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Freitag, 09.12.2011 16:12

Test: "Ersatz"-Tablet Samsung Galaxy Tab 10.1N

aus den Bereichen Computer, Mobilfunk
Von Saskia Brintrup

Nicht nur im Smartphone-, sondern auch im Tablet-PC-Bereich gerieten Apple und Samsung in letzter Zeit aneinander. Während sich das erste Samsung Galaxy Tab mit seiner Displaygröße von 7 Zoll deutlich vom Apple iPad 1 unterschied, kommen sich das iPad 2 und die neue Galaxy Tab-Liga mit 10,1-Zoll-Bildschirm schon eher ins Gehege. Apple ist der Meinung, dass das Tablet seinem iPad zu ähnlich sieht, und konnte in Australien und Deutschland ein Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 10.1 durchsetzen. Das führt dazu, dass es neben dem Galaxy Tab 10.1v (Test) und dem verbotenen Galaxy Tab 10.1 nunmehr eine dritte Version mit identischer Displaygröße gibt: das Galaxy Tab 10.1N. Nachdem wir bereits einen Blick auf das 10.1 und das 10.1v werfen konnten, ist jetzt das Samsung Galaxy Tab 10.1N mit einem Preis ab 539 Euro an der Reihe. Doch auch die für den deutschen Markt entwickelte Variante mit geändertem Design ist Apple ein Dorn im Auge.

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Samsung Galaxy Tab 10.1N Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Display und Schnittstellen
  • Seite 2: Technische Daten, Leistung und Betriebssystem
  • Seite 3: Kameras, Fazit und Info-Tabelle

8,6 Millimeter schlank

Das ursprüngliche Galaxy Tab 10.1 misst bei einem Gewicht von 565 Gramm rund 175x257x8,6 Millimeter (mm) und ist damit eines der schlanksten Tablets. Beim 10.1N hat Samsung die zarte Figur trotz Design-Änderungen beibehalten können; Maße und Gewicht bleiben gleich. Lediglich der silberfarbene Rahmen rund um das Display ist nun dicker als beim ersten Modell, der Samsung-Schriftzug unterhalb des Bildschirms wurde überarbeitet und die Lautsprechergitter sind auf die Vorderseite gewandert. Der Klang, der dem Nutzer entgegenströmt, reicht für kurze Clips und Audiofiles aus, für Lieblings-MP3s greift man lieber zu den Ohrhörern. Obwohl das Galaxy Tab über ein größeres Display als das Apple iPad 2 mit 9,7-Zoll-Exemplar verfügt, ist es flacher und leichter: das iPad 2 ist mit 8,8 mm in haarspalterischem Ausmaß dicker und mit 601 Gramm minimal schwerer.

Unterschiede zwischen Samsung Galaxy Tab 10.1 und 10.1N
Links: das Galaxy Tab 10.1, rechts: das Galaxy Tab 10.1N. Bilder: Samsung

Nur wenige Schnittstellen

Bei der Schnittstellenbestückung hält sich das Leichtgewicht ebenso zurück wie das iPad. Ein Kopfhörer lässt sich über einen 3,5-Millimeter-Anschluss verbinden, kabellos ließe sich via Bluetooth 3.0 ein Headset oder eine Tastatur verwenden. Einen USB-Anschluss hat Samsung seinem schlanksten Tablet-PC nicht spendiert, diesen und einen HDMI-Port stellt der Hersteller nur über optional erhältliche Adapter bereit.

Samsung Galaxy Tab 10.1N in weiß
Unser Testgerät kam in der Variante 3G + WiFi mit 16 GB Speicher. Bild: onlinekosten.de

Wer ein dickeres 800-Gramm-Tablet mit dem dünnen Fliegengewicht von Samsung vergleicht, muss zugeben, dass das Galaxy Tab deutlich besser in der Hand liegt – auch, um mit der anderen den Touchscreen zu bedienen. Verglichen mit dem iPad mit 1.024x768 Bildpunkten auf dem Display ist das 10.1N mit seinen 1.280x800 Pixeln (16:10) quergehalten deutlich breiter, hochkant entsprechend schmaler. Die Rückseite besteht aus hochglänzendem Kunststoff; ob an dieser Stelle die Farbe Schwarz oder Weiß vorherrschen soll, kann sich der Kunde aussuchen. In beiden Fällen wird das glatte Material schnell verschmieren, bei unserem weißen Testgerät fiel das aber nur bei genauem Hinsehen auf.



Helles Display mit kräftigen Farben

Samsung Galaxy Tab 10.1N UMTS
Das Samsung Galaxy Tab 10.1N ist genauso schlank wie das 10.1. Bild: onlinekosten.de

Glänzend ist zudem die Touchscreen-Abdeckung, nach einigen Seitenaufrufen und Klickvorgängen sind dementsprechend Fingerabdrücke sichtbar. Das TFT-Display macht insgesamt einen sehr guten Eindruck. Es leuchtet schön hell, wobei sich die Helligkeit über einen Sensor automatisch an die Lichtverhältnisse anpassen kann. Farben sind keineswegs blass oder matt, sondern strahlen, die Anzeige ist scharf und die Blickwinkel groß. Von der Seite, oben oder unten auf den Bildschirm geschaut sind Fotos oder Videos gut zu erkennen. Einschränkend wirkt dann nur die spiegelglatte Oberfläche, die das stabile Bild mit Reflexionen schmückt. Wie üblich für Tablets verfügt das Galaxy Tab 10.1N über einen Lagesensor, um den Bildschirminhalt beim Drehen des Geräts anzupassen. Mit einer Verweildauer von knapp 2 Sekunden erfolgt das aber nicht unmittelbar, einige Anwendungen drehen außerdem zügiger als andere.

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    Zuletzt kommentiert von billy_wafi am 11.12.2011 um 22:20 Uhr
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