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Sonntag, 27.11.2011 11:01

Samsung Galaxy Note im Test - Smartphone XXL

aus dem Bereich Mobilfunk

Samsung selbst nennt das Galaxy Note auch "Do-In-One-Phone", das eine neue Zielgruppe erschließen soll. Nämlich jene, denen ein Tablet zu groß, ein klassisches Smartphone aber wiederum zu klein ist. Der Elektronikriese folgt dabei dem Trend, dass Handys nicht wie früher immer kleiner, sondern Displays eher immer größer werden, damit Multimediainhalte und Texte auch unterwegs in einer ordentlichen Größe dargestellt werden können. Das hat aber auch negative Begleiterscheinungen. Denn das Galaxy Note ist das erste Smartphone der Galaxy-Reihe, dessen allgemeines Handling sich in der Endabrechnung als letztlich zu sperrig erweist.

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Komfort im Handling wird vermisst

Das Telefon zu halten ist in vielen Situationen nur recht verkrampft möglich; selbst bei großen Händen. Auch wenn die Abmessungen eines klassischen Notizblocks (noch) nicht erreicht werden, ist eine entspannte Bedienung zumindest im Hochformat kaum möglich. Besser sieht es im Querformat aus, wenn das Gerät mit beiden Händen festgehalten wird. In der Hosentasche wirkt das Galaxy Note mit seinen recht üppigen Abmessungen und einem Gewicht von 178 Gramm zwar nicht zwingend wie ein Fremdkörper, ist aber doch deutlich spürbar - auch wenn es noch komplett in einer klassischen Jeanstasche versenkt werden kann.

Eine weitere Besonderheit präsentiert sich Nutzern des Galaxy Note in Form des so genannten S Pen, der sich am unteren Ende der Geräterückseite aus dem Gehäuse ziehen lässt. Denn der Touchscreen ist nicht nur mit dem Finger bedienbar, sondern eben auch über einen kleinen, speziellen Stift, der auch eine Handschrifterkennung möglich macht. Auf diese Weise ist es nicht nur möglich, auf die Schnelle Notizen zu verfassen, sondern auch lustige Bilder zu zeichnen. Mehr noch: wer mag, kann auch Fotos oder Kartenausschnitte aus Google Maps mit Hinweisen versehen. Letzteres ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn ein genauer Treffpunkt vereinbart werden soll. Das Bild mit den S Pen-Notizen kann schnell per E-Mail oder Messenger-Nachricht an den gewünschten Empfänger gesendet werden.

Samsung Galaxy Note
Auf dem Samsung Galaxy Note können Notizen per Stifteingabe abgespeichert werden. Bild: onlinekosten.de

Die Bedienung des S Pens ist mit ein bisschen Eingewöhnungszeit sehr einfach. Er gestattet aber nicht nur das Schreiben als Solches, sondern noch eine ganze Reihe weiterer Funktionen. Es wird beispielsweise ein virtueller Notizblock geöffnet, wenn mit dem S Pen per Doppelklick auf den Bildschirm getippt wird. Zudem ist es per Stifteingabe möglich, Screenshots aufzunehmen (Drucktaste am Stift halten einmal auf den Bildschirm tippen) oder das Menü des jeweiligen Bildschirms anzuzeigen (Drucktaste am Stift halten und Stift von unten nach oben ziehen).

SMS per S-Pen schreiben

Wer mag, kann auch E-Mails oder SMS nicht über die virtuellen QWERTZ-Tastaturen im Hoch- und Querformat schreiben, sondern auf eine Texteingabe per Handschrift über den S-Pen setzen. In der Hand gehalten funktioniert das aber weniger gut als wenn das Telefon zum Beispiel auf einem Tisch liegt. Positiv: das Galaxy Note muss sich nicht erst an das Schriftbild seines Nutzers gewöhnen, sondern ist sofort fit für die Texteingabe. Erstaunlicherweise funktioniert die auch dann zufriedenstellend, wenn die Eingabe mit vielen Schnörkeln in Schulschreibschrift erfolgt.

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