Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, stehen nicht nur Winter und Weihnachten vor der Tür, sondern ebenfalls allerlei Rückblicke auf sämtliche Highlights der vergangenen zwölf Monate. Auch der Domain-Markt wird dabei von der weltgrößten Handelsbörse Sedo traditionell noch einmal in die Retrospektive gerückt – mit dem jährlichen Überblick zu den zehn teuersten und skurrilsten Domain-Verkäufen 2011.
Millionen für Börse und andere Glückspiele
Passend zum stetigen Auf und Ab an den Börsen erzielte dabei aktien.de mit 500.000 Euro den höchsten Verkaufspreis aller zwischen Januar und Dezember gehandelten deutschen Top-Level-Domains (TLD), deren Transaktionsdetails von Sedo veröffentlicht werden dürfen. Auch im internationalen Vergleich gehört die Adresse zu den teuersten TLDs; lediglich gambling.com wurde mit 2,5 Millionen US-Dollar noch höher bewertet.
Bei den .de-Domains folgen mit weitem Abstand fab.de (50.000 Euro), unterwaesche.de (39.999 Euro) sowie namibia.de und frage.de (beide 35.000 Euro). Knapp dahinter liegen hochzeitskleider.de und gps.de mit je 34.000 Euro, market.de mit 30.000 Euro sowie bitcoin.de und die Kurz-Domain 2.de mit 29.750 beziehungsweise 29.000 Euro.
Nicht unbedingt teuer, aber kurios
Nicht annähernd so kostspielig, dafür umso bizarrer, sind die Domains aus dem aktuellen Sedo-Kuriositätenkabinett. An erster Stelle steht hier weihnachtsgurke.de (75 Euro), gefolgt von knalltuete.de (100 Euro) und pipi.de (850 Euro).
Ebenfalls in die Top 10 geschafft haben es blubberwanne.de (100 Euro), ruckizucki.de (100 Euro), sturm-im-wasserturm.de (86 Euro) und alleine-kochen-ist-doof.de (385 Euro). Bei den internationalen Namenskreationen punkteten meatfreemondays.com (3.500 Dollar), fashionbitch.com (800 Dollar) und duffyduffy.com (1.000 Dollar).