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Sonntag, 29.01.2012 15:01

Ultrabook im Test: Asus Zenbook UX21E

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

In unserem Ultrabooks Hands-on haben wir die ersten fünf Vertreter der leichten, dünnen Notebook-Marke von Intel bereits begutachtet – darunter auch das kleine Asus UX21E und das Schwestermodell UX31E. Mit ihren optischen Reizen wussten die spitz-zulaufenden Alu-Laptops auf Anhieb zu beeindrucken, doch wie ist es um die inneren Werte bestellt, wie ausdauernd ist der Akku? Wir haben die günstigere Konfiguration UX21E-KX004V ausprobiert.

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Asus UX21 Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Lieferumfang, Schnittstellen und Laufzeit
  • Seite 2: Display, technische Daten und Leistung
  • Seite 3: Sound, Fazit und Test-Tabelle

Hervorragende Verarbeitung

Wie wir bereits im Hands-on angemerkt hatten, sind die von Asus unter dem Namen Zenbook vermarkteten Leichtgewichte dem Apple MacBook Air (Test) ähnlicher als so manches der Konkurrenz-Ultrabooks. Die Gründe dafür sind vor allem das aus einem Stück gefertigte Aluminium-Gehäuse und das übergroße Touchpad mit integrierten Klicktasten. In der Tat sind Tastatur und Mausersatz bei den Zenbooks mit 11,6- und 13,3-Zoll-Display fast gleich groß. Damit überragt selbst das kleinere UX21E andere Subnotebooks oder gar Netbooks in Bezug auf den Komfort beim Tippen, Navigieren und Ausführen von Mehrfingergesten. Die sehr flachen Tasten mit entsprechend kurzem Hub gefallen vielleicht nicht jedem, es lässt sich aber gut und leise mit ihnen schreiben. Eine Tastaturbeleuchtung hat Asus nicht spendiert.

Asus Ultrabook UX21E Display
Das Alu-Gehäuse des Asus Zenbook UX21 ist sehr fest und stabil. Ober- und Unterseite haben eine unterschiedliche Farbe; im Frühjahr sollen die Farbvarianten "Hot Pink" und "Rose Gold" dazustoßen.
Bilder: onlinekosten.de. Weitere Bilder gibt es bei Google+.

Ein klassisches Netbook lässt das Ultrabook nicht nur bezogen auf die technischen Daten alt aussehen, sondern auch trotz größerem Bildschirm wie ein Pummelchen wirken: Das 299 x 196 Millimeter (mm) kleine Zenbook wiegt nur 1,1 Kilogramm und ist an der höchsten Stelle 17 mm dünn. Vorne läuft es auf 3 mm spitz zu, wodurch Asus einen sehr modernen, hochwertigen Look erreicht, der auch in der Praxis bestehen kann. Der Deckel lässt sich so gut wie nicht eindrücken und die beiden Gehäusehälften liegen im geschlossenen Zustand so fest aufeinander, dass keine Stifte oder anderer Kleinkram in der Tasche dazwischenrutschen können. Die Scharniere leisten demnach gute Arbeit, was sich auch aufgeklappt zeigt. Der Bildschirm sitzt stramm und wippelt nicht hin und her – gerade auf ruckelnden Zugfahrten von Vorteil.

Zubehör und Anschlüsse

Für unterwegs oder als Staubschutz zuhause legt Asus eine dunkelbraune Tragetasche mit Kunstleder-Elementen bei. Eine zweite, kleine Tasche dient zum Transport von Adaptern: Da Design und Figur Vorrang haben, gilt es bei den Schnittstellen kompromissbereit zu sein. Reguläre Größe haben lediglich ein USB-2.0-Port, 1x USB 3.0 und der Kopfhöreranschluss, die Grafikausgänge HDMI und VGA (D-Sub) weisen Miniaturformat auf. Für den analogen Port liefert der Hersteller einen Adapter auf VGA in Originalgröße mit, ein Micro-HDMI-Kabel muss der Kunde selbst beisteuern. Nicht vorhanden ist ein Gigabit-Ethernet-Port, was Asus mit einem USB-Adapter umgeht. Wird per LAN-Kabel im Netz gesurft und eine Maus genutzt, sind demnach bereits alle verfügbaren USB-Schnittstellen in Beschlag genommen. Wer noch einen USB-Stick verbinden möchte, müsste einen der Ports kurz freiräumen. Für die kabellose Kommunikation sind  WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0 an Bord. Gar nicht unterstützt werden hingegen Speicherkarten – nicht einmal microSD. Hobby-Fotografen müssen also zwangsläufig kostbaren USB-Platz opfern.

Laufzeit liegt unter den Erwartungen

Auch für einen herausnehmbaren Akku ist zu wenig Platz verfügbar. Wie die anderen Ultrabooks bezieht das Asus UX21E die Energie aus einem fest-verbauten Exemplar, das über das kleine, leichte Netzteil aufgeladen wird. Liefe das Notebook permanent unter Volldampf, müsste der Nutzer nach nur 80 Minuten zum Netzteil greifen. Maximal ist bei eingeschaltetem WLAN etwa 6 Stunden lang mobiles Arbeiten möglich, Videos können im Energiesparmodus etwa 4 bis 5,5 Stunden lang abgespielt werden – je nachdem, ob der WLAN-Empfang ein- oder abgeschaltet ist. Die Standby-Zeit soll bei bis zu 7 Tagen liegen. Wir haben im Test rund 6,3 Tage gemessen, was im Rahmen liegt. Wie viel Arbeitszeit der Akku noch zulässt, zeigt eine einblendbare Stoppuhr auf dem Desktop an. Zu den Vorgaben für Ultrabooks zählt ein flottes Aufwachen aus dem Standby-Zustand; das UX21E schafft das innerhalb von 2 Sekunden. Reguläres Hochfahren dauert kaum länger als 20 Sekunden.

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