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Samstag, 26.11.2011 09:01

Angefasst: Die ersten fünf Ultrabooks im Hands-on

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Wie wir bereits berichteten, informierte Intel am Donnerstag in Hamburg über die neue Geräteklasse der Ultrabooks. Auch Vertreter der vier ersten Ultrabook-Hersteller, Acer, Asus, Lenovo und Toshiba, waren vor Ort, um ihre Laptops zu zeigen – eine gute Gelegenheit, um die verschiedenen Ultrabooks direkt miteinander zu vergleichen. Alle technischen Details haben wir auf unserer Ultrabook-Seite zusammengefasst, an dieser Stelle soll es um den ersten Praxiseindruck gehen.

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Ultrabooks angetestet

  • Seite 1: Die Schönlinge: Asus Zenbook UX21 und UX31
  • Seite 2: Das Günstigste: Acer Aspire S3
  • Seite 3: Das Elegante: Lenovo IdeaPad U300s
  • Seite 4: Das Entspiegelte: Toshiba Portégé Z830
  • Seite 5: Fazit und Ausblick

Eine Geräteklasse, fünf Versionen

Zwar hat Intel für Notebooks, die sich mit der Bezeichnung "Ultrabook" schmücken möchten, einige Kriterien fest vorgegeben, das heißt aber nicht, dass die Geräte im Grunde identisch sind. Die OEM-Hersteller haben den Spielraum genutzt, um ihre Modelle von denen der Konkurrenz abzugrenzen. Während Acer, Lenovo und Toshiba auf 13,3 Zoll große Displays setzen - größere Ultrabooks folgen erst im kommenden Jahr -, ist Asus der einzige Anbieter, der zusätzlich ein kompakteres 11,6-Zoll-Gerät im Programm hat: Das 1,1 Kilogramm (kg) leichte Zenbook UX21, das bislang leichteste Ultrabook. Auch wenn die Ultrabooks mit einem Maximalgewicht von 1,4 kg ohnehin alles andere als schwer sind, sticht das UX21 aus der Gruppe heraus. Der Gewichtsunterschied zum größere Schwestermodell UX31 mit 1,3 kg ist spürbar, wenn das Gerät in die Hand genommen wird.

Asus UX21 und UX31: Mindestens so schön wie das MacBook Air

Optisch unterscheiden sich die beiden Zenbooks – abgesehen von ihrer Größe – nicht. Mit ihrem aus einem Stück gefertigten Aluminium-Gehäuse und der spitz zulaufenden Form haben sie von allen bislang erhältlichen Ultrabooks die größte Ähnlichkeit mit dem Apple MacBook Air. Das Design ist definitiv gefällig, die Verarbeitung sieht sehr hochwertig aus. Auch bei den Eingabegeräten: Die Tastatur ist eher fest mit kurzem Tastenhub, aber sehr guten Tippeigenschaften. Sehr viel Platz hat Asus dem Touchpad gegönnt. Der Mausersatz integriert die Klicktasten nahtlos und fügt sich hübsch in den komplett matten Innenraum ein. Auffällig: Die Tastatur und das Touchpad des kleinen UX21 sind fast genauso groß wie die Eingabegeräte des UX31. So lassen sich auch auf dem kleinen Ultrabook angenehmer Texte schreiben als auf einem Netbook. Die Displays beider Geräte sind spiegelnd, durch die ausreichend großen Blickwinkel und die hohe Helligkeit von mehr als 400 Candela pro Quadratmeter lässt sich das aber verschmerzen. Positiv sind die festen Scharniere. Obwohl sich die Zenbooks mit nur einer Hand öffnen lassen, hat der Deckel einen sicheren Halt und wippt auch dann nicht nach, wenn jemand gegen den Tisch stößt. Im ruckelnden Zug dürfte das ein Vorteil sein, so fest sind die Mitbewerber-Displays nicht.

Asus Zenbook UX21 und UX31
Das Asus Zenbook UX31 (li) und das UX21 (re) nebeneinander: Die dem MacBook Air sehr ähnlichen Laptops liefern fast gleich große Eingabegeräte. Bild: onlinekosten.de

Schnittstellen und Sound

Die Schnittstellen verteilen sich rechts und links, an der Vorder- und Rückseite ist aus Design-Gründen kein Platz vorhanden. Komplett ausgelassen hat Asus einen LAN-Ausgang, ein kabelgebundener Internetzugang lässt sich nur über einen Adapter herstellen. HDMI ist vorhanden, aber im Micro-Format, VGA kommt auch als Miniversion, USB 3.0 in regulärer Größe. Einen Kartenleser gibt es nur beim UX31. Interessiert hat uns auch der Sound. Je kleiner und flacher das Gerät, desto schwachbrüstiger klingen normalerweise die Lautsprecher. Um dem entgegenzuwirken, hat Asus wieder mit Bang & Olufsen zusammenarbeitet und die Ice Power-Technologie integriert. Die beste Ausgangssituation für einen Soundcheck ist bei einem Presseevent mit entsprechender Geräuschkulisse zwar nicht gegeben, der Klang des 11-Zöllers ließ sich aber laut genug aufdrehen und wirkte auch auf höchster Stufe nicht scheppernd oder blechern. Beide Zenbooks sind ab 999 Euro mit einem Intel Core i5-Prozessor, 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und einer SSD mit 128 GB erhältlich.

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