Anzeige:
Mittwoch, 21.12.2011 08:01

Amazon Kindle im Test: Kompakter E-Book-Reader

aus dem Bereich Computer
Von Jörg Schamberg

Eine jederzeit verfügbare, komplette Bibliothek für die Hosentasche erhalten lesebegeisterte Bücherwürmer mit einem E-Book-Reader. Auf dem deutschen Markt werden die digitalen Lesegeräte mittlerweile von verschiedenen Anbietern vermarktet, der Absatz von E-Books gewinnt langsam an Fahrt. Der Online-Händler Amazon verkauft in den USA bereits mehr E-Books als gedruckte Bücher, sein unter dem Namen Kindle vermarkteter Reader schafft es dort regelmäßig, sich ganz oben in den jährlichen Verkaufscharts des US-Konzerns zu platzieren. Amazon bietet in Deutschland seit Mitte Oktober bereits die vierte Generation des Kindle an, das Gerät ist erstmals für knapp unter 100 Euro Euro erhältlich. Der Online-Versender pusht sein eigenes Produkt in der Vorweihnachtszeit intensiv - mit Erfolg. Beim diesjährigen Cybermonday am 12. Dezember war der Kindle das meistbestellte Produkt, zudem wurden niemals zuvor bei Amazon.de so viele E-Book-Reader an einem Tag verkauft. Im Gegensatz zum weiterhin verfügbaren Vorgänger, dem nun Kindle Keyboard getauften Reader, präsentiert sich das aktuelle Amazon Lesegerät kompakt ohne Tastatur und Lautsprecher, aber weiterhin mit 6 Zoll großem Display. Die Verbindung ins Internet erfolgt ausschließlich per WLAN. Wie sich der neue Kindle in der Praxis bewährt, hat unsere Redaktion getestet.

Anzeige

Kompaktes Gehäuse und ansprechendes Design

Der Kindle wird von Amazon in einer speziell für den E-Book-Reader maßgeschneiderten Verpackung versendet. Der Lieferumfang ist leider recht überschaubar. Neben dem Kindle finden sich nur ein USB-Ladekabel sowie eine Kurzanleitung in dem Paket. Eine Schutzhülle und ein USB-Netzadapter sind nur als kostenpflichtiges Zubehör erhältlich. Ein ausführliches Benutzerhandbuch sowie ein deutsches und englisches Wörterbuch sind bereits auf dem Lesegerät vorinstalliert. Ein Set-up-Assistent begleitet den Nutzer beim ersten Start und ermöglicht die Wahl der Gerätesprache und die Einrichtung des WLAN-Netzwerkes. Der neue Kindle bietet erstmals eine deutsche Menüführung, daneben steht in den Einstellungen wahlweise auch Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch zur Verfügung.

Das in China hergestellte Lesegerät bringt nur 170 Gramm auf die Waage und ist damit leichter als ein durchschnittliches Taschenbuch. Mit Abmessungen von 166 x 114 x 8,7 Millimetern entspricht der Kindle etwa der Größe einer Postkarte und liegt gut in der Hand. Einem längeren Lesevergnügen steht damit nichts im Wege. Die kompakten Ausmaße erreichte Amazon durch Verzicht auf eine physische Tastatur, der neue Kindle hat lediglich eine virtuelle Tastatur an Bord.

Amazon Kindle Vorderseite Rückseite
Der Kindle bietet Platz für rund 1.400 E-Books, das gut verarbeitete Gehäuse besteht aus Kunststoff.
Bild links: Amazon, Bild rechts: onlinekosten.de

Speicherplatz für rund 1.400 Bücher

Um einen Verkaufspreis von 99 Euro zu erreichen, hat Amazon auch beim Speicherplatz abgespeckt. Während der Kindle Keyboard 4 Gigabyte (GB) internen Speicher mitbringt, ist der Speicher beim neuen Kindle auf 2 Gigabyte (GB) begrenzt und nicht erweiterbar. Zur freien Nutzung stehen rund 1,25 GB zur Verfügung. Das entspricht rund 1.400 digitalen Büchern und sollte auch Vielleser zufriedenstellen. Wird der Platz dennoch knapp, lassen sich einzelne Bücher vom Kindle löschen. Verloren sind sie jedoch nicht, da Amazon alle gekauften Inhalte zentral in der Cloud speichert und archiviert, so dass sie sich bei Bedarf wieder auf den Reader herunterladen lassen. Audiofähigkeiten wie sie noch der Kindle Keyboard zum Abspielen von Hörbüchern oder MP3s bot, beherrscht das aktuelle Lesegerät nicht. Der neue Kindle ist ganz auf das Lesen von digitalen Inhalten ausgerichtet.

Der E-Book-Reader präsentiert sich in anthrazit-silberfarbenem, gut verarbeiteten Kunststoffgehäuse, das einen wertigen Eindruck vermittelt. Seitlich finden sich sowohl links als auch rechts jeweils zwei Tasten zum vor- und zurückblättern im digitalen Lesestoff. Damit ist der Kindle für Links- und Rechtshänder geeignet. Unterhalb des Displays hat Amazon vier Bedientasten und ein Cursorpad platziert, über die sich unter anderem die virtuelle Tastatur, das Menü und die Startseite aufrufen lassen.

Amazon Kindle Steuerungstasten
Vier Bedientasten und ein Cursorpad. Auf der Unterseite ist der Ein/Aus-Schalter sowie die Micro-USB-Schnittstelle platziert.
Bild: onlinekosten.de

Die Navigation innerhalb von Menüs, auf dem Startbildschirm, auf Webseiten im Kindle-Internetbrowser sowie das Markieren von Textstellen erfolgt über das leicht bedienbare Cursorpad. Ein- und Ausschalten lässt sich der Kindle über einen an der Unterseite platzierten Schalter. Hier befindet sich auch die Micro-USB-Schnittstelle zum Laden des E-Book-Readers über einen Computer mit Hilfe des mitgelieferten USB-Kabels. Optional bietet Amazon für 9,99 Euro einen USB-Netzadapter an, der sich an jede herkömmliche Steckdose anschließen lässt.

Weiter auf Seite 2: Display und Akku-Laufzeit
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 30.10.2014
Apple-Chef Tim Cook: "Ich bin stolz, schwul zu sein"
Sky Online startet: Sky-Pakete ab 9,99 Euro online empfangen - monatlich kündbar
Xiaomi: Nur Samsung und Apple verkauften weltweit mehr Smartphones
Watchever jetzt mit Online-Altersprüfung
Samsung muss im Smartphone-Preiskampf Federn lassen: Gewinn bricht ein
US-Wissenschaftler wollen Autofahrern Handy-Nutzung am Steuer abgewöhnen
Mittwoch, 29.10.2014
Internet-Steuer Ungarn: Protest schwillt an - Regierung bleibt hart
Facebook stellt sich trotz Gewinnanstieg auf härtere Zeiten ein - Aktienkurs fällt
Aeromobil 3.0 vorgestellt: Autos lernen fliegen
Störungen im o2-Mobilfunknetz in Nordrhein-Westfalen
LG steigert Gewinn: Rekordabsatz bei Smartphones
Jimdo stellt App für Android vor: Eigene Homepage per Smartphone aktualisieren
Neuer Rekord: 255 Terabit pro Sekunde über Glasfaser
Neues Volks-Tablet: Bild.de bietet Windows-Tablet von TrekStor für 199 Euro an
Hackerattacke auf Computer des Weißen Hauses: Steckt die russische Regierung dahinter?
Weitere News
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
Handys
Wer keinen Mobilfunk-Vertrag abschließen will, braucht zu seiner Prepaid SIM-Karte von Anbietern wie Simyo oder Fonic noch ein Handy ohne Vertrag. Die Auswahl ist groß, ebenso wie die Preisunterschiede.
Ob klassisches Tastenhandy oder Touchscreen Handy: Wir stellen aktuelle Modelle verschiedener Preiskategorien vor.
Webspace gesucht?
Suchen Sie günstigen Webspace für ihre Website?
Mit dem richtigen Anbieter ist das Hosting kein Problem und alle Daten dank RAID sicher. Auch der Homepage Baukasten ist oft inklusive.
Ob Root Server mieten, Domaincheck oder Domain registrieren - der Webhoster liefert alles aus einer Hand.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs