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Mittwoch, 07.03.2012 13:16

Gigabyte: Ultrabooks und anschlussreiches Tablet

aus den Bereichen CeBIT, Computer

Gigabyte zeigt auf der CeBIT in Hannover nicht nur bereits erhältliche Laptops und Convertible-Notebooks, sondern auch zahlreiche Neuigkeiten, die im Frühjahr zu uns stoßen – darunter auch Ultrabooks mit Thunderbolt-Schnittstelle. Zudem stellt Gigabyte einen Tablet-PC aus, der sich um eine Docking-Station und eine Tastatur ergänzen lässt. Da Windows 7 zum Einsatz kommt, das bekanntermaßen noch nicht so touch-freundlich ist wie das kommende Microsoft-Betriebssystem, hat sich der Hersteller mit Hauptsitz in Taiwan eine zusätzliche Eingabemethode einfallen lassen.

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U2442N: Ultrabook von Gigabyte mit Thunderbolt

Die Ultrabook-Serie von Gigabyte nennt sich U2442N und spaltet sich in zwei 14-Zoll-Modelle mit HD+-Auflösung von 1.600x900 Bildpunkten und Intel Core Prozessor aus der dritten Generation alias Ivy Bridge auf: einmal mit höherer Leistung bis hin zum Core i7 und maximaler Akkulaufzeit von fünf Stunden und einmal mit sparsameren ULV-Prozessoren im dünneren und leichteren 1,4-Kilogramm-Gehäuse mit sechs Stunden Laufzeit. Die schwerere Variante bringt 1,5 Kilogramm auf die Waage und spendiert außerdem eine dedizierte Grafikkarte von Nvidia aus der GeForce GT600-Reihe, die per Nvidia Optimus mit der CPU-internen Grafik Hand in Hand arbeitet. Der stärkere 14-Zöller ist wahlweise mit einer herkömmlichen Festplatte mit bis zu 750 Gigabyte (GB) Speicherplatz oder einer SSD bestückt, für ein Laufwerk reicht der Platz im Gehäuse jedoch nicht aus. Der Deckel des Ultrabooks besteht aus Aluminium. Der Gehäuse-Body, der wie aus einem Guss wirkt, wird wiederum aus Kunststoff in Metalloptik gefertigt. Ein Highlight findet sich bei den Anschlüssen: Neben Bluetooth 4.0 und USB 3.0 steht auch eine schnelle Thunderbolt-Schnittstelle bereit. Intels Smart Connect ist auch mit an Bord, ebenso eine Tastaturbeleuchtung.

Gigabyte Ultrabook U2442N
Auch Gigabyte mischt bei den Ultrabooks mit: das U2442N mit einer Preview von Windows 8. Bild: onlinekosten.de

Wie Gigabyte im Gespräch mit onlinekosten.de mitteilte, werden die Ultrabooks bereits im Mai in Deutschland starten. Preise gab der Hersteller ebenfalls bereits bekannt, allerdings bislang nur in US-Dollar: Ab 1.200 Dollar sollen die Laptops erhältlich sein. Zunächst werden sie mit Windows 7 bestückt, das demonstrierte Modell lief allerdings schon mit der Vorab-Version von Windows 8.

Business-Slate S1081 mit Docking-Station und Port-Vielfalt

Ein weiteres interessantes Gerät gibt es im Tablet-Bereich zu sehen. Das Slate S1081 stammt aus der Windows-Kategorie und rechnet mit einem Intel Atom N2800 Prozessor. Um die Touch-Steuerung von Windows 7 zu ergänzen, hat Gigabyte dem Tablet mit 10,1-Zoll-Display an der rechten Seite einen kleinen Button beschert, um den Cursor zu bewegen. Gegenüberliegend befinden sich die rechte und linke Maustaste, sodass das Tablet in zwei Händen gehalten wie eine mobile Spielkonsole bedient werden kann. Nach einer kurzem Eingewöhnung klappte das Zusammenspiel von Maus und Tasten ganz gut. Das Konzept erinnert etwas an die UMPCs vor einigen Jahren, die noch ohne Touchscreens auskamen.

Gigabyte Slate S1081
Das Business-Tablet S1081 kommt mit Maus-Steuerung, Klicktasten (li) und SD-Kartenleser. Optional stehen eine Tastatur, eine Hülle mit Ständer und eine Docking-Station (re) bereit. Bilder: onlinekosten.de

Die zusätzliche Eingabemethode ist aber nicht das einzige ungewöhnliche Feature des S1081. Für einen Tablet-PC integriert das Gerät zahlreiche Schnittstellen wie einen SD-Kartenleser sowie HDMI und USB in regulärer Größe und sogar einen LAN-Port. So dünn wie anschlussärmere Tablets ist es damit natürlich nicht, sondern schätzungsweise einen Zentimeter dick. Bestückt ist es mit 2 bis 4 GB RAM sowie einer SSD oder HDD.

Wie die Ultrabook-Serie startet auch das Gigabyte S1081 im Mai. Die Preise beginnen bei 600 US-Dollar. Für 35 Dollar ist außerdem eine Tastatur erhältlich, mit der sich das Tablet mit Hilfe einer Tasche mit Ständer in ein Notebook verwandeln lässt. Als weiteres Zubehörteil bietet das Unternehmen eine Docking-Station mit Lautsprecher und optischem Laufwerk an. Kostenpunkt: Ab 130 Dollar.

Saskia Brintrup
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