Die E-Plus Gruppe legt auf dem deutschen Mobilfunkmarkt ein durchaus beeindruckendes Wachstum an den Tag. Vor allem durch viele neue Prepaid-Kunden steigerte der Konzern seine Kundenzahl im dritten Quartal um 610.000 Netto-Neukunden auf insgesamt 22,15 Millionen und zieht gegenüber dem schärfsten Verfolger, Telefónica Deutschland mit seiner Marke o2, weiter davon
o2 fällt weiter zurück
Denn o2 konnte zwischen Juli und September des laufenden Jahres nur 398.000 neue Kunden gewinnen und die Zahl der im eigenen Netz aktiven SIM-Karten nur auf 18,15 Millionen steigern. Insgesamt hatte E-Plus demnach zum Stichtag Ende Oktober einen Vorsprung von rund vier Millionen aktiven SIM-Karten.
Dass E-Plus die Kundenzahl deutlich schneller steigert als sein E-Netz-Wettbewerber zeigt auch ein Blick auf die während der vergangenen zwölf Monate gewonnen Kunden. Während bei E-Plus zwischen Oktober 2010 und September 2011 satte 2,25 Millionen neue Kunden an Bord gingen, waren es bei o2 nur 1,52 Millionen.
Vodafone mit sattem Neukundenplus
Die Neukundenkrone darf sich für das dritte Quartal allerdings ein ganz anderer Konzern aufsetzen. Vodafone konnte während dieses Zeitraums 804.000 neue Kunden im Netz begrüßen. Während der vergangenen vier Quartale waren es 1,14 Millionen Neukunden - also weniger als bei o2 und E-Plus.
Und die Telekom? Sie kommt im Jahresvergleich auf nur 22.000 neue Kunden, was vorrangig daran liegt, dass während der vergangenen Quartale konsequent inaktive Prepaid-Karten aus dem Gesamtkundenbestand ausgebucht wurden. Im dritten Quartal legte die Telekom mit 387.000 neuen Kunden aber das stärkste Neukundenwachstum seit drei Jahren hin.
| Kundenentwicklung |
Vodafone |
Telekom |
E-Plus |
Telefónica
(o2) |
Entwicklung
3. Quartal 2011 |
804.000 |
387.000 |
610.000 |
398.000 |
Entwicklung
Q4/10 > Q3/11 |
1.140.000 |
22.000 |
2.250.000 |
1.520.000 |
| Gesamtkunden |
36.830.000 |
34.910.000 |
22.150.000 |
18.150.000 |