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Samstag, 04.02.2012 09:01

Sony Vaio Z im Test: Luxus-Exot mit Grafik-Dock

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Auch abseits des Ultrabook-Pfades gibt es leichte, dünne Notebooks. Eines davon ist das Sony Vaio Z - ebenso flach und leichtgewichtig wie Intels neue Marke, die die Laptop-Vorherrschaft anstrebt. Wer jedoch bereits die Anschaffungskosten eines Ultrabooks, rund 1.000 Euro, als teuer empfindet, dem dürfte angesichts der Preise für die Vaio Z-Serie schwindelig werden. Unter 1.930 Euro läuft hier nichts, dafür gibt es eine exotische, aber praktische Mischung aus mobilem Subnotebook und starkem Computer für das Zuhause. Dort kommt das Vaio Z21 (VPCZ2) mit einem Power Media Dock auf Touren, das eine besonders schnelle Schnittstelle nutzt.

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Sony VPCZ2 Test – Inhalt

  • Seite 1: Design, Kommunikation, Eingabegeräte und Akku
  • Seite 2: Display, technische Daten, Docking-Station und Leistung
  • Seite 3: Lautstärke, Sound, Fazit und Test-Tabelle

Kohlefaser und Aluminium

Beim Auspacken des Subnotebooks wurden Erinnerungen an das Sony Vaio TZ wach, das wir 2007 getestet haben: Ein ultraleichtes Gerät im schlicht-edlen, schwarzen Gehäuse mit grüner Power-Leuchte; im Innern bestmögliche Hardware auf kleinsten Raum. So kompakt wie damals das TZ ist die Z-Reihe, beziehungsweise das Z21, aber nicht. Etwa 330x210x16,7 Millimeter misst das Fliegengewicht mit 1,18 Kilogramm. Ein Kohlefaser-Gehäuse hilft beim Gramm-Sparen und in der Tat ist der erste Gedanke beim Anheben des Vaios, dass es unheimlich leicht ist.


Sowohl innen als auch außen zeigt sich der Laptop hochwertig verarbeitet und durch Verzicht auf Schnörkel jeglicher Art zeitlos und aufgeräumt. Da – mit Ausnahme des Touchpads – alle Oberflächen matt-schwarz gestaltet sind, bleibt das Vaio Z fast frei von Fingerabdrücken. Wenn das Subnotebook im kurzfristigen Meeting aus der Tasche gezogen wird, muss daher nicht befürchtet werden, mit verschmierten Flächen aufzufallen. Das passt zum Konzept, schließlich will Sony auch Business-Nutzer ansprechen und verbaut deshalb außerdem einen Fingerabdruckleser, TPM zur Verschlüsselung von Daten oder Laufwerken und ein UMTS/HSUPA-Modul für mobiles Internet mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde. Ansonsten geht es über Gigabit LAN oder WLAN (802.11a/b/g/n) ins Internet, Bluetooth ist ebenfalls vorhanden.

Tastatur, Sondertasten und Touchpad

Beim Aufklappen hebt sich die Tastatur konstruktionsbedingt automatisch ein Stück an, sobald das Display den 90-Grad-Winkel erreicht. Nur dann lässt sich auch die kleine Abdeckung des LAN-Ports ausklappen und nutzen. Angenehmer Nebeneffekt: Durch die Schrägstellung der Tastatur wird das Tippen angenehmer und ergonomischer. Die Bestnote kann das Tastenfeld aber nicht absahnen. Dafür ist das Tippgefühl etwas zu weich. Einiges wieder gut macht der japanische Elektronikkonzern mit der Tastaturbeleuchtung. Zwar nicht lebensnotwendig, aber sehr praktisch, wenn im Dunkeln auf der Couch noch ein wenig gesurft wird. Über einen Sensor, der das Umgebungslicht registriert, schaltet sie sich bei Bedarf automatisch ein oder ab und auch die Intensität passt sich an.

Ansonsten finden sich oberhalb der Tastatur noch ein WLAN-Schalter sowie drei Sondertasten, von denen eine nach Belieben verknüpft werden kann. Die Web-Taste erledigt bei Sony den gleichen Job wie das Express Gate bei Asus: Ist der Laptop ausgeschaltet, gewährt die Taste dem Nutzer direkten Zugriff auf einen Browser, ohne Windows hochfahren zu müssen. Sony nutzt dazu den Splashtop-Browser. Die Handballenauflage besteht aus Aluminium und rahmt das glänzende, strukturierte Touchpad ein. Mit etwa 6x7 Zentimetern – die integrierten Klicktasen eingerechnet – ist es nicht das größte, aber gut benutzbar.

Der Akku wird auf der Unterseite mit Münzen festgeschraubt und spendet – je nach Betriebsmodus und Nutzung – 1 bis 7,5 Stunden Energie. Videos lassen sich mehr als 5 Stunden lang abspielen. Mit einem optionalen Zusatzakku für 129 Euro verspricht Sony bis zu 14 Stunden Laufzeit. Zum Energieverbrauch: Powern Notebook und Dock zusammen, steigt die Energieaufnahme auf 85 Watt in der Spitze, was auf dem Niveau von Multimedia-Laptops liegt.

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