Anzeige:
Montag, 05.03.2012 14:03

QSC: Gewinn steigt, DSL-Geschäft schrumpft

aus den Bereichen Breitband, Sonstiges

Ein positiver Blick zurück: Der Kölner ITK-Anbieter QSC legte am Montag vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 vor. Der Umbau des Unternehmens ging im vergangenen Jahr weiter, QSC konnte den Konzerngewinn um 16 Prozent von 24,2 auf 28 Millionen Euro steigern. Die QSC-Gruppe verzeichnete zudem innerhalb von zwölf Monaten ein Umsatzwachstum um 56 Millionen Euro auf 478,1 Millionen Euro. Der Free Cashflow stieg bis Ende Dezember 2011 auf 41 Millionen Euro. Das EBITDA, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 2 Prozent auf 79,9 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr zu. Angesichts der positiven Entwicklung strebt QSC wie geplant erstmals die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 8 Cent je Aktie vor. In den kommenden Jahren soll die Dividende stetig weiter steigen.

Anzeige

77 Prozent der Umsätze mit IP-basierten Diensten

Die beiden neuen Tochtergesellschaften INFO AG, ein IT-Outsourcing- und IT-Consulting Anbieter, sowie IP Partner, ein Housing- und Hosting-Spezialist, trugen nach Unternehmensangaben zur positiven Entwicklung bei. Die Kölner hatten die Übernahmen der beiden Firmen aus eigenen Mitteln finanziert. QSC konnte zudem neue mittelständische Kunden gewinnen. Auch Bestandskunden kauften zusätzliche Produkte und Dienste.

Im Fokus des Unternehmens stehen nun eindeutig IP-basierte Dienste, deren Anteil am Gesamtumsatz von 68 Prozent im Vorjahr auf 77 Prozent Ende 2011 zunahm. Gleichzeitig trugen die "alten" Geschäftsfelder wie Call-by-Call und das DSL-Geschäft nur noch mit 23 Prozent zum QSC-Umsatz bei. Die Umsätze in diesen Bereichen sanken im vergangenen Jahr um knapp 25 Millionen Euro.

Der Umbau des Konzerns, der in diesem Jahr weitgehend abgeschlossen werden soll, ist auch mit wachsenden Investitionen verbunden. Während QSC 2010 noch Investitionen in Höhe von 29,2 Millionen Euro verzeichnete, kletterten diese im vergangenen Jahr auf 35,6 Millionen Euro. Die neue Unternehmensstruktur ist personalintensiver, die Zahl der Mitarbeiter stieg inklusive der beiden neuen Töchter von 608 im Vorjahr auf 1.303 Angestellte Ende 2011.

QSC blickt optimistisch in die Zukunft

Für dieses Jahr strebt die QSC-Gruppe einen Umsatz von 480 bis 510 Millionen Euro an. Für das klassische Geschäft mit Call-by-Call und DSL erwartet das Unternehmen nochmals einen Umsatzrückgang von rund 25 Millionen Euro. Dafür will QSC aber in den neuen ITK-Geschäftsfeldern schneller als der Markt wachsen. Als Free Cashflow peilen die Kölner in diesem Jahr die Marke von 22 bis 32 Millionen Euro an.

Die langfristige Unternehmensentwicklung schätzt der QSC-Vorstandsvorsitzende Bernd Schlobohm recht optimistisch ein. Dieses Jahr werde noch ein Vorbereitungsjahr sein, ab dem nächsten Jahr werde QSC dann seine ganze Schlagkraft entfalten. "2016 ist die QSC-Gruppe ein Unternehmen mit einem Umsatz von 800 Millionen Euro bis 1 Milliarde Euro, einer EBITDA-Marge von 25 Prozent und einem Free Cashflow von 120 bis 150 Millionen Euro", so die ehrgeizigen Ziele von Schlobohm. "Die Fortschritte im vergangenen Jahr, die weiteren Vorbereitungen in 2012 und die spürbare Aufbruchstimmung in der gesamten QSC-Gruppe zeigen aber, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 25.10.2014
Rover soll Mondspaziergang mit Oculus Rift ermöglichen
"WSJ": Apple will Musik-App von Beats in iTunes integrieren
Webradiomonitor 2014: Mehr Online-Radio, mehr Audio-Werbung
Netflix und Co. treiben die Preise für Film- und Serienrechte in die Höhe
Sprung aus 41 Kilometern Höhe: Google-Manager knackt Rekord von Felix Baumgartner
Smart-Homes: Branche sieht riesiges Potential
Freitag, 24.10.2014
EuGH-Urteil: Einbetten von Videos verstößt nicht gegen das Urheberrecht
Trotz Angriff auf iCloud-Nutzer: Apple-Chef Cook wirbt in China um Kunden
Nach Kritik: Anti-Facebook Ello verzichtet auf bezahlte Werbung
Online-Magazin "Krautreporter" ist gestartet: Breite Themenpalette von Zensur bis Ebola
Microsoft nutzt Marke Nokia nur noch für günstige Handys
ESET warnt vor Malware für den Mac
Smartwatch LG G Watch R erscheint später, kostet weniger
"Rooms": Facebook stellt App für anonyme Chats vor
Simply: Allnet-Flat mit LTE und 1 GB Highspeed-Volumen ab 9,95 Euro
Weitere News
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
DSL Telefon
Der klassische Telefonanschluss ist out. Heute ist vielerorts bereits DSL verfügbar und macht das DSL Telefon möglich.
Eine Telefon Flatrate senkt die Kosten zudem erheblich.
Das DSL Angebot ist allerdings groß. Deshalb vorher Provider vergleichen.
Server
Server gibt es für fast jede Aufgabe: Mailserver mit POP3 für E-Mails, SQL Server für Datenbanken oder FTP Server für den Dateitransfer.
Auch das Betriebssystem ist variabel - ob Windows Server oder Linux Server: Sie haben die Wahl.
Auf ihrem Dedicated Server bestimmen Sie als Administrator ganz allein.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs