Kurz vor Jahresende krempelt 1&1 seine Server-Palette um und führt als erster Webhosting-Anbieter weltweit ein dediziertes Modell mit bis zu 32 Prozessorkernen ein. Im Rahmen der Neuaufstellung wurde auch die bisherige Tarifstruktur angepasst.
Top-Modell ab 499,99 Euro monatlich
Die kleineren Leistungsklassen firmieren nun als "L"- beziehungsweise "XL"-Server und werden erstmals auch mit Intel-Prozessoren offeriert. Neue Top-Lösung ist hingegen der "1&1 Server XXL 32 Core" mit zwei CPUs vom Typ "AMD Opteron 6272", die beide über 16 Kerne mit jeweils bis zu 3,0 Gigahertz (GHz) Taktrate verfügen.
Die weitere Ausstattung umfasst 64 Gigabyte (GB) DDR3-RAM mit ECC-Fehlererkennung, sechs SAS-Festplatten mit insgesamt 2,4 Terabyte (TB) nutzbarem Speicherplatz im RAID-6-Modus sowie feste IP-Adresse, 100-Megabit-Anbindung und Traffic-Flat ohne Zwangsdrosselung. Inklusive Linux-Betriebssystem ist der für hochkomplexe Anwendungen ausgelegte Premium-Server zum Preis von 499,99 Euro monatlich zu haben.
Die Mindestvertragslaufzeit kann zwischen sechs und zwölf Monaten gewählt werden. Wer sich für die kürzere Bindungsfrist entscheidet, zahlt zusätzlich 99 Euro Einrichtungsgebühr. Gleiches gilt für zwei weitere Server der "XXL"-Serie mit "lediglich" 16 und 24 CPU-Kernen. Diese sind zu Monatspreisen ab 299,99 beziehungsweise 399,99 Euro buchbar. Weitere Informationen stehen auf der 1&1-Homepage zur Verfügung.
Christian Wolf