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Dienstag, 22.11.2011 12:45

Windows 8: Setup wird einfacher und schneller

aus dem Bereich Computer

Wer nach einem Festplatten-Crash oder einer schwerwiegenden Viren-Infektion des PCs das Windows-Betriebssystem von Grund auf neu installieren muss, steht derzeit vor einer eher langwierigen Aufgabe. Auch ein Upgrade von einem älteren Windows-System auf die aktuelle Ausgabe erfordert mehrere Schritte. Das soll sich mit Windows 8 ändern: Der 2012 startende Nachfolger von Windows 7, der sich auf Tablets und PCs gleichermaßen wohlfühlen soll, wird laut Microsoft schon bei der Installation einiges anders machen.

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Upgrade-Prozess war zu kompliziert

Während Windows 7 oftmals als das bessere Vista beschrieben wird, haben die Redmonder bei der Entwicklung von Windows 8 viele Punkte neu konzipiert und berichten darüber regelmäßig im hauseigenen Weblog Building Windows 8. Der neueste Blog-Eintrag widmet sich nun dem Setup des Betriebssystems, das laut Hersteller schneller vonstatten gehen soll als beim Vorgänger. Bei Windows 7 habe der Fokus auf einer möglichst hohen Rate an erfolgreichen Installationen gelegen, mit Windows 8 soll neben der Zuverlässigkeit auch die Performance verbessert und die gesamte Prozedur erleichtert werden. Kundenbefragungen, die Microsoft durchführte, um die Gründe für deren Verzicht auf ein Upgrade auf Windows 7 zu erfahren, hätten ergeben, dass viele Kunden die Aktualisierung als zu schwierig empfanden.

Windows 8 per Download inklusive Key

Für Windows 8 sollen daher zwei Setup-Modi für verschiedene Nutzertypen beibehalten werden: Eine vereinfachte Installation für Eilige und Upgrader, die per Klick auf eine .exe-Datei gestartet wird, und ein erweiterter Modus für Fortgeschrittene. Wer direkt bei der Windows-Installation seine Festplatte partitionieren oder formatieren möchte, muss zur Variante zwei greifen und das Setup via DVD- oder USB-Stick-Boot starten. Das schnelle, einfache Setup erfordert hingegen keinen Datenträger mehr: Kunden können Windows 8 auch per Software-Download kaufen, der 25-stellige Windows-Key wird gleich mit ausgeliefert und muss nicht selbst eingetippt werden.


Neu mit Windows 8: Der Upgrade Advisor, der Assistent zur Datenübertragung und das eigentliche Setup starten aus einer Anwendung heraus, was die Zahl der Klicks minimieren soll. Bild: Microsoft

Weniger Fenster, weniger Klicks, weniger Unterbrechungen

Darüber hinaus hat Microsoft die bislang auf mehrere Schritte verteilte Upgrade-Prozedur mit dem Upgrade Advisor und dem Tool Easy Transfer zusammengefasst: Zuerst wird der PC hinsichtlich Kompatibilität überprüft, dann springt der integrierte Download Manager an, um die passende Windows-Edition herunterzuladen. Später ist es möglich, Boot-fähige Medien anzulegen und die eigenen Dateien zu übernehmen. Ziel war dabei auch, die Zahl von bis zu 60 Fenstern während der Installation zu reduzieren. Ein von Microsoft beispielhaft vorgestelltes Setup streicht die nötigen Klicks auf 11 zusammen. Unter anderem wird die gewünschte Sprache nicht mehr per Fenster erfragt und Probleme mit bestimmten Programmen oder Einstellungen lassen sich schon vor dem eigentlichen Upgrade lösen, um später nicht mehrmals neustarten zu müssen.

Nebenbei erwähnt Microsoft noch, welche Dateien zu Windows 8 importiert werden können. XP-Nutzer können lediglich die Benutzerkonten und -dateien übertragen, Vista-Anwender zusätzlich die Windows-Einstellungen. Applikationen hinüberzuretten, bleibt Kunden vorbehalten, die von Windows 7 ausgehend upgraden.

Saskia Brintrup
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