt der Bildschirm auf den ersten Blick fast rahmenlos. Den optisch überdurchschnittlich guten Eindruck kann das Display in Aktion allerdings nicht aufrecht erhalten. Mit einer HD-Auflösung von 1.366x768 Pixeln und schmalem horizontalem Blickwinkel, der nur wenig Spielraum beim Neigen des Bildschirms zulässt, überragt es die Ultrabook-Mitstreiter nicht. Asus großes Zenbook spendiert beispielsweise 1.600x900 Bildpunkte und auch die kommenden Geräte locken mit einer höheren Pixeldichte. Zudem müssen aufgrund der Glasscheibe beim XPS 13 Spiegelungen in Kauf genommen werden, die sich mit zunehmender Displayhelligkeit abschwächen.

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