Anzeige:

Mittwoch, 28.12.2011 08:01

Genius DX-ECO: Kondensator-Funkmaus im Test

aus dem Bereich Computer

Schnurlose Mäuse gehören längst zu den Standardkomponenten der PC-Peripherie. Trotz vieler Vorzüge hat der Verzicht aufs Kabel aber auch einen Haken: für die Stromversorgung werden entweder Batterien oder Wechselakkus benötigt. Sind diese leer und liegt kein Ersatz griffbereit, steht zunächst eine Zwangspause an. Einen dritten Weg geht nun der taiwanesische Hersteller KYE Systems. Unter seiner Marke Genius offeriert das Unternehmen seit kurzem die Funk-Maus "DX-ECO", die einfach an PC oder Notebook aufgeladen werden kann. Die Gleichung scheint beeindruckend: Fünf Minuten Energietransfer sollen für mehr als vier Stunden Dauereinsatz ausreichen. Ob die Rechnung allerdings wirklich aufgeht, zeigt unser Test.

Anzeige

Nur für Rechtshänder geeignet

Der Lieferumfang des Genius-Neulings macht jedenfalls unmissverständlich klar, dass reguläre Energiespeicher hier fehl am Platze sind. Neben einem USB-Ladekabel und MicroDongle-Empfänger beherbergt die Verpackung lediglich eine Treiber-CD sowie die mehrsprachige Bedienungsanleitung. Ebenfalls auffällig: Durch ihre geschwungene Form ist die gut verarbeitete Funk-Maus ausschließlich für Rechtshänder geeignet, dürfte für die meisten Handgrößen dafür aber auch eine nahezu perfekte Ergonomie für ermüdungsfreies Arbeiten bieten.

Der eigentliche Korpus ist in glänzendem Silber gehalten, die übrigen Elemente sind schwarz lackiert. Auf der mattierten Oberseite finden sich neben linker und rechter Maustaste sowie Vier-Wege-Scrollrad ebenfalls eine rote Kontroll-LED zur Statusanzeige sowie zwei Funktionstasten zur direkten Anwahl von Bildlauf (Flying Scroll) beziehungsweise Abtastrate.

Genius DX-ECO Lieferumfang
Statt Akkus findet sich im Lieferumfang der Genius DX-ECO nur ein USB-Ladekabel. Bilder: onlinekosten.de

Letztere ist zwischen 800 und 1.600 dots per inch (dpi) umschaltbar, wobei der präzisere Wert standardmäßig voreingestellt ist. Seitlich, oberhalb des mit einer strukturierten, rutschfesten Gummibeschichtung versehenen Daumenbereiches, sind zwei weitere Tasten zur Browser-Navigation angebracht, mit denen schnelle Wechsel zwischen einzelnen Internetseiten möglich sind.

Genius DX-ECO
Ein Batteriefach sucht man bei der Genius DX-ECO vergebens - die Stromversorgung übernimmt ein interner Kondensator. Bilder: onlinekosten.de

Innerhalb weniger Minuten per USB aufgeladen

Frontseitig fällt zudem ein microUSB-Anschluss ins Auge, der als Ladebuchse fungiert. Dieser versorgt einen Kondensator, das zentrale Energiezentrum der "DX-ECO". Im Test genügten dabei tatsächlich wenige Minuten Ladezeit, um genügend Strom für mehr als sechs Stunden Aktivität mit gelegentlichen Unterbrechungen aufzunehmen - mehr als von KYE Systems angegeben. Erst danach signalisierte die blinkende LED-Anzeige, dass neuer Nachschub dringend gefordert ist. Anders als bei Schnurlos-Mäusen mit Ladestation fallen dabei keinerlei Wartezeiten an: Die Genius-Variante kann während des gesamten Ladevorgangs ohne Unterbrechung weiter verwendet werden – als Quasi-Kabelmaus.

Neben weniger Gesamtgewicht - die "DX-ECO" bringt nur 95 Gramm auf die Waage - bietet der Akkuverzicht dem Hersteller auch zusätzlichen Gestaltungsraum. Wo sich ansonsten etwa das Batteriefach erstreckt, verfügt die Kondensator-Maus über einen Schiebeschalter, mit dem sie sich bei Nichtgebrauch deaktivieren lässt. Unmittelbar daneben leuchtet der optische "BlueEye"-Sensor. Abgesehen von durchsichtigem Glas oder Spiegelflächen konnte dieser im Test auf nahezu jeder halbwegs glatten Oberfläche problemlos eingesetzt werden. Vier jeweils in den Ecken der Unterseite positionierte Gleit-Pads sorgten zudem stets für reibungslose Bewegungsabläufe. Aufgrund der verwendeten 2,4-Gigahertz-Technologie beträgt der für einen störungsfreien Betrieb höchstmögliche Abstand zwischen Maus und Pico-Empfänger dabei 10 Meter.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Mittwoch, 03.09.2014
Kabel Deutschland: Verfügbarkeit von "Select Video" wird stark ausgebaut
Dienstag, 02.09.2014
Diebstahl von Promi-Nacktfotos wirft Schlaglicht auf löchrige Sicherheit im Netz
DSL-Tarife im September: VDSL ohne Aufpreis - bis zu 100 Euro Bonus
Nach Diebstahl von Promi-Nacktfotos: FBI auf der Jagd nach den Tätern
26-Jährige beleidigt Stadt im Internet: Bis zu sechs Jahre Haft drohen
O2 Protect: Neue Sicherheitspakete für PC, Mac und Smartphone
Rundfunkbeitrag: Übergangsregelungen nur bis Jahresende - Zwangsanmeldung möglich
Smartphone-Klau: Die meisten Handys werden zwischen 12 und 17 Uhr gestohlen
Uber bundesweit gestoppt - Einstweilige Verfügung gegen Mitfahrdienst
HD+ RePlay bringt vier neue Mediatheken auf den Smart-TV
EU gleicht europaweit Frequenzen für drahtlose Mikrofone an
 Medion IFA-Neuheiten: Windows-8.1-Tablet, Hybrid-Notebook und Kinder-Tablet
Montag, 01.09.2014
Netflix wertet vor Deutschland-Start Top-Listen von illegalen Tauschbörsen aus
EU-Experte: TV- und Radiosender sollen mehr Frequenzen für Breitband-Internet freigeben
GMX und Web.de: LTE-Tarif All-Net Smart Plus für knapp 15 Euro
Weitere News
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
DSL = Schnell
Diese Gleichung geht leider nicht immer auf. Manchmal liefert der Internetprovider nur Schneckentempo.
Die Suche nach dem richtigen Internetanschluss kann dann schnell Nerven kosten. Welche DSL Flatrate ist nun die Richtige?
Vielleicht ist auch mobiles Internet eine gute Alternative zum DSL Internet.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs