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Montag, 02.01.2012 11:57

Samsung Galaxy Nexus im Test - Androide 4.0

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Wer in diesen Tagen ein neues Smartphone auf Basis von Googles mobilem Betriebssystem Android kauft, muss sich in der Regel mit einer der erhältlichen Gingerbread-Versionen (2.3.x) begnügen. Doch es geht auch fortschrittlicher: mit dem offiziellen Google-Handy Galaxy Nexus erhält man ein Telefon mit der rundum erneuerten Android-Version 4.0 (Ice Cream Sandwich). Es wird wie der Vorgänger Nexus S von Samsung produziert und sollte eigentlich so etwas wie der schillerndste Stern am Android-Himmel sein. In vielen Punkten trifft genau das auch zu, aber eben nicht in allen. Ausgerechnet eine der beliebtesten Smartphone-Funktionen kann nicht überzeugen: die integrierte Kamera.

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Viele kleinere Änderungen

Samsung Galaxy Nexus
Das Galaxy Nexus liegt gut in der Hand. Bild: onlinekosten.de

Android 4.0 präsentiert sich nicht nur in einem erneuerten, frischen Design, sondern auch mit vielen kleineren Verbesserungen im Detail. Bei der Navigation durch das Hauptmenü wechseln die einzelnen Übersichtsseiten nicht einfach von links nach rechts und umgekehrt sondern gleiten aus dem Hinter- in den Vordergrund. Mehr noch: der Übergang zwischen den Übersichten zu installierten Apps und nutzbaren Widgets ist fließend und schafft so mehr Übersicht. Dem Nutzer wird deutlicher vor Augen geführt, mit welchen Widgets die verschiedenen Startbildschirme für eine komfortablere Nutzung ausgestattet werden können. Etwa mit einer so genannten Energiesteuerung (Schnellstartsymbole zum Beispiel für WLAN, Bluetooth und GPS), verschiedenen Widgets für Google+ oder auch das RSS-Feed-Programm Google Reader. Überhaupt ist das Galaxy Nexus noch enger mit diversen Google-Diensten verknüpft.

Ein sinnvoller Mehrwert ist auch die neu integrierte Anzeige über den Datenverbrauch mobiler Internetverbindungen. Mit ihr lässt sich nicht nur das insgesamt verbrauchte Datenvolumen anzeigen, sondern es wird auch übersichtlich aufgezeigt, welche App in einem frei wählbaren Zeitraum wie viel Megabyte Datentraffic verursacht hat. So wird schnell deutlich, dass beispielsweise das Messenger-Programm Whatsapp nur sehr wenig Datenhunger hat, Google Maps hingegen umso mehr. Wer keine Handy Internet Flat verwendet, kann ein Megabyte-Limit festlegen. Wird es erreicht, schaltet das Telefon die mobile Datenverbindung automatisch ab.

Ein Display, das begeistert

Den aber wohl stärksten Trumpf schüttelt das Galaxy Nexus mit seinem verbauten Display aus dem Ärmel. Es ist nicht nur 4,65 Zoll (11,81 Zentimeter) groß und mit Samsungs Super AMOLED-Technologie mit HD-Zusatz ausgestattet, sondern kann auch mit einer tollen Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln überzeugen. Was der Bildschirm leisten kann, wird schon deutlich, wenn das Telefon eingeschaltet wird: der Nutzer wird mit einem bunten Farbenspiel aus wild rotierenden, kleinen Kacheln begrüßt – imposant!

Die Bedienung erfolgt abgesehen von einer Power-Taste auf der rechten und einer Lautstärke-Wippe auf der linken Seite ausschließlich über das sehr schnell reagierende, leicht gewölbte Display. Selbst die von vielen Android-Handys bekannten Sensor-Elemente (Home, Zurück- und Menü-Taste) wurden beim Galaxy Nexus nebst Beleuchtung unmittelbar in den Bildschirm integriert. Wer über die Startbildschirme navigiert, darf sich im unteren Display-Viertel zudem über Schnellstart-Symbole für die virtuelle Tastatur, das Adressbuch, die SMS-Funktion und den vorinstallierten Browser freuen. Mittig findet sich zudem ein Symbol zum Aufrufen des Hauptmenüs. Praktisch auch: auf jedem Startbildschirm ist eine Google-Suchleiste zu finden. Sie ist nicht nur mit der Internet-Suchmaschine verknüpft, sondern erlaubt auch das Durchsuchen von auf dem Handy installierten Apps oder Kontakten.

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    Zuletzt kommentiert von Qantas am 12.02.2012 um 22:53 Uhr
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