Mehr als 800 Millionen Menschen weltweit sind auf Facebook angemeldet. Das Kapital des sozialen Netzwerks sind ihre Daten. Was mit den Daten geschieht und wie damit Geld verdient wird, zeigt eine gemeinsame Dokumentation von NDR und BBC.
Facebook als "Fliegenfalle"
Die 17-jährige Franciska kann sich ein Leben ohne Facebook nicht mehr vorstellen. "Ich würde es schon wie eine kleine Sucht nennen. Man hat den Drang zu gucken, was los ist", sagt sie. So geht es vielen der mehr als 800 Millionen Facebook-Nutzer weltweit.
Die Dokumentation "Facebook - Milliardengeschäft Freundschaft" von NDR und BBC begleitet Franciska und andere Nutzer und erklärt das Geschäftsmodell des Netzwerks. Am Montag (13. Februar) wird der Film um 22.45 Uhr in der ARD gezeigt.
"Wir haben uns gefragt, wie Facebook eigentlich sein Geld verdient", sagt Autorin Svea Eckert auf der Webseite des NDR. Mit ihrer Kollegin Anika Giese hat sie für die 45-minütige Dokumentation eng mit BBC-Journalist Charles Miller zusammengearbeitet.
Das Geschäftsmodell von Facebook basiert darauf, die Daten seiner Mitglieder zu sammeln und zu nutzen. "Die Betroffenen zahlen mit ihren Daten", erklärt Datenschützer Thilo Weichert. "Sie werden für Werbung genutzt und diese Werbung wird dann an Dritte weiterverkauft und damit verdient Facebook sein Geld."
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