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Montag, 02.01.2012 11:57

Samsung Galaxy Nexus im Test - Androide 4.0

aus dem Bereich Mobilfunk

Wer will, kann sogar auf einen integrierten NFC-Chip setzen und darüber zum Beispiel an Touch & Travel-Points von der Deutschen Bahn bargeldlos ein Ticket kaufen – vorausgesetzt die notwendigen Bedingungen für eine Teilnahme werden erfüllt. Außerdem informiert eine kleine, kreisrunde Status-LED auf der Vorderseite unterhalb des Bildschirms über verpasste Anrufe und nicht gelesene Nachrichten.

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Kamera mit Schwächen

Die größte Schwäche des rundum solide verarbeiteten Telefons mit abgerundeten Kanten ist die integrierte Kamera. Sie löst zwar im Fotomodus mit bis zu 5 Megapixeln auf und ist mit einem leistungsstarken Blitzlicht ausgestattet, der seinem Namen absolut gerecht werden kann, doch das allein reicht längst nicht aus, um auch qualitativ rundum überzeugende Aufnahmen zu gewährleisten. Nutzer des Galaxy Nexus werden schnell feststellen: mehr als Durchschnitt ist die nutzbare Kamera nicht.

Trotz integriertem Autofokus erreichen aufgenommene Bilder in vielen Fällen nicht die erhoffte Qualität. Zwar reicht die Bildschärfe im Allgemeinen aus, um nette Erinnerungen festzuhalten, niemand sollte aber erwarten, dass die Kamera Wunderdinge vollbringen kann. Die Qualität der aufgenommen Bilder hinkt vor allem aufgrund eines oft deutlich sichtbaren Bildrauschens deutlich hinter diversen Kameras anderer Smartphones hinterher. Das ist insbesondere schade, weil das Galaxy Nexus über die neue Android-Version 4.0 diverse Möglichkeiten liefert, Bilder direkt auf dem Handy zu bearbeiten und zu verbessern.

Samsung Galaxy Nexus
Auf der Rückseite des Galaxy Nexus findet sich auch die integrierte 5-Megapixel-Kamera. Bild: onlinekosten.de

Wer Videos aufnehmen möchte, kann sich über eine HD-fähige Camcorder-Funktion freuen. Dabei sind Aufnahmen in Full-HD mit 1.080p möglich. Für Videotelefonate steht auf der Vorderseite eine 1,3-Megapixel-Kamera bereit. Sie ist auch nutzbar, um das Handy per Gesichtserkennung zu entsperren. Praktisch: die Hauptkamera lässt sich unmittelbar vom Standby-Bildschirm aus starten, indem ein kleiner Kreis auf ein Kamerasymbol gezogen wird. Auch das ist eine sinnvolle Erweiterung von Android Ice Cream Sandwich. Dafür fehlt es an einer separaten Kamerataste. Als Auslöser muss stets das Display herhalten.

Lagesensor reagiert träge

Überraschend ist auch, dass das Telefon recht träge reagiert, wenn die Ansicht vom Hoch- ins Querformat oder umgekehrt wechseln soll. Es vergehen mitunter ein bis zwei Sekunden, ehe sich die Ansicht auch tatsächlich umstellt. Das funktioniert bei den meisten Smartphones deutlich zügiger und ist in vielen Situationen ziemlich störend. Sehr zuverlässig arbeitet hingegen der integrierte Helligkeitssensor. Anders als beispielsweise beim Galaxy S Plus hält der Sensor die automatisch eingestellte Display-Helligkeit stets auf einem der Umgebung angepassten Niveau.

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    Zuletzt kommentiert von Qantas am 12.02.2012 um 22:53 Uhr
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