Es ist soweit: Sony startet auf dem Smartphone-Markt durch. Vorbei sind die Zeiten, in denen mit Ericsson gemeinsame Sache gemacht wurde, ab sofort wird allein produziert. Sony Xperia S heißt das erste Smartphone des japanischen Elektronikkonzerns, das im Laufe des ersten Quartals zu einem Preis von 499 Euro in Schwarz und Weiß in den Handel kommen soll.
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Android-Smartphone
Ausgeliefert wird es auf Basis von Android 2.3 (Gingerbread), soll aber zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe des zweiten Quartals auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) aktualisiert werden. Der TFT-Touchscreen des Telefons misst 4,3 Zoll und soll nach Herstellerangaben eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln mitbringen. Hinter kratzfestem Mineralglas ist eine Darstellung von 16,8 Millionen Farben möglich. Herzstück ist ein Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz.

Sony Xperia S. Bild: Sony
Die integrierte Digitalkamera löst mit 12 Megapixeln auf und besitzt neben Autofokus mit Gesichts- und Lächelerkennung (Smile Shutter) auch einen 16-fachen Digitalzoom. Wer Videos aufnehmen möchte, kann das in Full-HD-Qualität (1.080p) tun. Auf der Vorderseite steht eine 1,3-Megapxiel-Kamera für Videotelefonate zur Verfügung.
Stark aufgestellt
Ergänzend dazu hat Sony seinem ersten Smartphone-Flaggschiff auch einen NFC-Chip spendiert. WLAN-Schnittstelle, Stereo-Bluetooth, MP3-Player, UKW-Radio und ein HDMI-Ausgang sowie DLNA runden den breiten Umfang an Extras ab. Betrieben wird das 128 x 64 x 11 Millimeter kleine und 144 Gramm schwere Smartphone wie das iPhone von Apple und das Nokia Lumia 800 über eine MicroSIM-Karte.
Die Sprechzeit wird von Sony mit bis zu 8,5 Stunden, die Bereitschaftszeit mit maximal 19 Tagen angegeben. Es funkt sowohl in GSM- als auch in UMTS-Netzen. Anders als das in den USA bei AT&T erhältliche Modell Xperia ion ist es aber nicht für die Nutzung in LTE-Netzen ausgelegt.


