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Mittwoch, 25.01.2012 08:46

Illek: "Entertain Sat" ist top, "Entertain pur" ein Flop

aus dem Bereich Breitband

Die Etablierung von IPTV-Produkten in Deutschland ist ein zähes Geschäft. Das zeigt sich zum Beispiel an Entertain, dem Fernsehangebot der Deutschen Telekom. "Es ist ein Marathon, aber wir werden durchhalten", betont Christian P. Illek, Marketing-Chef der Telekom, am Dienstag auf der Euroforum Jahrestagung "Zukunft der Kabelnetze" in Köln. Der Startschuss für Entertain wurde zur IFA 2006 gegeben. Die Kundenzahl lag 2008 erst bei rund 350.000, erreichte 2010 etwa 1,15 Millionen. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Telekom bereits mehr als 1,5 Millionen Entertain-Kunden. Inzwischen hat der Bonner Konzern in diesem Bereich auch Wettbewerb durch Alice TV und Vodafone TV bekommen.

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"Entertain Sat" erhöht technische Reichweite

Das Wachstum des IPTV-Angebots sei weiter ungebrochen, sagte Illek. Mit einem Zuwachs von jährlich rund 400.000 Entertain-Kunden pro Jahr verfüge die Telekom über die schnellstwachsende Bezahlplattform in Deutschland. Bis zum Herbst des vergangenen Jahres waren aber lediglich 44 Prozent aller deutschen Haushalte technisch für Entertain-Produkte erreichbar. Nicht jeder Kunde, der das IPTV-Angebot nutzen wollte, konnte es auch bestellen.

Ziel war daher eine Erweiterung der Reichweite über Satellit und die Wohnungswirtschaft. Nach zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit wurde im September des vergangenen Jahres das neue Produkt Entertain Sat gestartet, die Reichweite steigerte sich damit auf rund 75 Prozent der Haushalte. Die Entertain-Bedienoberfläche des über Satellit verbreiteten Angebotes ist identisch mit derjenigen des IP-Produktes. Die zuführende Technologie hinter dem Produkt soll für den Kunden nicht sichtbar sein.

Erster Deal mit Wohnungsgesellschaft: Telekom im "Lernmodus"

Illek Telekom Entertain
Christian P. Illek sieht das IPTV-Angebot Entertain auf Erfolgskurs. Bild: onlinekosten.de

Innerhalb von drei Monaten konnte die Telekom mit Entertain Sat 111.000 Kunden gewinnen. "Es läuft wie geschnitten Brot" so Illek. Per Satellit empfangen Kunden doppelt so viele TV-Sender wie über DSL, aber es fehlen beispielsweise die Rechte für die Fußball Bundesliga. Per IP-Anschluss hat die Telekom rund 400.000 Pay-TV-Pakete verkaufen können.

Ein weiterer Ansatz zur Erhöhung der Entertain-Reichweite wurde im vergangenen Dezember erstmals in die Praxis umgesetzt. Die Telekom sicherte sich den ersten großen Deal mit einer Wohnungsgesellschaft. Künftig wird der Bonner Konzern rund 217.000 Wohneinheiten der Deutschen Annington mit einem TV-Signal versorgen. Das sei ein "Leuchtturm-Projekt". Der Gestattungsvertrag läuft über 15 Jahre. "Wir sind hier aber noch im Lernmodus", erklärt der Telekom-Manager.

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 DSL Zwang bei Entertain SAT! (8 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von fumpi am 28.01.2012 um 13:18 Uhr
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