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Mittwoch, 14.03.2012 17:51

htp: VDSL für "weiße Flecken" in Niedersachsen

aus dem Bereich Breitband

Der regionale DSL- und Telefonieanbieter htp setzt seine DSL-Offensive in Niedersachsen in diesem Jahr weiter fort. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 73 bislang unterversorgte Regionen mit VDSL erschlossen werden. Wie das Hannoveraner Unternehmen am Mittwoch bekanntgab, wird der Breitbandausbau in der Region Hannover sowie den Landkreisen Hildesheim und Peine zum größten Teil auf eigene Kosten finanziert.

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2012 VDSL für 35 Gebiete

HTP hat bereits den Ausbau in 38 der sogenannten "weißen Flecken" abgeschlossen, bis Ende dieses Jahres erhalten weitere 35 Gebiete schnelle Internetanschlüsse. Auf einer Länge von rund 50 Kilometern sind hierzu Tiefbauarbeiten erforderlich. Technisch lassen sich rund 14.500 Haushalte anschließen, in den bereits erschlossenen 38 Gebieten kann htp ebenfalls knapp 14.000 Haushalte erreichen.

Die Kunden können dort bereits mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Internet surfen. Für die entsprechend schnelle Doppel-Flat htp DSL VoIP berechnet der Provider aktuell beispielsweise 39,95 Euro monatlich. Der regionale DSL-Anbieter will zudem die Wirtschaftlichkeit des Ausbaus in sieben Ortsteilen der Stadt Sehnde prüfen. Bei ausreichendem Interesse, also wenn je nach erforderlicher Ausbaumaßnahme zwischen 35 und 45 Prozent der befragten Haushalte Interesse an Breitband-Zugängen signalisieren, sei ein Ausbau möglich. Internetanschlüsse per VDSL ließen sich dann bis Ende des kommenden Jahres realisieren. Den aktuellen Stand des htp-Breitbandausbaus (PDF) hat der Anbieter online in einer Übersicht zusammengestellt.

htp DSL-Offensive
htp versorgt 73 "weiße Flecken" in Niedersachsen mit VDSL 50. Bild: htp

HTP investiert 2012 rund 6 Millionen Euro in den Ausbau - Keine Fördermittel

Im vergangenen Jahr investierte htp 6,57 Millionen Euro in den Breitbandausbau der weißen Flecken. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II flossen dafür Fördermittel in Höhe von rund 1,33 Millionen Euro in den Ausbau in den Landkreisen Hildesheim und Peine, während der Ausbau in der Region Hannover ohne Fördermittel erfolgte. In diesem Jahr will htp erneut rund 6 Millionen Euro investieren, muss aber nun ganz ohne staatliche Unterstützung auskommen.

Jede Anfrage einer Gemeinde mit nicht optimaler DSL-Versorgung werde geprüft, entscheidend für htp ist die Wirtschaftlichkeit des Ausbaus. Gibt der Provider grünes Licht, platziert htp direkt im Ort neben die Kabelverzweiger der Deutschen Telekom die eigene VDSL-Technik. Die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) wird auf die htp-Technik geschaltet und über Glasfaser an das htp-Netz angebunden. Durch die kürzere Leitung von den Hausanschlüssen zur htp-Technik lassen sich hohe VDSL-Bandbreiten realisieren.

Jörg Schamberg
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    Zuletzt kommentiert von Ka-We am 04.04.2012 um 23:02 Uhr
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