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Dienstag, 22.11.2011 13:20

Google senkt Preise für Chromebooks

aus dem Bereich Computer

Glaubt man den kürzlich in der "Digitimes" veröffentlichten ersten Verkaufszahlen der Chromebooks, haben die mit dem Chrome OS von Google ausgestatteten Subnotebooks bislang keine große Verbreitung gefunden. Auch wenn die dem Bericht zufolge zwischen Juni und Ende Juli 5.000 verkauften Geräte von Acer keinen Rückschluss auf die Vertriebszahlen der folgenden Monate zulassen und von Samsung keine konkreten Verkaufszahlen bekannt sind, lässt sich nicht der Eindruck gewinnen, dass die Chromebooks zu den bestverkauften Notebooks zählen. Sonst hätten längst andere Hersteller nachgezogen und eigene Chromebooks entwickelt. Im Hinblick auf die bevorstehende Weihnachtssaison möchte Google das Geschäft nun ankurbeln und hat eine Preissenkung bekanntgegeben.

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Sinkende Preise in den USA

Dem Eintrag im Google Blog zufolge werden die bislang ausschließlich von Acer und Samsung gefertigten Chromebooks jetzt zu Preisen ab 299 US-Dollar (rund 220 Euro) angeboten. Zum Marktstart lag der Preis noch bei 350 bis 500 Dollar. Auf knapp 300 Dollar sinkt der Preis aber nur für das Acer AC700-1099 Chromebook mit WiFi, das Samsung Series 5 WiFi kostet etwa 350 Dollar. Die Preissenkung teilte Google zunächst nur in Dollar mit, auf der deutschen Chromebook-Website führt der "Kaufen"-Link derzeit noch auf die übliche Verkaufsseite von Amazon, auf der sich lediglich das Modell von Samsung befindet. Der Preis beträgt jedoch nach wie vor 399 Euro für die WLAN-Variante des 12,1-Zoll-Laptops, die Variante mit 3G-Modul für UMTS-Datenverbindungen kostet rund 50 Euro mehr. Auch die ebenfalls angekündigte neue Chromebook-Version von Samsung betritt vorerst nur den US-Markt: Das Samsung Chromebook Series 5 wird dort zum Weihnachtsgeschäft in der WiFi-only-Ausführung im komplett schwarzen Gehäuse starten.

Google Chromebooks Preissenkung
Google will das Weihnachtsgeschäft mit günstigeren Chromebooks ankurbeln. Bild: Google

Wir haben im August das Samsung Chromebook getestet und unter anderem den schnellen Systemstart, den leisen Betrieb und die lange Akkulaufzeit als positiv bewertet. Zum damaligen Zeitpunkt war der Offline-Nutzen der Geräte noch stark eingeschränkt. Im Herbst sorgte Google mit einer Offline-Nutzungsmöglichkeit von Google Mail für eine erste Besserung, mittlerweile sind auch Dokumente innerhalb von Text & Tabellen ohne Internetverbindung zumindest einsehbar. Vor rund zwei Wochen veröffentlichte der US-Konzern außerdem ein Chromebook-Update, das ein neues Login, Unterstützung für das Dateisystem NTFS und eine verbesserte Performance hinzufügte sowie einige Bugs entfernte.

Saskia Brintrup
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