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Mittwoch, 14.03.2012 12:07

Sony Walkman Z im Test: XL-Touchscreen & Android

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Das Feld, das Apple mit dem iPod touch abdeckt, möchte Sony mit seiner neuen Walkman-Serie Z alias Z1000 beackern: Der Multimediaplayer sieht nicht nur aus wie ein Smartphone, sondern hat auch einen ähnlichen Funktionsumfang, der sich per Android-Betriebssystem in Version 2.3.4 und Market-Zugang nach Belieben erweitern lässt. Zum Handy-Glück fehlen aber eine Telefonfunktion und außerdem eine Kamera, Applaus gibt es für den extragroßen und hochwertigen Bildschirm mit Touch-Bedienung. Was der Player sonst noch kann, wie er in der Praxis abschneidet und für wen sich der Kauf lohnt, verrät unser Testbericht.

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Sony Walkman NWZ-Z1050R Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Akkulaufzeit, Schnittstellen und Display
  • Seite 2: Technische Daten, Android-System und Leistung
  • Seite 3: Lautsprecher, Fazit und Info-Tabelle

Die Sony Walkmann Z1000-Serie ist in den Farben Rot oder Schwarz sowie mit 16 oder 32 Gigabyte (GB) internem Speicher erhältlich. Während die Farbwahl reine Geschmackssache ist, will die Wahl der Speicherkapazität wohl überlegt getroffen werden: Mangels Speicherkartenleser ist im Nachhinein keine Erweiterung mehr möglich, der interne Speicher mit Apps, Spielen und Videos aber mitunter gut gefüllt. An Schnittstellen spendiert der MP4-Player einen Micro-HDMI-Port, WLAN und Bluetooth. Auch Ohrhörer mit 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss, so wie sie Sony direkt mitliefert, lassen sich verbinden - komischerweise an der Unterseite.

Sony Walkman Z Test - Farbwahl
Der Walkman Z alias NWZ-1000 ist in rot oder schwarz mit 16 oder 32 GB zu haben. Bild: Sony

Akkuaufladung erfordert Geduld

Der Anschluss für das USB-Kabel ist proprietär. Via PC-Verbindung lässt sich der Player nicht nur per Drag&Drop über den Explorer oder aber mit der beiliegenden Software mit Musik und Videos versorgen, sondern auch aufladen. Der Nachteil: Hat der USB-Port am Laptop oder aber die Frontbuchse des PCs nicht genügend Power, ist das Akkuladen quälend zeitaufwendig. Ein Netzteil wäre schön, ist aber nicht dabei. Bei der Musikwiedergabe hält der Akku gut 20 Stunden durch, Videos lassen sich bis zu 6 Stunden abspielen.

Unser Testgerät entspricht der Variante NWZ-Z1050R und somit der 16-GB-Version in rot. Farbig ist jedoch nur der glänzende Rahmen des rund 134x71x11,1 Millimeter großen und 156 Gramm schweren Players hervorgehoben, die Rückseite kleidet sich in mattes Grau und hat mit Fingerabdrücken daher keine Schwierigkeiten. Anders die Umrandung und der glänzende Touchscreen. So hübsch wie frisch aus dem Verpackungskarton geholt sieht der Sony Walkman nur mit regelmäßiger Pflege aus.

Rund 11 Zentimeter großer Touchscreen

Dann kann das Design aber überzeugen: Das flache Gerät macht mit seiner hochwertigen Verarbeitung und dem großen 4,3-Zoll-Display (knapp 11 Zentimeter diagonal) viel her, ist aber auch empfindlich und wird am besten sicher verstaut. Der Bildschirm sitzt komplett hinter einer robusten, kratzfesten Abdeckung und wirkt damit rahmenlos. Nach dem Einschalten über die Taste auf der Oberseite offenbart sich dann aber doch ein schwarzer Rahmen. Die drei weiteren Tasten verstellen die Lautstärke oder bringen den Nutzer sofort zum Musikplayer: Hierfür hat Sony eine eigene Walkman-Taste angebracht.

Sony Walkman NWZ-Z1050R
Mit der Walkman-Taste geht es sofort zur Musikwiedergabe. Bild: onlinekosten.de

Diese erweist sich besonders dann als praktisch, wenn sich das Display wieder einmal abgeschaltet hat. Genau wie ein Android-Handy muss der Nutzer nämlich auch den Walkman zunächst über den Touchscreen entsperren. Tasten, um ohne Display von einem Song zum nächsten zu springen, gibt es nicht.

Nach den ersten Streifzügen durch das Menü und die Funktionen sticht schnell die gute Displayqualität ins Auge. Der mit 800x480 Pixeln auflösende Bildschirm überzeugt mit Schärfe, Kontrast und kräftigen Farben. Zwar macht Sony keine genaueren Angaben zum Display, die sehr großen Blickwinkel passen aber nicht zu einem TN-Panel und lassen eher auf ein teureres IPS-Exemplar schließen. Auch bei starker Neigung des Bildschirms sind Inhalte nahezu genauso klar zu erkennen wie bei frontalem Blick. Hält man das Gerät starr in der Hand, mag das zwar weniger wichtig erscheinen. Der Player ist aber Hardware-technisch üppig ausgestattet und eignet sich dank Lagesensor auch zum Spielen.

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